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Freitag, 5. Dezember 2025

Dr. Satanas, Herr der Skelette

Silber Grusel-Krimi 65

Dr. Satanas, Herr der Skelette

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Nachdem Dr. Satanas in Paris Dr. Gilbert Roche getötet und danach dessen Leiche entsorgt hat, nimmt er die Identität des Gynäkologen an.

Denn Dr. Satanas hat die Absicht ein von ihm selbst entwickeltes Höllen-Präparat an schwangeren Frauen zu testen.

Durch dessen Einnahme verwandelt sich das ungeborene Kind im Mutterleib in ein lebendes Skelett, wobei die Mutter des Kindes bei der Geburt stirbt.  

Dr. Satanas erstes Opfer ist die junge Französin Nadine Escallier, eine Patientin von Dr. Roche, die kurz vor der Entbindung steht.

Nachdem in der Klinik von Dr. Claude Lebuson die Französin  Edith Doler  ein Skelett geboren hat, das auf rätselhafte Weise verschwindet, verständigt Kommissar Marcel Tolbiac die PSA.

Daraufhin schickt David Gallun seinen Agenten Iwan Kunaritschew nach Paris, da laut den beiden Computern des PSA Dr. Satanas hinter dem Vorfall stecken soll, der dort mit seinen Ermittlungen beginnt.

Kurz danach taucht auch Larry Brent in Paris auf, der sich mit einer Schwangeren, der Schauspielerin Laurette Valmeuse, in die Klinik von  Dr. Lebuson einschleust, der mit Dr. Roche zusammenarbeitet.

Doch dort wird Larry Brent von Dr. Satanas enttarnt, der seine skelettierten Killer auf den PSA-Agenten hetzt…

  • Larry Brent 65
  • Erschienen am 26. Februar 1974
  • Titelbild: Lonati
  • Ein Roman mit Dr. Satanas und  Kommissar Tolbiac

Nach seinem Debüt in „DIE WAHNSINNSBRUT DES DR. SATANAS“ treibt der Höllen-Bösewicht in dem „LARRY BRENT“-Roman „DR. SATANAS, HERR DER SKELETTE“ erneut sein Unwesen, der allerdings nicht  die Qualität des Debüt-Romans mit DR. SATANAS erreicht.

Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte etwas durcheinander wirkt, auch weil der Handlung bisweilen ein logischer und gradliniger Aufbau fehlt.

Das ist meistens dann der Fall, wenn  der Autor JÜRGEN GRASMÜCK zwischen den verschiedenen Handlungssträngen mit Dr. Satanas, Dr. Lebuson, Iwan Kunaritschew und Larry Brent hin und her springt.

Dies wiederum führt zur Verwirrung beim Lesen und nimmt dem durchaus ideenreichen „LARRY BRENT“-Roman etwas die Spannung, zumal es dem Szenario in der Klinik von Dr. Lebuson insgesamt auch etwas an Glaubwürdigkeit und Realismus fehlt.

 by Ingo Löchel

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