Seit
einiger Zeit habe ich mit den verschiedensten Heftroman-Serien so meine Probleme.
Denn egal welche Heftroman-Serie ich lese bzw. ich
beginne zu lesen, die Romane dieser Serien sind alle nicht nur sehr
durchwachsen, sondern sie wecken auch in keiner Weise mein Interesse, sie auf
längere Sicht weiter zu lesen.
In Serien wie „Das Haus Zamis“, „Damona King“, „Geisterjäger
John Sinclair“, „Larry Brent“, „Perry Rhodan“, „Sternenfaust“, „Tony Ballard“, „Torn“
oder „Vampira“ gibt es zwar sehr gute bzw. auch gute Romane, jedoch überwiegen bei
den meisten dieser Serien die mittelmäßigen und schlechten Romane.
Es macht aus diesem Grund für mich keinen Sinn, jeden Band einer Serie zu besprechen oder...
...zum Beispiel einen 60seitigen Serien-Roman
zu lesen, der fast zu über 50 Prozent aus einer Vorgeschichte oder aus Nebenhandlungen
etc. besteht, so dass die eigentliche Haupthandlung mit dem Serienhelden aus
diesem Grund vom jeweiligen Autor oberflächlich und nichtssagend abgehandelt wird.
Daher werde ich ab sofort nur noch die Romane einer Serie
besprechen, deren Geschichten mir auch gefallen haben oder die sich positiv von
den anderen Romanen der jeweiligen Serie abheben.
Mit diesem ‚Ausschlussverfahren‘ habe ich bereits am 28. Dezember
2025 bei der Serie „Tony Ballard“ begonnen.
Daher werde ich mich in Zukunft in Bezug auf den
Heftroman-Bereich eher auf Heftroman-Reihen wie zum Beispiel den
„Gespenster-Krimi“ (Originalserie) oder den "Silber Grusel-Krimi" konzentrieren, wobei Heftroman-Serien wie zum
Beispiel „Geisterjäger John Sinclair“ oder „Tony Ballard“ auch in Zukunft ihren
Platz auf dieser Seite haben werden, aber nicht mehr in dem Umfang, wie es in
den letzten Jahren der Fall war…
1. Januar 2026, Ingo Löchel

4 Kommentare:
Das kann ich absolut nachvollziehen. Das Beste an vielen Heftromanen ist das Cover. Den Rest kann man häufig komplett vergessen. Der Fokus auf nennenswerte Einträge ist zumindest für mich völlig okay
Aber irgendwie musst Du ja auch den Heftroman lesen, um die Qualität zu erkennen. Dann kannst Du den mit einem kurzen Hinweis (wenn er Schrott ist) hier auch erwähnen.
Nun ja, wenn man allerdings merkt, dass es in einem Roman offenbar mal wieder keinen Lichtblick gibt, kann man ihn auch abbrechen um sich nicht durch die vollen 60 Seiten zu quälen. Nur lohnt sich dann auch kein Artikel. Also sollte man auch da klare Prioritäten setzen können um den Lesern des Magazins so auch gute Rezensionen liefern zu können.
Ich kann es sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich gern Verrisse lese... 😉
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