Dämonenkiller 52
Die Schlangengrube
von Earl Warren (Walter Appel)
Während
die Zigeunerin Zarina auf dem Rummelplatz in Hampstead für Coco Zamis wahrsagt,
kommt es zu einem Zwischenfall, in dessen Verlauf Dorian Hunter Probleme mit Raffael
Amalfi und einigen Mitgliedern seiner Zigeunersippe bekommt, die eine Monstrositätenschau
besitzen, mit der sie schon durch die ganze Welt gezogen sind.
Nachdem sich Zarina von dem Anfall während des Wahrsagens erholt hat, kann sie das Missverständnis klären, so dass sich alle wieder beruhigen.
Nachdem Dorian und Coco die Monstrositätenschau besucht haben...
...will der Dämonenkiller
mehr über die Amalfis in Erfahrung bringen. Dafür will er den Computer der
Mystery Press von Trevor Sullivan
befragen.
Wie
er durch die Unterlagen von Trevor Sullivan erfährt, sind überall, wo die
Amalfis gastiert haben, Menschen spurlos verschwunden. Zuletzt verschwand in
München eine gewisse Gigi Mertzbach spurlos, nachdem sie eine Wahrsagerin der
Amalfis besucht hatte.
Dorian
Hunter beschließt am nächsten Tag zu den Amalfis zu fahren und ihren auf den
Zahn fühlen. Doch bevor er losfahren kann, taucht die Wahrsagerin Zarina vor
seiner Kühlerhaube auf, die mit ihm sprechen will.
Der Dämonenkiller
beschließt mit ihr zu seinem Reihenhaus in der Abraham Road zu fahren, wo er
sich ungestört mit Zarina unterhalten kann.
Die
Alte rät ihm, sich nicht in die Sache mit den verschwundenen Menschen
einzumischen, da es die Sache der
Amalfi-Sippe ist, den Dämon, der sich in ihrer Sippe verbirgt, zu erledigen…
Erschienen am 19.
August 1975
Mit „DIE SCHLANGENGRUBE“ präsentiert der Autor WALTER APPEL einen nicht gerade unterhaltsamen „DÄMONENKILLER“-Roman, der unter
anderem aufgrund seiner spannungsarmen Handlung mit einigen Längen zu kämpfen
hat, die das Lesevergnügen des Romans erheblich mindern.
Denn im Gegensatz zum sehr interessanten Vorgängerband,
kommt auch aufgrund der konfusen Handlung, die ab der zweiten Hälfte des Romans
die Geschichte dominiert, kein Dämonenkiller-Feeling bzw. keine
Dämonenkiller-Atmosphäre auf, so dass sich „DIE SCHLANGENGRUBE“ als weiterer überflüssiger
Füllroman aus der Serie „DÄMONENKILLER“ entpuppt, dessen Szenario wenig Sinn
macht.
© by Ingo Löchel

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen