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Dienstag, 3. November 2026

Heftroman: Das Haus der schwarzen Tränen

Das Haus Zamis 158

Das Haus der schwarzen Tränen

von Logan Dee (Uwe Voehl)

Coco Zamis scheinen Erinnerungen aus ihrer frühen Vergangenheit heimzusuchen, bei denen sie die Freundschaft zu der dämonischen Tochter Senta Altmann pflegen konnte, welche wie sie als „weißes Schaf“ der dunklen Familie galt.

Aber sie erinnert sich auch an den dämonischen Burschen mit Namen Jonathan, mit dem ihre älteste Schwester Vera ihre Zeit zu verbringen pflegte.

Und genau mit denen soll Coco laut ihren Eltern das Eiscafe „Della Lucia“ in Wien besuchen...

...wo sie nach langer Zeit wieder auf Senta Altmann trifft. Doch aus dem ehemals weißen Schaf einer dämonischen Sippe ist plötzlich eine verdorbene wie verschlagene junge Dämonin geworden, welche Coco so noch nicht kennt.

Doch Senta scheint einiges über das Haus der schwarzen Tränen zu wissen, wo sie angeblich von ihren Eltern hingeschickt wurde, um endlich zu einer wahre Dämonin erzogen zu werden.

Also das, was Michael Zamis und ihrer Mutter Thekla nicht einmal bei Coco unter der zeitweiligen Obhut ihres Patenonkel Cyrano von Behemoth und dessen Hexe Sandra Thornton gelungen war.

Doch waren die Kinderreime um das Haus der schwarzen Träne nicht eigentlich nur ein Märchen, um den dämonischen Kindern Angst zu machen?

Unerwartet für Coco regt ihr Vater plötzlich eine Radtour von Coco, Vera, Jonathan und Senta ins Salzkammergut an, um ein seltsames wie düsteres Schloss am Mondsee zu besuchen.

Doch was haben diese bisher verschütteten Erinnerungen mit dem zu tun, was Coco nun durch Carl Jenseits widerfährt? Hilfe erhofft sich Coco indessen hierzu von ihren Eltern Michael und Thekla Zamis, dessen Geister nun in Coco selbst stecken.

Aber auch bei Asmodi selbst läuft nicht alles rund. Denn Wien scheint völlig in die Hand des Dämon Abraxas gefallen zu sein, der sich anschickt auch seinen Thron über die Schwarze Familie zu erobern. Doch auch Asmodi selbst muss vor dem Hohen Gremium katzbuckeln, welches offenbar über mehr Macht als der Fürst der Finsternis verfügt.

Doch was liegt diesem scheinbar allmächtigen Hohen Gremium eigentlich an der jungen Hexe Coco Zamis? Diese Frage scheint auch Asmodi sich zu stellen, während er merkt, das ihm die Fäden des Handelns langsam seinen Händen entgleiten.

Und dann schickt Carl Jenseits Coco zurück ins Haus der schwarzen Tränen am Mondsee, wo Senta Altmann längst zur diabolischen Leiterin aufgestiegen ist, und nun alles daran setzt, auch Cocos Willen zu brechen.

Aber auch Georg und Guardian erreichen nunmehr den Mondsee und hoffen auf eine Möglichkeit, Coco aus dem Haus der schwarzen Tränen zu befreien.

„Damit entsprach ihr Gesicht dem perfekten Schönheitsideal. Die Männer, die mir wie Gockel vorkamen, waren aber augenscheinlich mehr an ihrem Körper interessiert, der die Idealmaße 90-60-90 hatte und den die Vampirin ungeniert zur Schau stellte.“ (Das Haus Zamis/Band 158, "Das Haus der schwarzen Tränen"/Seite 41)

Und mit dieser Ausgabe (Band 158) schließt nun der Autor Logan Dee den, wie er sagt, „Sargdeckel“ hinsichtlich der Serie „DAS HAUS ZAMIS“ im Bastei Verlag.

Wer also wissen will, wie es ab hier weiter geht, der muss zu den letzten drei Taschenbüchern mit den Titeln „DER ENGEL UND DIE HEXE“ (Band 67), „DAS HEER DER GEFALLENEN“ (Band 68) sowie „WOLFSMOND“ (Band 69) aus dem Zaubermond Verlag greifen. Denn hier befinden sich die noch folgenden sechs Fortsetzungsromane nach dem hier vorliegenden Bastei-Heftroman mit der Nummer 158.

Ob es von der Serie aber darüber hinaus noch weitere Taschenbücher im Zaubermond Verlag geben wird, hängt eben von weiteren Abonnenten der Serie „DAS HAUS ZAMIS“, sowie der seit langem beworbenen Steady-Kampagne ab, mit der man hierfür weitere zahlende Mitglieder zu generieren hofft.

Der vorliegende Roman selbst weiß indessen durchaus inhaltlich über weite Strecken zu gefallen, auch wenn die Handlung hier und da durchaus kleinere Tiefen aufweist.

Einen würdigen Abschluss liefert mir dieser Roman allerdings nicht, denn zu viele rote Fäden der laufenden Handlung bleiben für die Leser schlicht liegen und damit eben auch nicht befriedigend beendet.

Auf der anderen Seite hatten man sich bei der Handlung auch seit einiger Zeit in Sachen Handlung nicht immer mit Ruhm bekleckert, was die Spannung anging. Besonders einige Roman schwächelten innerhalb Handlung zumeist dann erheblich, wenn die eigentliche Heldin Coco Zamis oder/und ihre Familie direkt in den Fokus der Handlung geriet.

Dabei boten die beschriebenen größeren Handlungsbögen häufig in den Romanen mehr als positive Ansatzpunkte für wirklich spannende wie atmosphärisch düstere Abenteuer.

Generell ärgerte aber stets, das Coco Zamis Hexenkräfte mal schwach bis kaum einsatzfähig beschrieben wurden, dann aber plötzlich gut funktionierten, um eben eine Handlung bzw. den Roman selbst möglichst sauber bzw. schnell noch abschließen zu können.

In dem Punkt hätte man sicherlich an so manchen Schrauben noch drehen können, um die Gesamtserie spannender und eben auch inhaltlich logischer konzipieren zu können.

Doch wie gesagt, inhaltlich kritisieren bringt nun auch nichts mehr. Deshalb verabschiede ich mich auch hiermit ebenfalls von der Heftserie im Bastei Verlag mit einer anerkennenden Verbeugung auch gegenüber den Autorinnen und Autoren der Serie und drücke ihnen in Sachen Fortsetzung in den Taschenbüchern des Zaubermond Verlags mal ordentlich die Daumen. Ob es aber hilft, wird man dann allerdings nur auf der Homepage des Zaubermond Verlags erfahren können.

© by Konrad Wolfram

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