Nun mag sich hier mancher schon sagen, dass fünf Jahre
durchaus eine ordentliche Zeit darstellt. Schließlich kann man es auch ein
halbes Jahrzehnt nennen, was sich sicherlich noch gewichtiger anhört.
Gut, aber ich bin leider nicht die vollen fünf Jahre bei Ingo Löchels Magazin dabei, weshalb ich da vielleicht bei dem Jubiläum etwas kleinere Brötchen backen sollte.
Allerdings hatten Ingo und ich uns schon öfters in Zeiten vom Zauberspiegel-Online des verstorbenen Horst Hermann von Allwörden (12. Mai 1964 - 8. September 2023) mit diversen Artikeln, Rezensionen zu Romanen oder Filmen des Genre oder auch im Kommentarbereich lesen dürfen.
Für mich war jedoch aufgrund von einigen Differenzen das Ende meiner Mitarbeit im Zauberspiegel gekommen, auch wenn mir diese Arbeit immer sehr viel Spaß bereitet hatte.
Konnte ich doch so damals mein Hobby hinsichtlich Horror
und etwas SciFi in jeglicher medialen Form mit einer gewissen Außenpräsenz
ausbauen, welche auch dazu beitrug, sich mit anderen Fans und Machern
auszutauschen.
Aber gut, ich würde auch so weiter meine Romane, Bücher
lesen und meine Abende mit meinem sehr umfangreichen eigenen Filmarchiv auf
DVD/Blu-ray verbringen, während ich im Internet auf den verschiedenen Seiten
weiterhin zumindest hinsichtlich der Phantastik allgemein nur noch mitlesen würde.
Von daher hatte ich mich also damals schon hinsichtlich
des eigenen Verfassens von Kritiken im Ruhestand gesehen, wäre da nicht ganz
flott eine Mail von Ingo Löchel bei mir eingegangen, ob ich nicht Interesse
hätte, weiter Artikel für sein „THE BLACK STONE MAGAZINE“ zu schreiben?
Nun, mit ein wenig Bedenkzeit hatte ich mich dann doch
selbst wieder aus dem Ruhestand entlassen und habe wieder in die Tasten
gehauen, wie man so schön sagt.
Außerdem, so hatte ich mir gesagt, hätte ich ja auch bald
mit der Altersteilzeit und der dann folgenden Rente genügend Zeit, um meine
Gedanken und Kritiken - zwar nicht zu Papier - aber wieder in einem
Internet-Magazin zum Besten zu geben.
Zumindest hatte ich gedacht, als Rentner hätte man eh
eine Menge Zeit, aber dem ist leider nicht immer so. Glaubt mir das einfach
hier, denn irgendwas ist halt immer mal, was man eben vorher nicht eingeplant
hatte.
Trotzdem macht es mir immer wieder Spaß, einen neuen
Artikel zu einem Heftroman oder einem Buch schreiben zu können.
Am meisten ärgert man sich nur, wenn man im Internet dann
doch den einen oder anderen Fehler im Text findet, den man vorher wegen der
eigenen Betriebsblindheit einfach nicht mehr gesehen hatte, egal wie oft man
den Satz vorher zur Kontrolle auch gelesen haben mag.
Aber gut, das mag man einem alten Mann verzeihen. In
jedem Fall macht es immer noch Spaß, meine Gedanken und Kritiken zu manchen
Werken der Phantastik zum Besten zu geben.
Und andererseits ist das „THE BLACK STONE MAGAZINE“ auch mit
den bisherigen fünf Jahren zu einem gewaltigen Füllhorn an lesenswerten und
interessanten Artikeln geworden, welches ebenfalls viel Freude bereiten kann,
wenn man sich darin vertieft.
Aber trotz langer Rede hier der kurze Sinn meines Beitrags
zum fünfjährigen Jubiläum dieses immer wieder interessanten Magazins.
Lasst uns aber nun einfach die Sektgläser oder als
Alternative die Tassen mit einem lecker Kaffee auf das Geburtstagskind „THE
BLACK STONE MAGAZINE“ erheben und auf viele viele Jahre des weiteren Gedeihens
anstoßen.
Konrad Wolfram, 15. März 2026

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen