Das Haus Zamis 158
Das Haus der schwarzen Tränen
von Logan Dee (Uwe Voehl)
Coco Zamis scheinen Erinnerungen aus ihrer frühen
Vergangenheit heimzusuchen, bei denen sie die Freundschaft zu der dämonischen
Tochter Senta Altmann pflegen konnte, welche wie sie als „weißes Schaf“ der
dunklen Familie galt.
Aber sie erinnert sich auch an den dämonischen Burschen mit Namen Jonathan, mit dem ihre älteste Schwester Vera ihre Zeit zu verbringen pflegte.
Und genau mit denen soll Coco laut ihren Eltern das Eiscafe „Della Lucia“ in Wien besuchen...
...wo sie nach langer Zeit wieder auf
Senta Altmann trifft. Doch aus dem ehemals weißen Schaf einer dämonischen Sippe
ist plötzlich eine verdorbene wie verschlagene junge Dämonin geworden, welche
Coco so noch nicht kennt.
Doch Senta scheint einiges über das Haus der
schwarzen Tränen zu wissen, wo sie angeblich von ihren Eltern hingeschickt
wurde, um endlich zu einer wahre Dämonin erzogen zu werden.
Also das, was Michael Zamis und ihrer Mutter Thekla
nicht einmal bei Coco unter der zeitweiligen Obhut ihres Patenonkel Cyrano von
Behemoth und dessen Hexe Sandra Thornton gelungen war.
Doch waren die Kinderreime um das Haus der schwarzen
Träne nicht eigentlich nur ein Märchen, um den dämonischen Kindern Angst zu
machen?
Unerwartet für Coco regt ihr Vater plötzlich eine
Radtour von Coco, Vera, Jonathan und Senta ins Salzkammergut an, um ein
seltsames wie düsteres Schloss am Mondsee zu besuchen.
Doch was haben diese bisher verschütteten
Erinnerungen mit dem zu tun, was Coco nun durch Carl Jenseits widerfährt? Hilfe
erhofft sich Coco indessen hierzu von ihren Eltern Michael und Thekla Zamis,
dessen Geister nun in Coco selbst stecken.
Aber auch bei Asmodi selbst läuft nicht alles rund.
Denn Wien scheint völlig in die Hand des Dämon Abraxas gefallen zu sein, der
sich anschickt auch seinen Thron über die Schwarze Familie zu erobern. Doch
auch Asmodi selbst muss vor dem Hohen Gremium katzbuckeln, welches offenbar
über mehr Macht als der Fürst der Finsternis verfügt.
Doch was liegt diesem scheinbar allmächtigen Hohen
Gremium eigentlich an der jungen Hexe Coco Zamis? Diese Frage scheint auch
Asmodi sich zu stellen, während er merkt, das ihm die Fäden des Handelns
langsam seinen Händen entgleiten.
Und dann schickt Carl Jenseits Coco zurück ins Haus
der schwarzen Tränen am Mondsee, wo Senta Altmann längst zur diabolischen
Leiterin aufgestiegen ist, und nun alles daran setzt, auch Cocos Willen zu
brechen.
Aber auch Georg und Guardian erreichen nunmehr den
Mondsee und hoffen auf eine Möglichkeit, Coco aus dem Haus der schwarzen Tränen
zu befreien.
- Veröffentlichung: Am 31. Oktober 2026
- Autor: Logan Dee (Uwe Voehl)
- Titelbild: Mark Freier
-
Verlag: Bastei
„Damit entsprach ihr Gesicht dem perfekten Schönheitsideal. Die Männer, die mir wie Gockel vorkamen, waren aber augenscheinlich mehr an ihrem Körper interessiert, der die Idealmaße 90-60-90 hatte und den die Vampirin ungeniert zur Schau stellte.“ (Das Haus Zamis/Band 158, "Das Haus der schwarzen Tränen"/Seite 41)
Und mit dieser Ausgabe (Band
158) schließt nun der Autor Logan Dee den, wie er sagt, „Sargdeckel“
hinsichtlich der Serie „DAS HAUS ZAMIS“ im Bastei Verlag.
Wer also wissen will, wie es ab
hier weiter geht, der muss zu den letzten drei Taschenbüchern mit den Titeln „DER
ENGEL UND DIE HEXE“ (Band 67), „DAS HEER DER GEFALLENEN“ (Band 68) sowie „WOLFSMOND“
(Band 69) aus dem Zaubermond Verlag greifen. Denn hier befinden sich die noch
folgenden sechs Fortsetzungsromane nach dem hier vorliegenden Bastei-Heftroman
mit der Nummer 158.
Ob es von der Serie aber
darüber hinaus noch weitere Taschenbücher im Zaubermond Verlag geben wird,
hängt eben von weiteren Abonnenten der Serie „DAS HAUS ZAMIS“, sowie der seit
langem beworbenen Steady-Kampagne ab, mit der man hierfür weitere zahlende
Mitglieder zu generieren hofft.
Der vorliegende Roman selbst
weiß indessen durchaus inhaltlich über weite Strecken zu gefallen, auch wenn
die Handlung hier und da durchaus kleinere Tiefen aufweist.
Einen würdigen Abschluss
liefert mir dieser Roman allerdings nicht, denn zu viele rote Fäden der
laufenden Handlung bleiben für die Leser schlicht liegen und damit eben auch
nicht befriedigend beendet.
Auf der anderen Seite hatten
man sich bei der Handlung auch seit einiger Zeit in Sachen Handlung nicht immer
mit Ruhm bekleckert, was die Spannung anging. Besonders einige Roman
schwächelten innerhalb Handlung zumeist dann erheblich, wenn die eigentliche
Heldin Coco Zamis oder/und ihre Familie direkt in den Fokus der Handlung
geriet.
Dabei boten die beschriebenen
größeren Handlungsbögen häufig in den Romanen mehr als positive Ansatzpunkte
für wirklich spannende wie atmosphärisch düstere Abenteuer.
Generell ärgerte aber stets,
das Coco Zamis Hexenkräfte mal schwach bis kaum einsatzfähig beschrieben wurden,
dann aber plötzlich gut funktionierten, um eben eine Handlung bzw. den Roman
selbst möglichst sauber bzw. schnell noch abschließen zu können.
In dem Punkt hätte man
sicherlich an so manchen Schrauben noch drehen können, um die Gesamtserie
spannender und eben auch inhaltlich logischer konzipieren zu können.
Doch wie gesagt, inhaltlich
kritisieren bringt nun auch nichts mehr. Deshalb verabschiede ich mich auch
hiermit ebenfalls von der Heftserie im Bastei Verlag mit einer anerkennenden
Verbeugung auch gegenüber den Autorinnen und Autoren der Serie und drücke ihnen
in Sachen Fortsetzung in den Taschenbüchern des Zaubermond Verlags mal ordentlich
die Daumen. Ob es aber hilft, wird man dann allerdings nur auf der Homepage des
Zaubermond Verlags erfahren können.
© by Konrad Wolfram

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen