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Sonntag, 14. Juni 2026

Die Pestgärten des Dr. Tschang Fu

Silber Grusel-Krimi 117

Die Pestgärten des Dr. Tschang Fu

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Nachdem die PSA von ihrem neuen Mitarbeiter Hso Loa über mysteriöse Vorgänge in und um Hongkong informiert wurde, fliegt  Larry Brent nach Hongkong, um der Sache auf den Grund zu gehen.

In Hongkong angekommen erfährt er von der PSA-Agentin Su Hang (X-GIRL-C) dass ein amerikanischer Tourist namens Ted Parker vor vier Wochen auf unerklärliche Weise spurlos verschwand.

Durch ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Hongkong und dem Polizeipräsidenten der Stadt, erfuhr Su Hang...

...dass Parker plötzlich an der Pest erkrankte und danach einige Tage später elend in einem Hospital in Hongkong verstarb, dessen Leiche danach kurzerhand verbrannt wurde.

Parker war Kunde in einem Etablissement im Hafenviertel, wo eines der Mädchen des Freudenhauses von einem nächtlichen Eindringling, der der mit Pestbeulen übersät war, angegriffen wurde, der die Frau entführen wollte.

Doch Parker kam der Frau zu Hilfe, wodurch er sich bei dem Pestverseuchten ansteckte, der fliehen konnte.

Bei ihren weiteren Ermittlungen stoßen Larry Brent und Su Hang auf Dr. Tschang Fu, der unter anderem für die Pesttoten in Hongkong verantwortlich ist…

  • Erschienen am 4. Mai 1976
  • Titelbild: Lonati
  • Larry Brent 91
  • Erster Auftritt von Dr. Tschang Fu
  • Ein Roman mit Su Hang/X-GIRL-C 
  • Neuauflage als Larry Brent 162

Ich muss schon sagen, dass ich von diesem „SILBER GRUSEL-KRIMI“ mehr erwartet habe, denn schließlich wird in diesem „LARRY BRENT“-Roman in Gestalt von DR. TSCHANG FU ein neuer Gegner der PSA eingeführt, wohl ein Ersatz für den getöteten DR. SATANAS.

Zudem muss man sich als Leser schon fragen, warum im ersten Drittel des Romans unter anderem der Angriff des Pestverseuchten im Freudenhaus geschrieben wird, wenn die PSA-Agentin Hu Sang dieses Ereignis bei ihrem Gespräch mit Larry Brent Revue passieren lässt

Da hätte der Autor JÜRGEN GRASMÜCK allein schon auf diese Szene zu Beginn des Romans verzichten können.

So kränkelt auch dieser “LARRY BRENT” letztendlich daran, dass der Protagonist erst im zweiten Drittel des  Roman auftaucht, da der  Autor JÜRGEN GRASMÜCK im ersten Drittel mal wieder ausschweifend über irgendwelche Ereignisse fabuliert, von denen die meisten völlig unwichtig für die weitere Handlung des Romans sind. 

Hinzu kommt auch noch die  dünne Handlung des „SILBER GRUSEL-KRIMIS“, die durch die diversen Nebenhandlungen auch noch künstlich in die Länge gezogen wird, so dass auch dadurch erhebliche Langweile beim Lesen aufkommt.

© by Ingo Löchel

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