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Dienstag, 30. Dezember 2025

Zaou sucht die Erde heim

Silber Grusel-Krim 401

Zaou sucht die Erde heim

von Marcos Mongo (Harry G. Watkins)

Nick Carpenter ist auf dem Weg zu Pater O’Leary, der für den Londoner Privatdetektiv dessen Silberkugeln weihen soll.

Nachdem dies geschehen ist, kommen die beiden Männer ins Gespräch, in dessen Verlauf O’Leary dem Privatdetektiv auf das alte, graue Landhaus, etwa eine Meile vor dem Ort aufmerksam macht.

Denn seit vor zwei Jahren ein Mister Wilson aus London dieses Haus gekauft und renoviert hat, verschwinden in den Ortschaften und von den Bauernhöfen der Umgebung immer wieder junge Frauen.

Und jedes Mal, nachdem eine weitere junge Frau verschwunden ist, trifft sich in dem alten Haus eine größere Gruppe von unbekannten Personen.

Während sich Nick auf die Rückfahrt nach London begibt, beschließt er, sich um die Sache zu kümmern, will aber erst einmal seinen Freund Inspektor Eric Carson von Scotland Yard bitten, die Vermisstenanzeigen aus dieser Gegend zu überprüfen.

Die Situation spitzt sich zu, als Pater O’Leary bei seinem täglichen Spaziergang am  Rand eines Baggersees die Leiche eines Mannes findet, dessen Halsschlagader mit einem Messer durchtrennt wurde, der über seine Straßenkleidung eine Art Kutte trägt…

  • Erschienen am 11. Mai 1983
  • Nick Carpenter 1

Mit “ZAOU SUCHT DIE ERDE HEIM” präsentiert der Autor HARRY G. WATKINS zwar einen unterhaltsamen Horror-Roman, der allerdings Ähnlichkeiten und Parallelen zu den Abenteuern von „JOHN SINCLAIR“ oder „TONY BALLARD“ nicht verbergen kann.

Das wird schon zu Beginn des Romans deutlich, als der Privatdetektiv Nick Carpenter zu Pater O’Leary fährt, um dort seine Silberkugeln weihen zu lassen.

Zudem braucht das erste „NICK CARPENER“-Abenteuer etwas, bis es in die Gänge kommt, da der Autor die Leser erst einmal mit ein paar Informationen bzw. Hintergrundinformationen zu dem Protagonisten etc. füttern muss und die Parallelhandlung bzw. die Nebenhandlung mit den Satanisten eindeutig zu viel Raum einnimmt, da sie die Haupthandlung mit Nick Carpenter zu stark in den Hintergrund verdrängt.

Das wirkt sich wiederum nicht immer sehr positiv auf die Horror-Geschichte aus, da man beim Lesen etwas Geduld aufbringen muss, um auf die nächste Szene mit dem Protagonisten des Romans zu warten.

Alles in allem entpuppt sich “ZAOU SUCHT DIE ERDE HEIM” letztendlich als genretypischer Satanisten-Roman, in dem eine Gruppe von Teufelsanbetern zwölf Opfer benötigen, um ein ganz bestimmtes Ritual durchführen zu können, um so in der Lage zu sein, einen mächtigen Dämon zu beschwören.

© by Ingo Löchel

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