John Sinclair 1326
Kampf um die Vampirwelt (Teil 4)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Während
Jane Collins bei der Leiche Lady Sarahs Totenwache hält, taucht plötzlich Myxin
im Haus auf, den die Privatdetektivin schließlich dazu überreden kann, den
Kampf gegen den Schwarzen Rod aufzunehmen.
Unterdessen
tauscht Suko Vincent van Akkeren gegen Shao aus, die in die Gewalt der
Vampir-Monster geraten ist.
Doch van Akkeren hält noch ein As im Ärmel. Denn nach dem Austausch...
...werden Suko und
Shao von den Vampirmonstern angegriffen und van Akkeren wirft eine Brandbombe
auf das Haus der Conollys, die allerdings keinen großen Schaden anrichtet, und flieht
danach.
In
der Zwischenzeit kämpfen John Sinclair, Justine Cavallo und Dracula II gegen
den Schwarzen Tod in der Vampirwelt, wobei Will Mallmann verletzt wird, der von
Justine in Sicherheit gebracht wird.
Bevor
der Geisterjäger erneut von dem Schwarzen Tod angegriffen wird, wird er von
Myxin und Kara gerettet, die ihn zu den Flammenden Steinen bringen…
- Erschienen am 8. Dezember 2003
- Titelbild: Vicente Ballestar
-
Ein Roman mit
Jane Collins, Vincent van Akkeren, Dracula II, Justine Cavallo, Myxin, Kara sowie
Bill, Sheila und Johnny Conolly
Leider hat der vorhersehbare Abschluss des Vierteilers keine
großen Überraschungen zu bieten, denn die Eroberung der Vampirwelt durch den Schwarzen
Tod und seine Vampir-Monstern war ja im Grunde schon im Vorgängerband abgeschlossen,
so dass die Rückkehr in die Vampirwelt und der Kampf gegen den Schwarzen Tod überhaupt
keinen Sinn macht.
Auch das große Highlight bleibt am Ende des Romans aus.
Hier wäre es wohl sinnvoller gewesen, Myxin zusammen mit Kara gegen den Schwarzen
Tod kämpfen zu lassen, was der Autor HELMUT RELLERGER aber (aus welchen Gründen
auch immer) unterlassen hat.
Hinzu kommt, dass das Verhalten mancher Figuren im Roman nicht
wirklich nachvollziehbar ist.
Insbesondere das von Myxin (den man im Hardcover „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ bereits vermisst hat), der sich erst von Jane
überreden lassen muss, gegen den Schwarzen Tod zu kämpfen, obwohl beide in
Atlantis und danach Erzfeinde bzw. Todfeinde waren.
Und auch das gewöhnungsbedürftige Titelbild des Künstlers
Vicente Ballestar fällt negativ auf,
dessen Qualität sehr zu wünschen übrig lässt, der schon weit bessere Cover für
die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ gezeichnet hat.
Fazit: Leider entpuppt sich der Vierteiler mit dem Schwarzen Tod (dessen Handlung leider zu sehr in die Länge gezogen wurde) nicht gerade als ein Highlight der Serie „“GEISTERJÄGER JOHN SINCLIAR“:
Denn die vielen Ungereimtheiten zwischen den einzelnen
Romanen, die Vergesslichkeit von John, Suko und Willl Mallmann sowie diverse Logikfehler,
insbesondere zwischen den vier Romanen und dem Hardcover „DIE RÜCKKEHR DES
SCHWARZEN TODS“ schmälern leider den Lesergenuss des Vierteilers, den man
getrost auf einen Dreiteiler hätte kürzen bzw. straffen können.
© by Ingo Löchel

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