Translate

Sonntag, 14. Dezember 2025

Der Körperdieb (Teil 1)

Tony Ballard 79

Der Körperdieb (Teil 1)

von A.F Morland (Friedrich Tenkrat)

Nachdem Ballard erfahren hat, dass der verschollene Peckinpah sich in der siebten Hölle befinden soll, beschließt er dorthin aufzubrechen, um ihn zu befreien, allerdings ist diesem bereits selbst die Flucht gelungen.

Sein Leibwächter Cruv begegnet ihm in seinem Haus, wo er jedoch nicht lange bleiben kann, da ihm ein Höllenwesen auf den Fersen ist: 

Der Körperdieb Kanutto, der seinem Namen entsprechend in Menschen schlüpfen und diese übernehmen kann.

Peckinpah lehnt jedoch die Hilfe der Ballard - Crew ab und versteckt sich in seiner Jagdhütte. Als Ballard dort ankommt, ist Kanutto ihm bereits zuvorgekommen und hat ihm eine Falle gestellt…

  • Erschienen am 29. September 1985

Mit diesem Band startet wieder eine Trilogie, in der es um die längst überfällige Befreiung Peckinpahs geht. Nachdem im letzten Heft bereits Vorbereitungen getroffen wurden, bricht man nun also auf, obwohl die Hinweise auf seinen Aufenthaltsort mehr als vage sind. Schließlich ist die Hölle groß und zu wissen, dass er sich in der “siebten Hölle” befindet, sollte die Suche eigentlich nicht viel einfacher machen.

Dass der Gesuchte sich inzwischen selbst befreit hat, sorgt dann auch beim Leser für ein leichtes Stirnrunzeln, denn wie sollte dem im Kampf gegen die Finsteren völlig unerfahrenen, korpulenten älteren Herrn das wohl gelungen sein? Dass er die Wachen des Höllentores ausgetrickst hat, ist jedenfalls kein sehr glaubwürdige Erklärung.

Anschließend streckt Morland dann etwa zwei Drittel des Romans mit dem Körpertausch des Dämons Kanutto, was zwar nicht verwunderlich ist, da hier schließlich drei Romane gefüllt werden müssen, besonders spannend ist es aber auch nicht.

Als es dann schließlich und endlich zu einem Zusammentreffen aller wichtigen Figuren in der Jagdhütte kommt, endet der Roman mit einem Cliffhanger und der Leser darf hoffen, dass der zweite Teil etwas mehr zu bieten hat, als der erste.

© by Stefan Robijn

Keine Kommentare: