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Mittwoch, 14. Januar 2026

Vampire auf der Bohrinsel

Gespenster-Krimi 303

Vampire auf der Bohrinsel

von Frederic Collins (Richard Wunderer)

Der Techniker Jack Kelvin ist mit seiner Freundin, der Ärztin Dr. Linda Radford, an ihren freien Samstagnachmittag unterwegs, die beide  Angestellte einer Ölgesellschaft sind, deren Bohrinsel vor der schottischen Küste liegt.

Ihre Fahrt wird jedoch unterbrochen, da auf ihren Weg eine Probebohrung durchgeführt wird, wobei die Arbeiter auf ein Hindernis gestoßen sind, so dass sie mit einem Kran einen ganzen Felsen entfernen müssen.

Dabei entpuppt sich der ‚Fels“ als steinerner Sarkophag, um den sich nach der Wiederaufnahme der Probebohrung keiner mehr zu interessieren scheint.

Der Sarkophag erweckt jedoch das Interesse von Dr. Radford, so dass Jack Kelvin zwei der Arbeiter anspricht, die ihnen helfen sollen, den steinernen Sargdeckel zu öffnen.

Zu ihrer Überraschung entdecken sie in dessen Inneren eine unversehrte männliche Leiche, die sich anscheinend seit Jahrhunderten darin befunden hat.

Zudem entdecken sie eine lateinische Inschrift aus dem Jahr 1627, die besagt, dass alle des Todes sind, die den Sarg öffnen.

Nachdem die Arbeit den steinernen Sargdeckel wieder auf den Sarg zurückgelegt haben, kehren Jack Kelvin und Dr. Linda Radford zur Bohrinsel zurück.

Als mit Einbruch der Dämmerung die Arbeiten an der Bohrstelle unterbrochen werden, erwacht die Leiche in dem Sarg zum Leben, der sich mit dem Arbeiter Will Tomkins sein erstes Opfer sucht…

  • Erschienen am 3. Juli 1979
  • Einzelroman

Mit dem „GESPENSTER-KRIMI“ „VAMPIRE AUF DER BOHRINSEL“ präsentiert der Autor RICHARD WUNDERER einen unterhaltsamen Horror-Roman, der jedoch  trotz seiner genretypischen Vampir-Geschichte durch seine spannungsreiche und abwechslungsreich gestaltete Handlung punkten kann.

Punkten kann der Roman aber auch durch  seine beiden sympathischen und bodenständigen Protagonisten Jack Kelvin Linda Radford, die sich dem Vampir aus dem Steinsarkophag und seinen Opfern entschlossen entgegentreten, um Schlimmeres zu verhindern.

© by Ingo Löchel

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