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Dienstag, 24. Januar 2023

James Bond: Seafire von John Gardner

Eine neue Abteilung ist aus der Asche des alten britischen Geheimdienstes auferstanden. Die Abteilung „Doppel-Null“ untersteht nun einem kleinen Regierungsausschuss namens „MicroGlobe One“.

Vorbei sind damit die Zeiten, in denen James Bond nur M unterstellt war, denn die neue Abteilung hat es nicht mehr auf Einzelpersonen, sondern auf große Unternehmen abgesehen.

Nachdem Sir Maxwell Tarn spurlos verschwunden ist, dessen Geschäftsimperium sich über den ganzen Globus erstreckt und zu dessen Aktivitäten illegale Waffengeschäfte im großen Stil zu gehören scheinen, wird James Bond zusammen mit der Schweizer Agentin Fredericka von Grüsse, genannt Flicka, beauftragt, herauszufinden, was mit dem Selfmade-Milliardär geschehen ist.

Hinweise auf einen teuflischen Plan führen Bond und Flicka nach Puerto Rico, wo die beiden Agenten schnell handeln müssen, um Tarn und seinen tödlichen Masterplan zu vereiteln…

1994 erschien mit “SEAFIRE” der dreizehnte  “JAMES BOND”-Roman von JOHN GARDNER, der bis heute noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde, in dem James Bond nach dem Roman „NEVER SEND FLOWERS“ erneut mit der ehemaligen Schweizer Agentin Fredericka von Grüsse zusammenarbeitet.

Mit „SEAFIRE“ versucht der Autor JOHN GARDNER eine Aktualisierung der „JAMES BOND“-Reihe, was aber nicht wirklich gelingt, denn der Roman wirkt auf weite Strecken etwas zu klischeehaft und unglaubwürdig. Hinzu kommt, dass auch der Nazibösewicht Sir Maxwell Tarn leider nur ein müder Abklatsch diverser vorangegangen Bondgegner ist, so dass der Bond-Roman „SEAFIRE“ nichts neues zu bieten hat.

 © by Ingo Löchel

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