Dorian Hunter 193
Eine neue Mannschaft
Dario Vandis
(Dennis Erhardt)
Hunter und Coco treffen sich mit Olivaro, der sich die Steinplatte mit der Prophezeiung anschaut.
Dort steht, dass ein zu früh herangereiftes Kind den
Thron der schwarzen Familie besteigen wird. Nach der Entführung seines Sohnes
befürchtet Hunter, dass dieser damit gemeint ist.
Olivaro schickt ihn zu Van Vloten, der angeblich mehr weiß, während Coco von einem Arzt der schwarzen Familie von dem Vampirkeim geheilt werden soll.
Dort nimmt sie
unter dem Einfluss von Theriak Kontakt zu Martin auf, der sich auf einem Schiff
befindet.
Hunter
wird auf dem Weg zu Van Vloten von zwei Dämonen überwältigt und erinnert sich
plötzlich an sein siebtes Leben als Hendrick Zevanck.
Dieser
wurde einst von Van Vloten für die
DIABOLO angeheuert, wo er aufgrund seiner latenten Hexer - Fähigkeiten an einem
Ritual teilnehmen soll, um in die schwarze Familie aufgenommen zu werden. Auch
Isbrant, den er an Bord kennenlernt, nimmt daran teil.
- Erschienen am 17. Januar 2026
-
Titelbild:
Mark Freier
Nachdem das Kapitel um Hunters sechstes Leben Matthias
Troger abgeschlossen ist, geht es in diesem Roman bereits mit dem siebten Leben
weiter, wobei Dennis Erhardt als Kenner der Serie und Chefautor diesen
Abschnitt beginnt und damit durchaus zu überzeugen weiß, sowohl was die Darstellung der Figur, als auch die in der Vergangenheit
angesiedelte Handlung betrifft.
Dass Hendrick nach einer zwar ausführlichen aber durchaus
interessanten und spannenden Einführung irgendwann auf Van Vloten und Isbrant
trifft, ist zwar keine große Überraschung, dennoch ist der weitere Verlauf dieses
Abschnitts nicht unbedingt vorhersehbar.
Die Aufnahme in die schwarze Familie erinnert natürlich
an das fünfte Leben, allerdings geht man hier einen ganz anderen Weg, der sehr
interessant und spannend zu werden scheint. Zumal auch die damit verknüpfte Handlung
um Hunters Sohn und die Prophezeiung vielversprechend ist.
Ohne Übertreibung kann man jetzt schon sagen, dass die Serie momentan wieder auf einem sehr guten Weg ist, qualitativ an die vielleicht beste Phase der klassischen Ära (DK 60 bis 100) anzuschließen.
© by Stefan Robijn

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