Silber-Grusel-Krimi 363
Gruft des Grauens
von Ralph Herman (Ralf Bramberg)
Der
Londoner Tom Carson, Dozent für Parapsychologie, ist mit seiner Verlobten Susan
Baker nach Killarney unterwegs, wo sie im Gasthaus „Blue Lion“ ein Zimmer
nehmen.
Beim
Wirt Bill Cummings geben sie vor, sich verfahren zu haben. Doch in Wirklichkeit
wurde Carson von Lord Woyne, dem Besitzer von Killarney Castle gebeten, ihn auf
seinem Schloss zu besuchen.
Unterdessen öffnen die beiden Einbrecher Peter Bone und Ray O’Connor eine Gruft auf einem alten Friedhof in der Nähe von Killarney, die sie im Auftrag eines Mannes namens Miller plündern sollen.
Nachdem
sie die Gruft geöffnet haben, erleben die beiden Grabräuber jedoch das Grauen.
Denn ein unheimliches Wesen erscheint, das Bone tötet. O’Connor gelingt
allerdings die Flucht.
Kurze
Zeit später taucht im Gasthaus „Blue Lion“ nicht nur Michael Mooring, der Neffe
von Lord Woyne, der von seinem Onkel herausgeschmissen wurde, weil dieser ihn
aufgrund seiner Eskapaden nicht mehr weiter finanzielle unterstützen will,
sondern auch Ray O’Connor auf, der es bis Killarney geschafft hat, der
bewusstlos zusammenbricht.
Nachdem
Mary, die Frau des Wirtes Doktor Higgins geholt hat, stellt dieser bei O’Connor
einen schweren Schock fest, so dass der Mann erst einmal in einem der Zimmer
des Wirtshauses untergebracht werden muss.
Die Situation spitzt sich zu, als der getötet Peter Bone im Zimmer von O’Connor auftaucht und ihn ermordet…
- Erschienen am 25. November 1981
- Tom Carson 1
- Neuveröffentlichung als „Dämonen-Land Nr. 92“ (20. April 1993)
Mit dem „SILBER GRUSEL-KRIMI“ “GRUFT DES GRAUENS”
präsentiert der Autor RALF BRAMBERG einen unterhaltsamen Horror-Roman, der vor
allem durch seine gradlinige und logisch aufgebaute Handlung punkten kann.
Zwar denkt man im Verlauf der Handlung, dass Sir Frederic
Woyne (ein Vorfahr des jetzigen Lords), der mit dem Teufel im Bund stand, und
auf dem Scheiterhaufen verkündete, dass er von den Toten zurückkehren werde, der
Haupttäter ist.
Aber so einfach ist die Lösung dann doch nicht.
Denn es gibt noch einen Mann im Hintergrund, der für die
Rückkehr des Teufelsdieners und dessen Taten verantwortlich ist, was sich aber
erst im letzten Drittel des Horror-Romans herauskristallisiert.
© by Ingo Löchel

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