John Sinclair 1323
Vampir-Monster (Teil 1)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Vincent
van Akkeren, der sich mit dem Schwarzen Tod verbündet hat, tötet den Wissenschaftler
Professor Cromwell und stiehlt die beiden Prototypen seiner Forschungergebnisse:
zwei Fledermauswesen mit echsenartigen Köpfen, die sich von Blut ernähren.
Deren
Nachkommen hetzt er nach und nach auf das Sinclair-Team. Der erste Angriff
erfolgt auf John Sinclair und Glenda Perkins.
Während sich Glenda in Johns Wohnung befindet, wird der Geisterjäger in der Tiefgarage angegriffen, dem es gelingt das Monster mit einer Silberkugel tötet.
Da sich das Wesen danach nicht auflöst, geht John
Sinclair davon aus, dass es sich bei dem fledermausartigen Wesen um kein
schwarzmagisches Geschöpf handelt.
Kurz
nach dem Angriff, erhält der Geisterjäger in seiner Wohnung einen Anruf von
Vincent van Akkeren, indem ihm dieser mitteilt, dass er sich mit dem Schwarzen
Tod verbündet hat.
Währenddessen
werden auch Suko, Johnny Conolly und die Horror-Oma von den Fledermauswesen
angegriffen.
Während
Suko und Johnny die Angriffe abwehren können, hat Lady Sarah Goldwyn nicht so
viel Glück…
- Erschienen am 17. November 2003
- Titelbild: Timo Wurz
- Ein Roman mit Vincent van Akkeren, Dracula II, Justine Cavallo sowie Lady Sarah Goldwyn und Johnny Conolly
Leider setzen sich die Logikfehler, die bereits im
Hardcover „DIE RÜCKKEHR DES SCHWAZREN TODS“ vorhanden waren, in "VAMPIR-MONSTER" munter fort.
Zudem stellt man sich schon die Frage, wie die Handlung
des „JOHN SINCLAIR“-Hardcovers überhaupt zeitlich einzuordnen ist, da es zwischen
den beiden Romanen „VAMPIR-MONSTER“ und „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ auch handlungstechnisch zu
diversen Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten kommt.
Der „JOHN SINCLAIR“-Roman „VAMPIR-MONSTER“ spielt jedenfalls direkt nach dem Vorgängerband „DAS GRAUEN VON ST. SEVERIN“ (JS # 1322), denn der Geisterjäger ist gerade aus Deutschland zurückgekehrt und direkt zum Yard gefahren.
Ist daher die Handlung von „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ vor dem Roman „DAS GRAUEN VON ST. SEVERIN“ einzuordnen
Auch sonst geht der Autor sehr wenig auf die Handlung
von „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ ein. Eine Fußnote dazu ist auch nicht
vorhanden.
Was schon sehr verwundert, ist doch „VAMPIR-MONSTER“ der
erste Band der vierteiligen Saga mit dem Schwarzen Tod.
Auch sonst scheint man beim Lesen des Romans
„VAMPIR-MONSTER“ den Eindruck zu. haben, dass der Autor HELMUT RELLERD während
des Schreibens 'vergessen' hat, was er einige Seiten zuvor getippt hat.
Denn John Sinclair scheint kurze Zeit nach dem Anruf von
Vincent van Akkeren völlig vergessen zu haben, dass dieser ihm gesagt, dass er mit
dem Schwarzen Tod zusammenarbeitet.
Auch Dracula II scheint vergesslich geworden zu sein und
nicht mehr zu wissen, worüber er einige Seiten zuvor nachgedacht hat. Nämlich
über die Rückkehr des Schwarzen Tods.
Doch einige Seiten später scheint er wieder völlig vergessen zu haben, dass der Schwarze Tod zurückgekommen ist, was überrascht, denn schließlich hat er im Hardcover bereits gegen den Dämon gekämpft.
All dies sorgt beim Lesen des Romans „VAMPIR-MONSTER“ für einige Verwirrung und für einiges Stirnrunzeln und man fragt sich dabei schon, wann HELMUT RELLERGERD den Hardcover-Band „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ überhaupt geschrieben hat, mit dem sich der Autor keinen Gefallen getan hat, insbesondere wenn solche vielen Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten im Roman sowie zwischen den beiden „JOHN SINCLAIR-Abenteuer „VAMPIR-MONSTER“ und „DIE RÜCKKEHR DES SCHWARZEN TODS“ vorhanden sind.
© by Ingo Löchel

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