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Donnerstag, 5. Februar 2026

Vampirpest (Teil 2)

John Sinclair 570

Vampirpest (Teil 2)

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Nachdem Will Mallmann im Schloss als Vampir erwacht ist,  trinkt er das alte Blut, das Blut von Dracula, das über Jahrhunderte hinweg aufbewahrt werden konnte, das er von Reva, der Anführerin von Aktion D,  erhalten hat.

Unterdessen erreichen John Sinclair und Suko den Frankfurter Flughafen, die überrascht darüber sind, dass ihr Freund Kommissar Mallmann sie dort nicht erwartet.

Telefonisch erreicht der Geisterjäger nur den Vorgesetzten des Kommissars, der ihn darüber informiert, dass Mallmann im Dorf im Spessart Probleme mit seinem Wagen hatte und laut Oberwachtmeister Ernst Huber dort spurlos verschwunden ist.  

Daraufhin fahren John und Suko mit einem Leihwagen ins Spessart-Dorf, wo sie mit Oberwachtmeister Huber sprechen.

Bei ihren weiteren Ermittlungen erfahren sie von der Wirtin vom „Goldenen Schwan“, dass außerhalb des Dorfes ein Schloss existiert, das von einer Malerin bewohnt wird.

Als sie das Schloss erreichen, hält sich dort nur noch Gerd  Bode auf, da sich Reva und Will Mallmann, Dracula II, auf den Weg nach England gemacht haben…

  • Erschienen am 5. Juni 1989
  • Titelbild. Terry Oakes
  • Ein Roman mit Will Mallmann, der zum Vampir mutiert ist.

Mit „VAMPIRPEST“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD den zweiten Teil seines „VAMPIR“- bzw. „WILL MALLMANN“-Zweiteilers, der leider mit den üblichen Problemen eines „JOHN SINCLAIR“-Zweiteilers zu kämpfen hat.

Denn wie die meisten Zweiteiler der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ hätte man auch diese Geschichte in einen einzigen Roman ‚abhandeln‘ können, denn viel Handlung hat VAMPIRPEST“ nicht zu bieten, so dass der Horror-Roman durch sein künstlich in die Länge gezogenes Szenario sehr langgezogen wirkt.

Zudem hat der Roman auch wieder mit einigen Ungereimtheiten zu kämpfen. Das fängt schon damit an, dass sich Mallmanns Vorgesetzter König, trotz des spurlosen Verschwindens des Kommissars im Spessart-Dorf,  nicht darum kümmert, was aus seinem Kollegen geworden ist. Was völlig unglaubwürdig wirkt.

Was auch auf Oberwachtmeister Huber zutrifft, der ebenfalls völliges Desinteresse zeigt und so tut, als wäre Mallsmann Verschwinden das Natürlichste der Welt.

Da ist die Wirtin vom „Goldenen Schwan“ schon etwas gewiefter, die John und Suko auf das Schloss aufmerksam macht. Trotzdem braucht es ellenlang bis die beiden Geisterjäger endlich in die Gänge kommen und sich zum Schloss aufmachen.  

Kommissar Will Mallmann gab am 13. Juli 1976 sein „JOHN SINCLAIR“-Debüt in dem Horror-Roman „DER VOODDOO-MÖRDER“ („Gespenster Krimi Band 148“).

Daher ist es nicht nachvollziehbar, wieso John und Suko so emotionslos darüber  reagieren, dass Mallmann zu einem Vampir mutiert ist. Gerade wenn man bedenkt, wie lange sie den Kommissar schon kennen. Was völlig unrealistisch wirkt.

 by Ingo Löchel

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