John Sinclair 570
Vampirpest (Teil 2)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem
Will Mallmann im Schloss als Vampir erwacht ist, trinkt er das alte Blut, das Blut von Dracula,
das über Jahrhunderte hinweg aufbewahrt werden konnte, das er von Reva, der
Anführerin von Aktion D, erhalten hat.
Unterdessen
erreichen John Sinclair und Suko den Frankfurter Flughafen, die überrascht darüber
sind, dass ihr Freund Kommissar Mallmann sie dort nicht erwartet.
Telefonisch erreicht der Geisterjäger nur den Vorgesetzten des Kommissars, der ihn darüber informiert, dass Mallmann im Dorf im Spessart Probleme mit seinem Wagen hatte und laut Oberwachtmeister Ernst Huber dort spurlos verschwunden ist.
Daraufhin
fahren John und Suko mit einem Leihwagen ins Spessart-Dorf, wo sie mit Oberwachtmeister
Huber sprechen.
Bei
ihren weiteren Ermittlungen erfahren sie von der Wirtin vom „Goldenen Schwan“,
dass außerhalb des Dorfes ein Schloss existiert, das von einer Malerin bewohnt
wird.
Als
sie das Schloss erreichen, hält sich dort nur noch Gerd Bode auf, da sich Reva und Will Mallmann,
Dracula II, auf den Weg nach England gemacht haben…
- Erschienen am 5. Juni 1989
- Titelbild. Terry Oakes
- Ein Roman mit Will Mallmann, der zum Vampir mutiert ist.
Mit „VAMPIRPEST“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD
den zweiten Teil seines „VAMPIR“- bzw. „WILL MALLMANN“-Zweiteilers, der leider mit
den üblichen Problemen eines „JOHN SINCLAIR“-Zweiteilers zu kämpfen hat.
Denn wie die meisten Zweiteiler der Serie „GEISTERJÄGER
JOHN SINCLAIR“ hätte man auch diese Geschichte in einen einzigen Roman ‚abhandeln‘
können, denn viel Handlung hat VAMPIRPEST“ nicht zu bieten, so dass der Horror-Roman
durch sein künstlich in die Länge gezogenes Szenario sehr langgezogen wirkt.
Zudem hat der Roman auch wieder mit einigen Ungereimtheiten
zu kämpfen. Das fängt schon damit an, dass sich Mallmanns Vorgesetzter König,
trotz des spurlosen Verschwindens des Kommissars im Spessart-Dorf, nicht darum kümmert, was aus seinem Kollegen
geworden ist. Was völlig unglaubwürdig wirkt.
Was auch auf Oberwachtmeister Huber zutrifft, der
ebenfalls völliges Desinteresse zeigt und so tut, als wäre Mallsmann
Verschwinden das Natürlichste der Welt.
Da ist die Wirtin vom „Goldenen Schwan“ schon etwas gewiefter,
die John und Suko auf das Schloss aufmerksam macht. Trotzdem braucht es
ellenlang bis die beiden Geisterjäger endlich in die Gänge kommen und sich zum
Schloss aufmachen.
Kommissar Will Mallmann gab am 13. Juli 1976 sein „JOHN SINCLAIR“-Debüt in dem
Horror-Roman „DER VOODDOO-MÖRDER“ („Gespenster Krimi Band 148“).
Daher ist es nicht nachvollziehbar, wieso John und Suko
so emotionslos darüber reagieren, dass
Mallmann zu einem Vampir mutiert ist. Gerade wenn man bedenkt, wie lange sie
den Kommissar schon kennen. Was völlig unrealistisch wirkt.
by Ingo Löchel

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