Marvel Origins
The Avengers 16
Die alte Ordnung
verändert sich!
Der
Kampf der Avengers in New York City geht weiter, wobei den Avengers der Schutz
der Zivilbevölkerung am Herzen liegt. Deshalb schwingt Thor seinen Hammer und
zieht die Avengers samt Black Knight und dem Melter von den Masters of Evil in
eine andere Dimension.
Und genau dort setzen diese Schurken sich selber Schachmatt, denn in dieser Dimension werden die Naturgesetze völlig umgekehrt. Enchantress und der Henker konnten indessen in New York wieder fliehen.
Captain
America und Rick Jones müssen, nachdem sie Zemon im Dschungel begraben haben,
wohl zu Fuß zurück in die Zivilisation, denn durch den Angriff von Zemos
Söldnern wurde deren Jet ja zerstört.
Doch
bald stoßen sie auf einen Plantagenarbeiter, den sie vor einem Leoparden retten
können. Zum Dank bringt der sie mit seinem Geländewagen zum Hafen.
Im
Hauptquartier (HQ) der Avengers sitzen indessen Iron Man, Giant-Man und Wasp
beisammen und fragen sich sogar, ob sie das Team für einige Zeit auflösen
sollen. Denn ihr Privatleben und andere Verpflichtungen kamen zuletzt doch
recht kurz zu ihrem Recht.
In
diesem Augenblick gelingt es dem Bogenschützen Hawkeye in das HQ einzudringen,
um sich um eine Mitgliedschaft bei den Avengers zu bewerben. Sofort kommt Iron
Man die Idee, weitere neue Mitglieder als Ersatz für ihn, Wasp, Giant-Man und
Thor zu suchen, weshalb er auch Kontakt zu Namor, dem Sub-Mariner knüpft. Doch
der lehnt eine Mitgliedschaft bei den Avengers ab.
An
anderer Stelle in der Schweiz stößt die Suche jedoch auf größeres Interesse bei
den Mutanten-Geschwistern Wanda und Pietro Maximoff, die man besser als Scarlet
Witch und Quicksilver kennen dürfte. Denn die haben sich von Magneto und seiner
Bruderschaft getrennt, weil sie nicht als böse Mutanten gejagt werden wollen.
Und
während Iron Man, Giant-Man und die Wasp in einer Pressekonferenz der
Öffentlichkeit die neuen Avengers offiziell präsentieren, gelangen auch Captain
America und Rick Jones zum HQ der Avengers.
Doch
als sie von den anderen Avengers empfangen werden, wird Cap. America erst
einmal über die große Umbesetzung informiert, bei der er als erfahrener Avenger
dauerhaft die Leitung übernehmen soll.
Der
fühlt sich sicherlich etwas durch die gravierenden Neuerungen überrumpelt, doch
dann präsentiert er alleine der Presse die neuen Avengers, während sich
Gian-Man, die Wasp und Iron Man leise durch die Hintertür zurückziehen.
- Erschienen im Mai 1965
- Autor: Stan Lee
- Zeichner: Dick Ayers
- Vertrieb: Hachette Collections SNC
-
Die
(erste) große Umbesetzung der Avengers
Ja, hier ist sie nun, die Ausgabe, die ich damals als
ganz junger Fan der Serie zuerst nicht wirklich gemocht hatte. Denn ich mochte
damals gerade Giant-Man oder Iron Man wesentlich lieber als so manchen
Neuzugang im Team. Aber bald waren in der Serie dann mitunter Neuzugänge oder
Wechsel durchaus in den Reihen der Avengers üblich.
Die ersten der Originalbesetzung der Avengers waren
übrigens die Wasp in THE AVENGERS Ausgabe #26 und dann Goliath (Giant-Man) in „THE AVENGERS #28“, die wieder in der
Serie auftauchten und dann ins Team zurückkehrten.
Zwar kommen die Avengers kurz darauf mal in die Nähe des
Hulk (ohne es wirklich zu wissen), doch zurück ins Team holen sie ihn nicht.
Dafür knistert es im Gebälk des Teams schon recht früh, denn Captain America
wurde nur zu gerne bei Nick Fury und der Organisation der Spionageabwehr
S.H.I.E.L.D anheuern und Clint Barton alias Hawkeye würde andererseits nur zu
gern die Führung bei den Avengers selbst übernehmen.
Dass dies in der Zukunft auch so einigen inneren
Sprengstoff bereit hält, sollte eigentlich kaum verwundern und es dürfte eine
gewisse Weile dauern, bis dieses Team sich dann endlich richtig zusammengerauft
haben dürfte.
Dabei sind die nächsten Gegner der Avengers nicht gerade
ohne. Denn da handelt es sich sowohl um Kang dem Eroberer, Dr. Doom oder auch
Atuma, einer der Erzschurken von Namor dem Sub-Mariner.
Und das ein Abenteuer auch in einer Ausgabe abgeschlossen
wird, hat sich mit den Ausgaben #15 bis #16 auch langsam erledigt, so das man in
Zukunft bei der Serie THE AVENGERS auch mit Fortsetzungen und somit auch
Cliffhangern am Ende rechnen muss.
Das machte früher den blutjungen Comic-Fan natürlich
etwas zappelig, denn um zu wissen, wie die jeweilige Auseinandersetzung zu Ende
geht, musste man schließlich vierzehn Tage warten, bis dann die nächste Ausgabe
im Williams Verlag in die Läden kam.
Der Williams Verlag war übrigens ab Oktober 1973 ein
Ableger des Bildschriftenverlag, kurz auch BSV genannt, welcher im Januar 1974
dann mit gleich fünf Superhelden-Serien aus dem Hause Marvel an den Start ging.
Aber auch unter dem Label BSV erschienen vorher schon
Comics aus dem Hause Marvel, wobei nicht wenige in Deutschland sogar ganz in
Schwarzweiß veröffentlicht wurden.
Mit dem Ableger Williams Verlag gelang dann jedoch der
eigentliche Neustart der Marvel Serien wie etwa „DIE RÄCHER“ (The Avengers),
DIE SPINNE (Spider-Man) oder als Beispiel auch „DIE FANTSTISCHEN VIER“
(Fantastic Four), die dann begeistert in die Hände der Fans wanderten.
© by Konrad Wolfram

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