Gespenster Krimi 535
Der steinerne Götze
von Vernon Graves
(Hans Wolf Sommer)
Zu Detective Sergeant
Carl Conolly wird ein Anruf eines gewissen Samuel R. Hopkins durchstellt, der
dem Polizisten von der Mordkommission von Arkham mitteilt, dass in der Clark
Ashton Street, in der Nähe der Miscatonic University, ein Mord geschehen ist.
Das Mordopfer ist ein gewisser Paul Norman, der Besitzer des Privatmuseums „Esoteric Museum of Arkham“, der erwürgt wurde, dessen Leiche von Samuel R. Hopkins, seinem Angestellten, entdeckt wurde.
Am Tatort sind
keinerlei Spuren vorhanden, die auf einen Täter hindeuten. Das einzige
merkwürdige ist ein faustgroßes Loch in der Tür von Paul Normans Arbeitszimmer,
für das es keine Erklärung gibt, sowie eine grünlich schimmernde steinerne Hand,
die am Boden liegt.
Bei diesem Artefakt
handelt es sich laut Hopkins um die „Die Hand des Tezcatlipoca“, die Paul
Norman kurz vor seinem Tod von seiner letzten Mexikoreise mitgebracht hat.
Über den Tod von Paul
Simon informiert Samuel R. Hopkins dessen Neffen, den Ethnologen Mack Norman,
der in New York City lebt, per Telegramm.
Mack Norman macht
sich am nächsten Tag nach Arkham auf, wo er allerdings von Hopkins erfahren
muss, dass er im Grunde genommen nichts
als Schulden erben wird, da sein Onkel sein gesamtes Vermögen in das Museum
gesteckt hat.
Als Mack
Norman kurze Zeit später Detective Sergeant Conolly in dessen Büro besucht,
werden er und der Detective von der steinernen Hand angegriffen…
- Erschienen am 13. Dezember 1983
- Mack Norman 1
Mit dem ersten „MACK NORMAN“ Roman „DER STEINERNE GÖTZE“ startete
Ende 1983 eine weitere Sub-Serie in der Heftroman-Reihe „GESPENSTER-KRIMI“, in der der Autor HANS WOLF SOMMER auf den
Spuren von H. P. LOVECRAFT wandelt.
Zwar kämpft der Protagonist darin gegen keine Monster und
Wesen aus Lovecrafts Cthulhu-Mythos, aber eine interessante Geste von HANS WOLF
SOMMER stellt unter anderem der Handlungsort des Horror-Romans dar, der die Stadt
Arkham ist.
Punkten kann der logisch aufgebaute Horror-Roman durch
seine unterhaltsame Handlung und durch den sympathischen Protagonisten sowie
durch die übrigen, interessant angelegten Figuren. Wie zum Beispiel Detective Sergeant
Carl Conolly und Samuel R. Hopkins.
Hinzu kommt, dass die Geschichte durch einige witzige
Szenen aufgelockert wird. So unter anderem dann, wenn Mack Normans Dackeldame
Mabel ihren Auftritt hat.
Das einzige Manko des Romans „DER STEINERNE GÖTZE“ ist
das völlig deplatziert und nichtssagend wirkende Titelbild, das überhaupt
nichts mit dem Inhalt des ersten „MACK NORMAN“-Abenteuers zu tun hat und
einfach nur grauenhaft aussieht.
© by Ingo Löchel

2 Kommentare:
Der hat mir damals auch gut gefallen, wie die ganze Mack Norman Serie.
Ich kannte diese Sub-Serie bisher noch nicht. Deshalb bin ich mal gespannt, wie die weiteren Coogan-Abenteuer sind.
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