Der unsichtbare Wächter
von William Hope Hodgson
Carnacki
bekommt von George Jarnock, dem ältesten Sohn von Sir Alfred Jarnocks, ein
Telegramm, der ihn veranlasst, zum Schloss der Familie zu reisen, das sich in Burtontree
im Süden Kents befindet.
Dort
wurde eines Abends der Butler der Familie Jarnock in der Kapelle des
Landsitzes, das sich in einem Seitenflügel des Schlosses befindet, von einem
mysteriösen Dolch, der verflucht sein soll, angegriffen, der nur um
Haaresbreite dem Tod entging.
Eine alte Überlieferung besagt, dass dieser Dolch „jedermann blutig strafen wird, der des Nachts in böser Absicht die Kapelle betritt“.
Als
Carnacki das Schloss erreicht, beginnt er mit seinen Nachforschungen. Danach
entscheidet er sich dafür, eine Nacht in der Kapelle zu verbringen.
Zum
Schutz vor einem eventuellen Angriff, zieht der Geisterdetektiv eine Rüstung an
und stellt seine Kamera auf, um das mysteriöse Phänomen fotografieren zu
können.
Nachdem er die ganze Nacht seltsame Geräusche gehört hat, nähert er sich dem Altar und wird plötzlich von dem Dolch angegriffen…
- Carnacki, der Geisterdetektiv 6
- Deutsche Veröffentlichung: In „Carnacki, der Geisterdetektiv“, Festa Verlag
- Origingaltitel: The Thing Invisible (1912)
Mit der Erzählung “DER UNSICHTBARE WÄCHTER” präsentiert der Autor WILLIAM HOPE HODGSON eine weitere Spukgeschichte mit dem Geisterdetektiv, deren
Spukerscheinung aber von Carnacki rational erklärt werden kann.
Denn durch seine fotografischen Beweise entdeckt der Geisterdetektiv eine alte Falle, die den Altar bewacht. Einen Federmechanismus, der den Dolch schleudert, sobald sich jemand dem Altar nähert.
© by Ingo Löchel

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen