Die Abenteurer 20
Der Zerstörer
von Robert de Vries
Während Pierre und Gudrun sich zum U-Boot Octopus aufmachten, fliegt Tom von den Azoren nach Peru. Dort ist es zu mysteriösen Todesfällen gekommen, in denen Capitano Rodriguez ermittelt.
Es stellt sich
heraus, dass hinter den Morden der ZERSTÖRER steckt, der trotz Einsatz von
Militär und schweren Waffen nicht aufzuhalten ist.
Erst im Hafen von Lima können Tom Ericsen und Capitano Rodriguez das Wesen durch massiven Bombeneinsatz anscheinend zur Strecke bringen. Aber Überreste des ZERSTÖRERS sind nicht zu entdecken...
- Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 20: Lag Atlantis auf Santorin? (Teil 2)
In „DER ZERSTÖRER“ von Robert de Vries geht es
nach „IM REICH DER GÖTTIN KHOM“ und „INFERNO UNTER DEM MEER“ interessant
weiter.
Zwar taucht Tom erst ab dem
zweiten Drittel des Romans auf, aber das tut der Spannung des Romans keinen
Abbruch.
Denn während der Handlung des
Romans ist es schon interessant mit anzusehen, wie der ZESTÖRER trotz des
Einsatzes des Militärs nicht zu stoppen ist.
Doch am Ende des Romans wird
das Wesen anscheinend dann doch
vernichtet. Es ist aber wohl eher anzunehmen,
dass der ZERSTÖRER überlebt hat und nur irgendwo seine Wunden leckt, um erneut
zuzuschlagen.
Die Abenteurer 21
Der Fluch der Maske
von Wolfgang Hohlbein
Der Sammler und Millionär Don Aldarez tötet den Hehler Anchez um an eine wertvolle Jademaske zu kommen.
Als Tom Ericsen
und Enrico, der Chauffeur von Aldarez, die Tat entdecken, wird der Archäologie
niedergeschlagen. Als er erwacht, werden
er und Enrico von der lokalen Polizei verhaftet, die ihnen kein Wort glauben.
Unterdessen gerät
Don Aldarez immer mehr unter dem Einfluss der Jademaske und des Geistes des
einstigen Inka-Herrschers Pacal von Palenque, ein Anhänger der Feinde von
Atlantis, der anscheinend in einem kleinen Kristall in der Maske weiterlebet.
Nachdem Tom und
Enrico die Flucht geglückt ist, gelingt es ihnen schließlich den ‚besessenen‘
Don Aldarez aufzuhalten, der Selbstmord begeht. Zudem gelingt es dem
Archäologen den Kristall in seinen Besitz zu bekommen…
- Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 21: Die Totenmaske von Palenque (1)
- Die LKS-Seite ‚Das Pergament‘ besteht in dieser Ausgabe nur aus zwei Seiten.
Auch wenn jetzt eingefleischte
Hohlbein-Fans Schaum vor ihren Mündern bekommen, so erreicht der Roman „DER
FLUCH DER MASKE“ mit seiner abstrusen Handlung vom Millionär der durch eine
Jademaske von einem Geist aus längst vergangener Zeit ‚besessen‘ wird, gerade mal Durchschnitt.
Wahrscheinlich wollte man durch
den Gastautor WOLFGANG HOHLBEIN die Serie ein bisschen ‚aufwerten‘ und dadurch
vermutlich auch ein paar neue Leser zur
Serie „DIE ABENTEUER“ locken.
Leider ist das durch den
mittelmäßigen Roman gewaltig in die Hose gegangen. Und so bleibt mit „DER FLUCH
DER MASKE“ ein abstruse Lückenfüller zurück, der wohl so gut wie keinen Leser
der Serie in Erinnerung bleiben wird.
Und wenn überhaupt, dann höchstwahrscheinlich in negativer Hinsicht. Denn von dem Autor WOLFGANG HOHLBEIN hätte man weit mehr erwarten können.
© by Ingo Löchel
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen