Dämonenkiller 51
Die Sklavin des Vampirs
von Hivar Kelasker (Hans Kneifel)
Durch
Trevor Sullivan und seiner Mystery Press kommt der Dämonenkiller Dorian Hunter einem
Mann namens Pierre Lacroix auf die Spur, einem französischen Weingutbesitzer
aus Poitou-Re, einem Dorf in der Nähe der Stadt Clermont-Ferrands, der seinen
Kunden uralte und seltene Weine anbietet.
Doch seit rund einem Jahr hat niemand mehr Lacroix im Tageslicht gesehen.
Alle seine Kunden, die sich der Weingutbesitzer genau aussucht, kommen zu ihm in seinen Keller, von denen viele danach niemals wieder aufgetaucht sind.
Außerdem
kam es in Clermont-Ferrands zu einem Zwischenfall. Ein Mann namens Gaston Chabrol
landete in einem Irrenhaus, nachdem er seine Freundin pfählte, von der er behauptete,
sie ein Vampir gewesen, deren Körper sich danach in Asche verwandelte.
Dorian
Hunter beschließt nach den Informationen, die er Trevor Sullivan erhalten hat, mit
entsprechender Tarnung dem Weingut in Frankreich einen Besuch abzustatten
Drei
Tage nach dem Gespräch mit Sullivan, ist der Dämonenkiller in Clermont-Ferrands
angekommen, wo er die Eltern von Gaston Chabrol. kurz besucht, um ihnen Geld zu
geben, damit sie einen Anwalt bezahlten können, um ihren Sohn aus dem Irrenhaus
zu holen.
Danach
lässt sich Dorian Hunter mit einem Taxi zum Dorf Poitou-Re fahren, wo er sich
im Gasthof „Chez Simon“ unter dem Namen Daniel Reed ein Zimmer nimmt.
In
der Gaststube macht er die Bekanntschaft von weiteren Gästen, die ebenfalls von
Lacroix auf seinem Weingut eingeladen wurden.
Nachdem
ein junger Mann namens Durand die Gruppe vor Lacroix gewarnt hat, wird er (nachdem
er den Gasthof verlassen hat) von einem Vampir angegriffen.
Dorian
Hunter rettet ihm das Leben, indem er den Blutsauger mit einem Eichenbolzen aus
seiner Spezialpistole vernichtet.
Nachdem
er weitere Informationen von Durand erhalten hat, nimmt der Dämonenkiller auf
dem Weingut den Kampf gegen Lacroix auf…
- Erschienen am 12.
August 1975
Nach dem wirren Vorgängerroman „DAS KIND DER HEXE“, kommt
bei dem Roman „DIE SKLAVIN DES VAMPIRS“ von HANS KNEIFEL wieder so etwas wie
eine „DÄMONENKILLER“-Stimmung bzw. „DÄMONENKILELR“-Atmosphäre auf, die ich in
vielen der bisherigen Romane der Horror-Serie vermisst habe.
Die Geschichte mit dem Weingut-Vampir ist zwar nicht
unbedingt neu und hat mit einigen Längen zu kämpfen, doch wenn es im letzten
Drittel des „DÄMONENKILLER“-Abenteuers auf dem Weingut zum Kampf mit den
Vampiren kommt, sind diese kleine Mankos schnell vergessen, auch weil der Roman
von HANS KNEIFEL unterhaltsam und interessant geschrieben wurde.
© by Ingo Löchel

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