Geister-Krimi 51
In den Klauen des Ghouls
von Edgar Tarbot
(Friedrich Tenkrat)
Inspektor Abel Brighton bringt Leo McMillan ins Londoner Leichenschauhaus, wo bereits Arthur Hawk sie erwartet.
Dort soll McMillan im Beisein des Inspektors seine Frau Cindy identifizieren, die
von einem Handtaschendieb ermordet wurde.
Doch zur Identifizierung kommt es nicht mehr, denn den Männern bietet sich ein grausiges Bild, denn von der Leiche der Frau ist nur ein abgenagtes Skelett übrig geblieben.
Der Reporter Perry Lloyd wird von seinem Freund George
Molton, der bei Scotland Yard arbeitet, auf den Fall aufmerksam gemacht, der
sich zusammen mit seiner Freundin Mary Teal auf den Weg zum Leichenschauhaus
macht.
Während Mary im Wagen wartet, wird Lloyd im
Leichenschauhaus mit dem Ghoul konfrontiert, der gerade Arthur Hawk verspeist
hat.
Nach einem heftigen Kampf, kann der Reporter den Ghoul
mit Hilfe der Flammen aus seinem Feuerzeug in die Flucht schlagen.
Lloyd nimmt jedoch die Verfolgung auf und folgt dem
dämonischen Monster bis zum Friedhof, wo der Ghoul allerdings dem Reporter
entkommen kann.
Als weitere Menschen dem Ghoul zum Opfer fallen,
überschlagen sich die Ereignisse…
- Ein Einzelroman
Mit dem "GEISTER-KRIMI" „IN DEN KLAUEN DES GHOULS“ präsentiert der Autor FRIEDRICH TENKRAT
einen unterhaltsamen Horror-Roman, der allerdings mit einigen Längen zu kämpfen
hat.
Interessanterweise glauben aber von Anfang an alle im
Roman, dass ein Ghoul für die Leichenschändung verantwortlich ist, was insgesamt
dann doch etwas seltsam erscheint. Denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass
dies wirklich der Fall ist. Zudem könnte es durchaus auch andere Gründe für die Skelettierung
der Leiche geben.
Im Gegensatz zu seinen „TONY BALLARD“-Romanen, weicht der
Autor FRIEDRICH TENKRAT in „IN DEN KLAUEN DES GHOULS“ jedoch von den üblichen
Schema-F- Methoden ab.
Denn Silberkugeln können den Ghoul zwar verletzen, aber nicht töten, so dass der Reporter Perry Lloyd letztendlich zu anderen Mitteln greifen muss, und das dämonische Wesen schließlich mit Feuer vernichtet.
© by Ingo Löchel

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