Translate

Freitag, 16. Oktober 2026

Perry Rhodan: Raumschiff Erde


Perry Rhodan Silberband 76

Raumschiff Erde

Perry Rhodan lässt erneut das Antitemporale Gezeitenfeld um das Solsystem aktivieren, um den Angriffen der Laren zu entgehen.

Diese haben mit dem Überschweren Leticron einen neuen Hetran gewählt, der unermüdlich versucht, das Solsystem zu vernichten und dabei auch die anderen Völker der Galaxis einsetzt.

Damit das Solsystem nicht völlig abgeschnitten ist, wird über den Archi-Tritrans-Sonnentransmitter der Zwergstern Kobold in das Solsystem versetzt...

um mit Sol einen Sonnentransmitter zu erschaffen. Doch auch Leticron bleibt nicht untätig und versucht weiterhin, in das Zeitversteck des Solsystems vorzustoßen.

  • Zyklus: Das Konzil
  • Bearbeitung: Horst Hoffmann
  • Erschienen: November 2001

Der Silberband enthält die folgenden Romane:

  • PR 664 “Tunnel durch die Zeit” von H.G. Ewers
  • PR 666 “Im Bann des Sonnendreiecks” von Hans Kneifel
  • PR 667 “Wächter des Ewigen” von William Voltz
  • PR 668 “Operation Sonnenbaby” von H.G. Ewers
  • PR 672 “Countdown für Terra” von Ernst Vlcek
  • PR 663 “Raumschiff Erde” von Kurt Mahr

Wie bereits im letzten, so wurden auch in diesem Band zwei von H.G Francis verfasste Romane nicht berücksichtigt, weshalb der Autor erst im nächsten Band einen Roman beisteuern wird.

So fiel mit Band 665 “Die Vulkan - Diebe” wieder ein Ereignis am Rande des Hauptgeschehens der Schere zum Opfer, bei dem es um ein in einem Vulkan enthaltenes Mineral geht, welches die Intelligenz beeinflusst und vor den Laren in Sicherheit gebracht und in die Provcon-Faust transportiert werden soll.

Den in diesem Band enthaltenen Roman Nr. 666 hätte man aus ähnlichen Gründen ebenfalls überspringen können, da es hier jedoch unter anderem um den Zwergstern Kobold geht, der später noch eine wichtige Rolle spielt, ist der Handlungsstrang hier enthalten.

Um das Geschehen rund um die Flucht der Erde dann nicht allzu sehr in die Länge zu ziehen, entschied man sich dafür, die Bände 669 bis 671 ebenfalls nicht in diesen Silberband zu integrieren, wobei hier nur Romane von H.G. Francis und Clark Darlton betroffen sind, die in diesem Zyklus offenbar nicht die für den Fortschritt der Handlung relevanten Romane schreiben durften.

Während es in Band 669 “Stützpunkt Donnergott” darum geht, den Zwergstern Kobold in eine stabile Umlaufbahn zu bringen, wird in Band 670 “Der Hyperraum bricht auf” mit einem Tender experimentiert, um zu testen, ob der neue Sonnentransmitter funktioniert, wobei es zu Problemen kommt. In Band 671 “Der Zeittaucher” lässt der neue erste Hetran Leticron einen Raumer entwickeln, mit dem das ATG - Feld durchdrungen werden kann.

Auch wenn im Grunde keiner dieser Romane einen übermäßig großen Handlungsfortschritt bringt, kann man natürlich darüber diskutieren, ob man sie nun unbedingt alle weglassen musste. Etwas, was bei Horst Hoffmann des öfteren vorkam, während der spätere Bearbeiter Hubert Haensel, von ein paar Ausnahmen abgesehen, immer alle Romane berücksichtigte.

In dem hier integrierten, von William Voltz verfassten Roman “Wächter des Ewigen” gibt es dann noch ein Wiedersehen mit dem geheimnisvollen Callibso. Dieser ist auf der Suche nach dem Anzug der Vernichtung, welcher ja von dem Cyno Schmitt an Alaska Saedelaere übergeben wurde.

Zwar ist Voltz‘ Beitrag auch in diesem Band ganz klar das Highlight, da es hier einen Hauch von dem vielzitierten Sense of Wonder gibt, einen größeren Handlungsfortschritt gibt es aber auch hier nicht. 

Der letzte und wohl wichtigste hier enthaltene, titelgebende Roman stammt von Kurt Mahr, der die undankbare Aufgabe hat, ein im Grunde unmögliches Unternehmen möglich zu machen. Den Transfer der Erde und des Mondes durch den Sonnentransmitter.

Zwar hätte man für diesen Abschnitt keinen geeigneteren Autor wählen können, als den Physik- und Technikexperten Mahr, dennoch bleibt ein Experiment dieser Größenordnung unbegreiflich und nach normalen Maßstäben nicht nachvollziehbar. Das war Science Fiction bei der die Fiktion eindeutig etwas über das Ziel hinausging.

© by Stefan Robijn

Keine Kommentare: