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Montag, 28. September 2026

Roman: Die weiße Spinne

Die weiße Spinne

von Louis Weinert-Wilton (Alois Wilton)

Zwölf kleine gläserne Spinnen wurden dem Geschäftsmann Richard Irvine vor einem Jahr ins Haus geschickt.

Kurze Zeit darauf ist Richard Irvine tot, eine der besagten Spinnen krampfhaft umklammernd, dessen Leiche auf der Strecke der Untergrundbahn in Hampstead gefunden wurde, der nur anhand seines Traurings und besagter Spinne identifiziert werden konnte.

Die anderen elf Exemplare bleiben verschwunden, bis eine mysteriöse Mordserie London in Atem hält. Bei den bisher drei Opfern wurde jeweils eine dieser  kleinen weißen Glasspinnen gefunden.

Scotland Yard setzt Inspektor Benjamin Dawson auf den Fall an, der Verbissen den wenigen Spuren nachgeht.

Seine Hauptverdächtige ist Muriel Irvine, die Witwe des Geschäftsmann Richard Irvine und Besitzerin des Warenhauses „Zu den tausend Dingen“, die durch den Tod des Gatten eine hohe Versicherungssumme in Höhe von fünfundzwanzigtausend Pfund in Aussicht hat, die allerdings von der Versicherung noch nicht ausgezahlt wurde.

Nachdem aber auch  der Inspektor von Scotland Yard ein Opfer des unheimlichen Täters wird, gelingt es erst seinem unorthodoxer Nachfolger, Captain Raymond Conway, dem Rätsel der weißen Spinne auf die Spur zu kommen…

  • Erschienen im Jahr 1929 (Goldmann Verlag)

Mit dem Buch „DIE WEISSE SPINNE“ präsentiert der Autor LOUIS WEINERT-WILTON einen durchaus unterhaltsamen Kriminalroman, der trotz seiner ‚Alters“ von fast 90 Jahren immer noch gut lesbar ist.

Leider hat die Kriminalgeschichte aber mit einigen Längen zu kämpfen, die beim Lesern überwunden werden müssen, wobei aber auch die Protagonisten und Figuren des Romans angefangen von Ralph Hubbard bis hin zu den Bösewichten, den Gangsterboss Strongbridge und seinen beiden Helfershelfern John Corner und Edward Phelips, zu klischeehaft dargestellt sind, was etwas störend und unglaubwürdig wirkt.

Der Kriminalroman „DIE WEISSE SPINNE“ wurde im Jahr 1963 mit JOACHIM FUCHSBERGER und KARIN DOR in den Hauptrollen verfilmt.

© by Ingo Löchel

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