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Samstag, 7. Februar 2026

In den Klauen des Ghouls

Geister-Krimi 51

In den Klauen des Ghouls

von Edgar Tarbot (Friedrich Tenkrat)

Inspektor Abel Brighton bringt Leo McMillan ins Londoner Leichenschauhaus, wo bereits Arthur Hawk sie erwartet.

 Dort soll McMillan im Beisein des Inspektors seine Frau Cindy identifizieren, die von einem Handtaschendieb ermordet wurde.

Doch zur Identifizierung kommt es nicht mehr, denn den Männern bietet sich ein grausiges Bild, denn von der Leiche der Frau ist nur  ein abgenagtes Skelett übrig geblieben.

Der Reporter Perry Lloyd wird von seinem Freund George Molton, der bei Scotland Yard arbeitet, auf den Fall aufmerksam gemacht, der sich zusammen mit seiner Freundin Mary Teal auf den Weg zum Leichenschauhaus macht.

Während Mary im Wagen wartet, wird Lloyd im Leichenschauhaus mit dem Ghoul konfrontiert, der gerade Arthur Hawk verspeist hat.

Nach einem heftigen Kampf, kann der Reporter den Ghoul mit Hilfe der Flammen aus seinem Feuerzeug in die Flucht schlagen.

Lloyd nimmt jedoch die Verfolgung auf und folgt dem dämonischen Monster bis zum Friedhof, wo der Ghoul allerdings dem Reporter entkommen kann.

Als weitere Menschen dem Ghoul zum Opfer fallen, überschlagen sich die Ereignisse…

  • Ein Einzelroman

Mit dem "GEISTER-KRIMI" „IN DEN KLAUEN DES GHOULS“ präsentiert der Autor FRIEDRICH TENKRAT einen unterhaltsamen Horror-Roman, der allerdings mit einigen Längen zu kämpfen hat.

Interessanterweise glauben aber von Anfang an alle im Roman, dass ein Ghoul für die Leichenschändung verantwortlich ist, was insgesamt dann doch etwas seltsam erscheint. Denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich der Fall ist. Zudem  könnte es durchaus auch andere Gründe für die Skelettierung der Leiche geben.

Im Gegensatz zu seinen „TONY BALLARD“-Romanen, weicht der Autor FRIEDRICH TENKRAT in „IN DEN KLAUEN DES GHOULS“ jedoch von den üblichen Schema-F- Methoden ab.

Denn Silberkugeln können den Ghoul zwar verletzen, aber nicht töten, so dass der Reporter Perry Lloyd letztendlich zu anderen Mitteln greifen muss, und das dämonische Wesen schließlich mit Feuer vernichtet.

© by Ingo Löchel

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