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Montag, 19. Januar 2026

Eine neue Mannschaft

Dorian Hunter 193

Eine neue Mannschaft

Dario Vandis (Dennis Erhardt)

Hunter und Coco treffen sich mit Olivaro, der sich die Steinplatte mit der Prophezeiung anschaut. 

Dort steht, dass ein zu früh herangereiftes Kind den Thron der schwarzen Familie besteigen wird. Nach der Entführung seines Sohnes befürchtet Hunter, dass dieser damit gemeint ist.

Olivaro schickt ihn zu Van Vloten, der angeblich mehr weiß, während Coco von einem Arzt der schwarzen Familie von dem Vampirkeim geheilt werden soll.

Dort nimmt sie unter dem Einfluss von Theriak Kontakt zu Martin auf, der sich auf einem Schiff befindet.

Hunter wird auf dem Weg zu Van Vloten von zwei Dämonen überwältigt und erinnert sich plötzlich an sein siebtes Leben als Hendrick Zevanck.

Dieser wurde einst von Van Vloten für  die DIABOLO angeheuert, wo er aufgrund seiner latenten Hexer - Fähigkeiten an einem Ritual teilnehmen soll, um in die schwarze Familie aufgenommen zu werden. Auch Isbrant, den er an Bord kennenlernt, nimmt daran teil.

Nachdem das Kapitel um Hunters sechstes Leben Matthias Troger abgeschlossen ist, geht es in diesem Roman bereits mit dem siebten Leben weiter, wobei Dennis Erhardt als Kenner der Serie und Chefautor diesen Abschnitt beginnt und damit durchaus zu überzeugen weiß, sowohl was die Darstellung der Figur, als auch die in der Vergangenheit angesiedelte Handlung betrifft.

Dass Hendrick nach einer zwar ausführlichen aber durchaus interessanten und spannenden Einführung irgendwann auf Van Vloten und Isbrant trifft, ist zwar keine große Überraschung, dennoch ist der weitere Verlauf dieses Abschnitts nicht unbedingt vorhersehbar.

Die Aufnahme in die schwarze Familie erinnert natürlich an das fünfte Leben, allerdings geht man hier einen ganz anderen Weg, der sehr interessant und spannend zu werden scheint. Zumal auch die damit verknüpfte Handlung um Hunters Sohn und die Prophezeiung vielversprechend ist.

Ohne Übertreibung kann man jetzt schon sagen, dass die Serie momentan wieder auf einem sehr guten Weg ist, qualitativ an die vielleicht beste Phase der klassischen Ära (DK 60 bis 100) anzuschließen.

© by Stefan Robijn

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