Die Puppen in der Erde
von Ramsey Campbell
Da
eines Nachts auf einer verregneten Straße ein Fremder vor Clare Frayns Auto springt,
muss sie ausweichen, wobei ihr Wagen dadurch gegen einen Laternenpfahl
geschleudert wird.
Während
ihr Bruder Rob auf dem Beifahrersitz tödlich verletzt wird, verschwindet der
Fremde in der Dunkelheit.
Das
Grauen beginnt, als die Ambulanz eintrifft und den toten Rob aus dem Wagen
birgt, der an einer Schädelverletzung starb.
Aber wo ist sein rechter Arm geblieben?
- Erschienen im Jahr 1978
- Originaltitel: The Doll Who Ate His Mother (1976)
- Horror-Bibliothek 70004
- Bastei Verlag
Im Jahr 1976 gab RAMSEY CAMPBELL mit dem Roman „DIE
PUPPEN IN DER ERDE“ sein Debüt als Horror-Autor, der trotz seiner relativen
Kürz etwas sehr langatmig und langweilig daherkommt, was sich auch im weiteren
Verlauf des Buches nicht ändert, selbst dann nicht, als die Protagonistin Clare
Frayn durch den Journalisten und Schriftsteller Edmund Hall Hilfe bekommt, die verschwundene
Person ausfindig zu machen, die für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist.
Das liegt zum einen daran, weil es RAMSEY CAMPBELL
einfach nicht gelingt, den Leser mit seinem Roman in irgendeiner Weise zu
fesseln, da ihm zum einen kein kontinuierlicher Spannungsaufbau gelingt, die
Protagnisten des Romans zu unsympathisch wirken und in der Geschichte, die letztendlich auch
überhaupt keinen Sinn ergibt, auch so gut wie nichts passiert.
© by Ingo Löchel

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