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Mittwoch, 20. Mai 2026

Vor 77 Jahren: BATMAN gibt sein Comic-Debüt

Anfang 1939 veranlasste der Erfolg des Superhelden SUPERMAN in „ACTION COMICS“ DC COMICS dazu, nach weiteren Helden dieser Art zu suchen.

Als Reaktion darauf entwickelte und schuf der Autor und Zeichner BOB KANE die Figur des BATMAN.

Inspiration fand Kane laut eigenen Aussagen bei der Filmdarstellung des Zorro durch den Schauspieler Douglas Fairbanks, Leonardo da Vincis Skizze des „Ornithopters“, einer Flugmaschine mit riesigen, fledermausartigen Flügeln, sowie durch den Film „The Bat Whispers“ aus dem Jahr 1930.

In der Mai-Ausgabe der Comic-Reihe „DETECTIVE COMICS“ (die am 30. März 1939 erschien) gab der Verbrechensbekämpfer BATMAN (Bruce Wayne)...

...mit der Geschichte „THE BAT-MAN: THE CASE OF THE CHEMICAL SYNDICATE“ sein Comic-Debüt.

Commissioner Gordon nimmt seinen jungen Freund Bruce Wayne mit, als er den Tod eines Chemiefabrikanten namens Lambert untersucht.

Lamberts Sohn wird fälschlicherweise des Mordes beschuldigt, der jedoch mit Alfred Stryker, Paul Rogers und Steven Crane die drei Geschäftspartner seines Vaters belastet.

Kurze Zeit später wird Steven Crane von zwei unbekannten Männern getötet, deren Flucht der auftauchende Batman allerdings verhindern kann.  

Bei seinen Ermittlungen entdeckt Batman das Labor von Alfred Stryker. Dort wird Paul Rogers durch Strykes Handlanger Jennings in eine Kammer mit Gas gesperrt, den Batman retten kann.

Nachdem Batman Jennings außer Gefecht gesetzt hat, kommt es zum Kampf mit Alfred Stryker, der für die Morde verantwortlich ist, der die vollständige Kontrolle über Lamberts Unternehmen übernehmen wollte, der dabei in einen Säuretank stürzt.

Der maskierte Verbrechensbekämpfer erwies sich nach seinem Erscheinen als durchschlagender Erfolg, so dass BATMAN ab Januar 1940 mit der Ausgabe 35 zum Protagonisten der Comic-Reihe „DETECTIVE COMICS“ wurde.  

In Ausgabe Nr. 38 (April 1940) gab Batmans Sidekick ROBIN sein Debüt, gefolgt von dem PINGUIN (Ausgabe 58), TWO-FACE (Ausgabe 66) und dem RIDDLER (Ausgabe 140).

© by Ingo Löchel

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