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Sonntag, 25. Oktober 2026

Heftroman: Das Blut der Arena

Castor Pollux

Das Blut der Arena

von Michael Schauer

Nero ist tot und mit Kaiser Lucius Galba bricht die Zeit des Vier-Kaiser-Jahres im ersten Jahrhundert des römischen Reich an.

Doch vierzig Jahre vorher trifft der Legionär Krispin auf den alten Zauberer Gwydion in Gemanien. Und der bietet ihm ein verlockendes Angebot in magischem Wissen an.

68 n. Chr.: Castor sitzt im Kerker weil er laut dem Präfekt der Prätorianer Nymphidius Sabinus die Tochter eines Kaufmann geschändet und ermordet haben soll. 

Doch der wahre Mörder war Nymphidius selbst. Der Plan jedoch stammt von Pergon, einem der Finsteren, der als Berater des Kaisers Druck auf Lucius Galba ausübt.

Doch so perfekt scheint dieser Plan nicht zu sein. Denn Senator Urbanus gelingt es Galba zu einem ordentlichen Prozess gegen Castor zu zwingen, anstatt ihn in der Arena einfach den Löwen vorzuwerfen.

Doch auch Galba, der um seine Macht bangt, will während der Abwesenheit des dämonischen Pergon im Prozess gegen Castor zu einer List greifen. Indessen stirbt während der Kämpfe in der Arena der Gladiator Cecilio Tamarus einen unsinnigen Tod.

Auf anraten einer befreundeten Nachbarin sucht indessen die Schwester, Kornelia Tamarus den Wunderheiler Krispin in Rom auf, denn es heißt, der alte Zauberer könne sogar Tote wieder zum Leben erwecken.

Das unglaubliche gelingt, auch wenn Krispin hierfür unbeschreibliches von Kornelia einfordert. Und tatsächlich erwacht Cecilio kurz darauf wieder aus dem Totenreich. Das Problem ist jedoch, das Cecilio täglich menschliches Blut trinken muss und er von einer fasst schon unstillbaren Mordlust getrieben wird.

Und genau die zwingt ihn geradezu die angesehene Lorena Aportanias  auf animalische Weise zu ermorden. Doch genau die war einstmals die Geliebte von Lucius Galba. Aber auch sie bleibt in dieser Nacht nicht das einzige bedauernswerte Opfer.

Der Schauprozess gegen Castor Pollux nimmt indessen eine außergewöhnliche Wendung durch den Rechtsgelehrten und Freund von Senator Urbanus, mit Namen Amandas. Und so ist es Kaiser Galbas selbst, der sich schnell für einen Freispruch von Castor Pollux ausspricht.

Diese Wendung kennt der dämonische Pergon allerdings noch nicht, da er vom neuen Obersten Richter der Finsteren, Barnabas, als Belohnung eine eigene dunkle Welt als persönlichen Machtbereich erhält.

Erst als er zurück zur Welt der Menschen und an den Hof des Kaiser in Rom gelangt, bemerkt Pergon, das ihm hier die Zügel zu entgleiten drohen. Castor Pollux und sein neuer Partner Milon von Kroton müssen sich indessen um den untoten Gladiator kümmern, der immer noch mordend in Rom sein Unwesen treibt.    

  • Erschienen am 17. Oktober 2026
  • Ein Roman von Michael Schauer
  • Taschenhaft Band 1 von 6 (Staffel 3)
  • Erscheinungsweise monatlich

„Ihre Stimme senkte sich zu einem Flüstern. „Es war ein böser Mann, glaube ich. Eine schreckliche Kälte ging von ihm aus, und ich hatte furchtbare Angst, obwohl er mir nichts tat.“ (Castor Pollux: Band 1/Staffel 3, "Das Blut der Arena"/Seite 129)

Der Bezwinger Castor Pollux kommt nicht zur Ruhe. Denn der Riss zur Sphäre der Finsteren ist offen und es gibt auch nach Bonifazius dort mit Barnabas einen neuen Obersten Richter, der nun die Welt der Menschen ins Chaos stürzen will.

Und dabei scheint er offenbar gute Karten zu haben, denn der dämonische Pergon scheint den neuen Kaiser Lucius Galba voll im Griff zu haben. Doch wie es im Leben nun einmal so ist, läuft nicht alles so perfekt wie ein Uhrwerk.

Denn es ist Senator Urbanus, der den Kaiser an geltendes römisches Recht erinnern muss. Und schon liegt auch der finstere Plan von Pergon in einer beträchtlichen Schieflage, die sich bei seiner Abwesenheit sogar noch zu seinen Ungunsten verschlimmern dürfte.

Und diesen Rahmen füllt der Autor Michael Schauer auch zugleich mit einer recht spannenden Geschichte um einen untoten Gladiator aus, der eigentlich selbst nicht böse war, nun aber dem Totenreich entrissen, zu einer getriebenen mordlustigen Bestie mutiert.

Die dritte Staffel dürfte also wieder mit weiteren sehr spannenden wie düsteren Abenteuern gespickt sein, die sicherlich wieder Lust auf mehr machen werden. Die hier nun dritte Staffel wartet daher auch aktuell mit folgenden sechs Abenteuern aus dem alten Rom auf:

  • Band 1.: Das Blut der Arena
  • Band 2.: Angst über Rom
  • Band 3.: Der Fluch der Wölfe
  • Band 4.: Im Reich der Wölfe
  • Band 5.: Das Subura-Monster
  • Band 6.: Piraten greifen an

Mir persönlich kommen da im Vorfeld irgendwie zu viele Wölfe vor, zumal ich auch nicht unbedingt ein großer Fan von Geschichten z.B. um Werwölfe bin. Aber trotzdem lasse ich mich bei dieser bisher genialen Serie auch in diesem Punkt wieder gerne positiv überraschen.

Schade ist eigentlich nur, das man beim Bastei Verlag die Staffeln dieser Reihe von zwölf auf nun nur noch sechs Bände reduziert hat. Dies mag durchaus überschaubarer sein, dafür sollte man aber die Wartezeit bis zur nächsten Staffel zumindest etwas minimieren.

Schließlich scharren die Fans der Serie „CASTOR POLLUX“ ja beim letzten Band sicherlich wieder mit den Füßen, um an weitere Abenteuer aus dem alten Rom zu gelangen. Verpassen sollte man diese erste Ausgabe der Gruselserie „CASTOR POLLUX“ jedenfalls nicht.

© by Konrad Wolfram

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