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Montag, 14. September 2026

Heftroman: Die weiße Frau vom Gespensterturm

Larry Brent 124

Die weiße Frau vom Gespensterturm

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Der Stuttgarter Martin Bernauer, ist in England unterwegs, um dort Gespenster-Orte aufsuchen, weil er darüber ein Buch schreiben will.  

Im Gasthaus „Berry’s Comfortable Inn“ kommt er mit einem Landsmann ins Gespräch, wodurch Rolf Salwin erfährt, dass Bernauer zum Gespensterturm, der sich in der Nähe von Pembroke befindet, unterwegs ist, wo die „Weiße Frau“ Lady Myra spuken soll.

Doch die Wirtin, die das Gespräch zwischen den beiden Männern mitbekommen hat, warnt Martin Bernaus vor dem Gespensterturm, der eine Gefahr für alle diejenigen bedeutet, die ihn betreten.

Zusammen mit Rolf Salwin fährt Martin Bernauer mit seinem VW zum Gespensterturm, den er dort absetzt, da Salwin von dort aus zu Fuß weiter gehen will.

Während Martin Bernauer das fünfundsechzigste Opfer des Geistes von Lady Myra wird, sind Larry Brent, Iwan Kunaritschew und Morna Ulbrandson im Auftrag von David Gallun hinter dem verbrecherischen Dr. Brennan, dem Leiter einer Nervenheilanstalt, her…

  • Erschienen am 8. Mai 1984
  • Titelbild: Rudolf Sieber-Lonati
  • Neuer Roman
  • Ein Roman mit Iwan Kunaritschew und Morna Ulbrandson

Leider leidet bzw. kränkelt auch dieser etwas handlungsarme „LARRY BRENT“-Roman „DIE WEISSE FRAU VOM GESPENSTERURM“  an der üblichen Schreibweise des Autors JÜRGEN GRASMÜCK, der seine Leser mal wieder mit zu vielen Handlungssträngen ‚nervt‘, wodurch beim Lesen erhebliche Langeweile aufkommt.

Hierbei hätte der Autor insbesondere den Handlungsstrang mit Henry Parker-Johnson und Dr. Brennan (hinter dem Larry Brent, Iwan Kunaritschew und Morna Ulbrandson her sind)  erheblich hätte kürzen müssen, der einfach zu viel Raum im Roman einnimmt.

Aber auch der Handlungsstrang mit Martin Bernauer. der aber erst am Ende des zweiten Drittel des Romans von der „Weißen Frau“ getötet wird, zieht sich im weiteren Verlauf des Romans ebenfalls wie ein Kaugummi. Auch hier hätten einige Kürzungen dem „LARRY BRENT“-Abenteuer durchaus gut getan.

Am Ende hinterlässt das Geister-Szenario mit dem irren und männerhassenden Geist von Lady Myra und deren Spiegel, der ein Tor zu einer Art Vorhölle sein soll, keinen positiven Eindruck, auch weil die langatmige Geschichte, die insgesamt auch keinen Sinn ergibt, einfach zu unglaubwürdig daherkommt.

© by Ingo Löchel

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