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Montag, 31. August 2026

Bogenschütze des Schwarzen Tods

Larry Brent 120

Bogenschütze des Schwarzen Todes

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Der Engländer Andrew Rustin,  der seit vierzig Jahren einen Antiquitätenladen in einer peruanischen Kleinstadt in der Nähe von Lima führt, ist überrascht, als der spanische Tourist Fernando Deilas sein Geschäft betritt und eine Skulptur kaufen will, die er noch nie zuvor in seinem Laden gesehen hat.

Es ist die Skulptur eines Bogenschützen mit  einen blankpolierten Totenschädel, der ein schwarzes Gewand trägt...

...und einen ebenfalls schwarzen Bogen in seinen Händen hält, in dem  ein schwarzer Pfeil eingelegt ist.

Die Unterhaltung zwischen Rustin und seinem Kunden wird jäh unterbrochen, als sich der schwarze Pfeil von der Sehne des Bogens löst und den Spanier mitten ins Herz trifft.

Sekunden später löst sich nicht nur der Pfeil in der Brust des Mannes auf, sondern auch die Skulptur des Schwarzen Bogenschützen ist plötzlich spurlos verschwunden, so als hätte es sie nie gegeben.

Nach diesem Vorfall stehen die Beamten der Mordkommission unter Leitung von Capitano Jose Almirez vor einem Rätsel, die die Aussage des Antiquitätenhändlers anzweifeln.

Der mysteriöse Mord an Fernando Deilas ruft die PSA auf den Plan, woraufhin David Gallun seinen Agenten Larry Brent alias X-RAY-3 beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen.

Bei seinen Recherchen in Südamerika gelangt Larry Brent in den Besitz von alten Aufzeichnungen, die über ein Ereignis berichten, dass sich vor vierhundert Jahren an abgespielt hat…

Nach dem interessanten Beginn im Antiquitätenladen von Andrew Rustin und dem Bogenschützen-Mord flacht die Handlung des „LARRY BRENT“-Romans „BOGENSCHÜTZE DES SCHWARZEN TODS“ von JÜRGEN GRASMÜCK leider erheblich ab, wobei auch diverse Längen in der Geschichte sowie störende Nebenhandlungen dafür sorgen, dass der Lesegenuss erheblich eingeschränkt wird.

Das größte Manko des langatmigen Horror-Romans ist allerdings das rechte wirre und nicht sehr überzeugende Szenario mit dem Inka-Priester, der vor vierhundert Jahren einen Spanier verfluchte.

Dieser soll nicht nur für alle Zeiten die Qualen erdulden, die er dem Volk des Priesters angetan hat, sondern der Verfluchte soll darüber hinaus als Geist weiterleben und seinen Landsleuten erscheinen, um sie zu töten.

Wieso er seine Morde allerdings in Gestalt einer Schwarzen-Bogenschützen-Skulptur verübt und wieso er das erst nach vierhundert Jahren tut, bleibt allerdings während der gesamten Romanhandlung unklar. 

© by Ingo Löchel

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