Silber Grusel-Krimi 117
Die Pestgärten des Dr. Tschang Fu
von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)
Nachdem
die PSA von ihrem neuen Mitarbeiter Hso Loa über mysteriöse Vorgänge in und um
Hongkong informiert wurde, fliegt Larry
Brent nach Hongkong, um der Sache auf den Grund zu gehen.
In
Hongkong angekommen erfährt er von der PSA-Agentin Su Hang (X-GIRL-C) dass ein
amerikanischer Tourist namens Ted Parker vor vier Wochen auf unerklärliche
Weise spurlos verschwand.
Durch ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Hongkong und dem Polizeipräsidenten der Stadt, erfuhr Su Hang...
...dass Parker plötzlich an der Pest erkrankte und danach einige
Tage später elend in einem Hospital in Hongkong verstarb, dessen Leiche danach kurzerhand
verbrannt wurde.
Parker
war Kunde in einem Etablissement im Hafenviertel, wo eines der Mädchen des Freudenhauses
von einem nächtlichen Eindringling, der der mit Pestbeulen übersät war,
angegriffen wurde, der die Frau entführen wollte.
Doch
Parker kam der Frau zu Hilfe, wodurch er sich bei dem Pestverseuchten
ansteckte, der fliehen konnte.
Bei ihren weiteren Ermittlungen stoßen Larry Brent und Su Hang auf Dr. Tschang Fu, der unter anderem für die Pesttoten in Hongkong verantwortlich ist…
- Erschienen am 4. Mai 1976
- Titelbild: Lonati
- Larry Brent 91
- Erster Auftritt von Dr. Tschang Fu
- Ein Roman mit Su
Hang/X-GIRL-C
- Neuauflage als Larry Brent 162
Ich muss schon sagen, dass ich von diesem „SILBER GRUSEL-KRIMI“ mehr erwartet habe, denn schließlich wird in diesem „LARRY BRENT“-Roman
in Gestalt von DR. TSCHANG FU ein neuer Gegner der PSA eingeführt, wohl ein
Ersatz für den getöteten DR. SATANAS.
Zudem muss man sich als Leser schon fragen, warum im
ersten Drittel des Romans unter anderem der Angriff des Pestverseuchten im
Freudenhaus geschrieben wird, wenn die PSA-Agentin Hu Sang dieses Ereignis bei
ihrem Gespräch mit Larry Brent Revue passieren lässt
Da hätte der Autor JÜRGEN GRASMÜCK allein schon auf diese
Szene zu Beginn des Romans verzichten können.
So kränkelt auch dieser “LARRY BRENT” letztendlich daran,
dass der Protagonist erst im zweiten Drittel des Roman auftaucht, da der Autor JÜRGEN GRASMÜCK im ersten Drittel mal
wieder ausschweifend über irgendwelche Ereignisse fabuliert, von denen die
meisten völlig unwichtig für die weitere Handlung des Romans sind.
Hinzu kommt auch noch die
dünne Handlung des „SILBER GRUSEL-KRIMIS“, die durch die diversen Nebenhandlungen
auch noch künstlich in die Länge gezogen wird, so dass auch dadurch erhebliche
Langweile beim Lesen aufkommt.
© by Ingo Löchel

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