Tony Ballard 79
Der Körperdieb (Teil 1)
von A.F Morland
(Friedrich Tenkrat)
Nachdem Ballard erfahren hat, dass der verschollene
Peckinpah sich in der siebten Hölle befinden soll, beschließt er dorthin
aufzubrechen, um ihn zu befreien, allerdings ist diesem bereits selbst die
Flucht gelungen.
Sein Leibwächter Cruv begegnet ihm in seinem Haus, wo er jedoch nicht lange bleiben kann, da ihm ein Höllenwesen auf den Fersen ist:
Der Körperdieb Kanutto, der seinem Namen entsprechend in Menschen schlüpfen und diese übernehmen kann.
Peckinpah lehnt jedoch die Hilfe der Ballard - Crew ab
und versteckt sich in seiner Jagdhütte. Als Ballard dort ankommt, ist Kanutto
ihm bereits zuvorgekommen und hat ihm eine Falle gestellt…
- Erschienen
am 29. September 1985
Mit diesem Band startet wieder eine Trilogie, in der es
um die längst überfällige Befreiung Peckinpahs geht. Nachdem im letzten Heft
bereits Vorbereitungen getroffen wurden, bricht man nun also auf, obwohl die
Hinweise auf seinen Aufenthaltsort mehr als vage sind. Schließlich ist die
Hölle groß und zu wissen, dass er sich in der “siebten Hölle” befindet, sollte
die Suche eigentlich nicht viel einfacher machen.
Dass der Gesuchte sich inzwischen selbst befreit hat,
sorgt dann auch beim Leser für ein leichtes Stirnrunzeln, denn wie sollte dem
im Kampf gegen die Finsteren völlig unerfahrenen, korpulenten älteren Herrn das
wohl gelungen sein? Dass er die Wachen des Höllentores ausgetrickst hat, ist
jedenfalls kein sehr glaubwürdige Erklärung.
Anschließend streckt Morland dann etwa zwei Drittel des
Romans mit dem Körpertausch des Dämons Kanutto, was zwar nicht verwunderlich
ist, da hier schließlich drei Romane gefüllt werden müssen, besonders spannend
ist es aber auch nicht.
Als es dann schließlich und endlich zu einem
Zusammentreffen aller wichtigen Figuren in der Jagdhütte kommt, endet der Roman
mit einem Cliffhanger und der Leser darf hoffen, dass der zweite Teil etwas
mehr zu bieten hat, als der erste.
© by Stefan Robijn

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