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Donnerstag, 1. Januar 2026

In eigener Sache – Das Problem mit den Heftroman-Serien

Seit einiger Zeit habe ich mit den verschiedensten Heftroman-Serien so meine Probleme.

Denn egal welche Heftroman-Serie ich lese bzw. ich beginne zu lesen, die Romane dieser Serien sind alle nicht nur sehr durchwachsen, sondern sie wecken auch in keiner Weise mein Interesse, sie auf längere Sicht weiter zu lesen.  

In Serien wie „Das Haus Zamis“, „Damona King“, „Geisterjäger John Sinclair“, „Larry Brent“, „Perry Rhodan“, „Sternenfaust“, „Tony Ballard“, „Torn“ oder „Vampira“ gibt es zwar sehr gute bzw. auch gute Romane, jedoch überwiegen bei den meisten dieser Serien die mittelmäßigen und schlechten Romane.

Es macht aus diesem Grund für mich keinen Sinn, jeden Band einer Serie zu besprechen oder...

...zum Beispiel einen 60seitigen Serien-Roman zu lesen, der fast zu über 50 Prozent aus einer Vorgeschichte oder aus Nebenhandlungen etc. besteht, so dass die eigentliche Haupthandlung mit dem Serienhelden aus diesem Grund vom jeweiligen Autor oberflächlich und nichtssagend abgehandelt wird.

Daher werde ich ab sofort nur noch die Romane einer Serie besprechen, deren Geschichten mir auch gefallen haben oder die sich positiv von den anderen Romanen der jeweiligen Serie abheben.

Mit diesem ‚Ausschlussverfahren‘ habe ich bereits am 28. Dezember 2025 bei der Serie „Tony Ballard“ begonnen.

Daher werde ich mich in Zukunft in Bezug auf den Heftroman-Bereich eher auf Heftroman-Reihen wie zum Beispiel den „Gespenster-Krimi“ (Originalserie) oder  den "Silber Grusel-Krimi" konzentrieren, wobei Heftroman-Serien wie zum Beispiel „Geisterjäger John Sinclair“ oder „Tony Ballard“ auch in Zukunft ihren Platz auf dieser Seite haben werden, aber nicht mehr in dem Umfang, wie es in den letzten Jahren der Fall war…

1. Januar 2026, Ingo Löchel

4 Kommentare:

Matze hat gesagt…

Das kann ich absolut nachvollziehen. Das Beste an vielen Heftromanen ist das Cover. Den Rest kann man häufig komplett vergessen. Der Fokus auf nennenswerte Einträge ist zumindest für mich völlig okay

Matthias Glombik hat gesagt…

Aber irgendwie musst Du ja auch den Heftroman lesen, um die Qualität zu erkennen. Dann kannst Du den mit einem kurzen Hinweis (wenn er Schrott ist) hier auch erwähnen.

Konrad Wolfram hat gesagt…

Nun ja, wenn man allerdings merkt, dass es in einem Roman offenbar mal wieder keinen Lichtblick gibt, kann man ihn auch abbrechen um sich nicht durch die vollen 60 Seiten zu quälen. Nur lohnt sich dann auch kein Artikel. Also sollte man auch da klare Prioritäten setzen können um den Lesern des Magazins so auch gute Rezensionen liefern zu können.

Stefan Robijn hat gesagt…

Ich kann es sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich gern Verrisse lese... 😉