Gespenster-Krimi 402
Jacinto - der Bote des Todes
von Brian Elliot (Hans Joachim von Koblinski)
Kurz
nachdem Jill Kelly ermordet wurde, wird ihre Leiche von ihrem Mann, dem
Filmproduzent Frank, entdeckt, der danach sofort die Polizei verständig, so
dass Lieutenant Mike Dacosta und Detective Sergeant Halloway vom „Los Angeles Police Department“, Venice
Division, zum Tatort gerufen werden.
Am
nächsten Morgen bekommen die beiden Polizisten Besuch vom Privatdetektiv Dennis
Wayne, der unbedingt mit Lieutenant Dacosta sprechen will.
Denn wie Wayne durch die Abendzeitung erfahren hat, war die Haut der Toten von seltsamen Kratzern verletzt worden...
...die laut dem Gerichtsmediziner, der einen Zoologen zu
Rate gezogen hat, einwandfrei von Tigerkrallen stammten.
Der
Privatdetektiv, dessen Hobby die Parapsychologie ist, geht danach davon aus,
dass der Mörder von Jill Kelly der indianische Bergdämon Jacinto ist, der eine
Tigerkralle als Hand hat.
Von
Jills Mann erfahren sie, dass dieser zusammen mit seiner Frau vor einiger Zeit
im Museum gewesen wan und dort unter anderem auch die aus Wachs gefertigte
Nachbildung des Bergdämons gesehen haben.
Kurze
Zeit später wird Carol, die Tochter des Ehepaars Dexter, von ihrer Mutter tot
im Swimmingpool entdeckt, deren Leiche ebenfalls entsetzlich zugerichtet wurde.
Vierundzwanzig
Stunden später erfolgt ein weiterer Mord. Diesmal in Rancho Park. Das Opfer ist
Laureen Howard, deren Leiche neben ihrem Wagen auf dem Parkplatz des Hilcrest Country
Club aufgefunden wurde.
Danach
schlägt der Mörder erneut zu. Diesmal in Mar Vista. Dort findet der Immobilienmakler
Carl C. Shuman seine Frau Kathy tot im Schlafzimmer, deren nackter Körper die
bekannten Kratzwunden aufweist.
Die Situation spitzt sich zu, als Suzie Stevens, die Freundin von Dennis Wayne von Jacinto angegriffen wird, der es aber mit Hilfe ihres Freundes gelingt, sich vor ihrem Angreifer in Sicherheit zu bringen…
- Erschienen am 26. Mai 1981
- Einzelroman
Mit „JACINTO – DER BOTE DES TODES“ präsentiert HANS JOACHIM VON KOBLINSKI einen überraschend unterhaltsamen Einzelroman aus der
Heftroman-Reihe „GESPENSTER-KRIMI“, in dem der Autor positiv unter Beweis stellt,
dass er nicht nur unterhaltsame Kriminalromane und Westernromane, sondern auch
spannungsreiche und flott geschriebene Horror-Romane verfassen kann.
Interessant ist auch zu erwähnen, wie viel Inhalt der Roman auf nur 60 Seiten vereinen kann und wie viel Handlung das Horror-Abenteuer aufweist , wovon sich nicht nur die meisten ‚neuen‘ Heftroman-Autoren mehr als eine Scheibe von abschneiden könnten.
© by Ingo Löchel

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