Silber Grusel-Krimi 65
Dr. Satanas, Herr der Skelette
von Dan Shocker
(Jürgen Grasmück)
Nachdem
Dr. Satanas in Paris Dr. Gilbert Roche getötet und danach dessen Leiche
entsorgt hat, nimmt er die Identität des Gynäkologen an.
Denn
Dr. Satanas hat die Absicht ein von ihm selbst entwickeltes Höllen-Präparat an
schwangeren Frauen zu testen.
Durch dessen Einnahme verwandelt sich das ungeborene Kind im Mutterleib in ein lebendes Skelett, wobei die Mutter des Kindes bei der Geburt stirbt.
Dr. Satanas erstes Opfer ist die junge Französin Nadine Escallier, eine Patientin von Dr. Roche, die kurz vor der Entbindung steht.
Nachdem
in der Klinik von Dr. Claude Lebuson die Französin Edith Doler ein Skelett geboren hat, das auf rätselhafte
Weise verschwindet, verständigt Kommissar Marcel Tolbiac die PSA.
Daraufhin
schickt David Gallun seinen Agenten Iwan Kunaritschew nach Paris, da laut den
beiden Computern des PSA Dr. Satanas hinter dem Vorfall stecken soll, der dort
mit seinen Ermittlungen beginnt.
Kurz
danach taucht auch Larry Brent in Paris auf, der sich mit einer Schwangeren,
der Schauspielerin Laurette Valmeuse, in die Klinik von Dr. Lebuson einschleust, der mit Dr. Roche
zusammenarbeitet.
Doch dort wird Larry Brent von Dr. Satanas enttarnt, der seine skelettierten Killer auf den PSA-Agenten hetzt…
- Larry Brent 65
- Erschienen am 26. Februar 1974
- Titelbild: Lonati
- Ein Roman mit Dr. Satanas und Kommissar Tolbiac
Nach seinem Debüt in „DIE WAHNSINNSBRUT DES DR. SATANAS“ treibt
der Höllen-Bösewicht in dem „LARRY BRENT“-Roman „DR. SATANAS, HERR DER SKELETTE“
erneut sein Unwesen, der allerdings nicht die Qualität des Debüt-Romans mit DR. SATANAS
erreicht.
Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte etwas
durcheinander wirkt, auch weil der Handlung bisweilen ein logischer und
gradliniger Aufbau fehlt.
Das ist meistens dann der Fall, wenn der Autor JÜRGEN GRASMÜCK zwischen den verschiedenen
Handlungssträngen mit Dr. Satanas, Dr. Lebuson, Iwan Kunaritschew und Larry Brent
hin und her springt.
Dies wiederum führt zur Verwirrung beim Lesen und nimmt dem
durchaus ideenreichen „LARRY BRENT“-Roman etwas die Spannung, zumal es dem
Szenario in der Klinik von Dr. Lebuson insgesamt auch etwas an Glaubwürdigkeit
und Realismus fehlt.
by Ingo Löchel

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