Gespenster-Krimi 303
Vampire auf der Bohrinsel
von Frederic Collins (Richard Wunderer)
Der
Techniker Jack Kelvin ist mit seiner Freundin, der Ärztin Dr. Linda Radford, an
ihren freien Samstagnachmittag unterwegs, die beide Angestellte einer Ölgesellschaft sind, deren
Bohrinsel vor der schottischen Küste liegt.
Ihre
Fahrt wird jedoch unterbrochen, da auf ihren Weg eine Probebohrung durchgeführt
wird, wobei die Arbeiter auf ein Hindernis gestoßen sind, so dass sie mit einem
Kran einen ganzen Felsen entfernen müssen.
Dabei entpuppt sich der ‚Fels“ als steinerner Sarkophag, um den sich nach der Wiederaufnahme der Probebohrung keiner mehr zu interessieren scheint.
Der
Sarkophag erweckt jedoch das Interesse von Dr. Radford, so dass Jack Kelvin
zwei der Arbeiter anspricht, die ihnen helfen sollen, den steinernen Sargdeckel
zu öffnen.
Zu
ihrer Überraschung entdecken sie in dessen Inneren eine unversehrte männliche
Leiche, die sich anscheinend seit Jahrhunderten darin befunden hat.
Zudem
entdecken sie eine lateinische Inschrift aus dem Jahr 1627, die besagt, dass alle
des Todes sind, die den Sarg öffnen.
Nachdem
die Arbeit den steinernen Sargdeckel wieder auf den Sarg zurückgelegt haben,
kehren Jack Kelvin und Dr. Linda Radford zur Bohrinsel zurück.
Als mit Einbruch der Dämmerung die Arbeiten an der Bohrstelle unterbrochen werden, erwacht die Leiche in dem Sarg zum Leben, der sich mit dem Arbeiter Will Tomkins sein erstes Opfer sucht…
- Erschienen am 3. Juli 1979
- Einzelroman
Mit dem „GESPENSTER-KRIMI“ „VAMPIRE AUF DER BOHRINSEL“
präsentiert der Autor RICHARD WUNDERER einen unterhaltsamen Horror-Roman, der
jedoch trotz seiner genretypischen Vampir-Geschichte
durch seine spannungsreiche und abwechslungsreich gestaltete Handlung punkten
kann.
Punkten kann der Roman aber auch durch seine beiden sympathischen und bodenständigen Protagonisten
Jack Kelvin Linda Radford, die sich dem Vampir aus dem Steinsarkophag und
seinen Opfern entschlossen entgegentreten, um Schlimmeres zu verhindern.
© by Ingo Löchel

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