Helicoprion
von Michael Cole
Eine Reihe von brutalen Haiangriffen vor der Küste
Nordkaliforniens erregt das Aufsehen von Detective Luke Jansen, der vor zwei Jahren
aufgrund eines Vorfalls, wodurch er ein Auge verlor und Brandverletzungen im
Gesicht zurückbehielt, vom LA Police Department zur Mordkommission des Amadea
Police Departments versetzt wurde.
Trotz der Berichte von Augenzeugen über Hai-Sichtungen
erinnern die Verletzungen der Opfer eher an einen Kettensägen-schwingenden
Irren als an Bisse durch Haie.
Die Vorfälle werden noch mysteriöser, als die Marinebiologin Elise Sheldon der Kreatur begegnet.
Ihre Behauptung, dass es sich um einen Helicoprion
handeln würde, wird schnell abgetan. Denn diese prähistorische Kreatur, die als ausgestorben
gilt, besaß kreisförmig angeordnete Zähne, die sich durch alles fräsen konnten,
was sich ihr in den Weg stellte.
In ihrer Verzweiflung wendet sich Sheldon an Detective Jansen, die sich gemeinsam gegen einen gewalttätigen und menschenfressenden Hai stellen…
- Erschienen im Jahr 2023
- Luzifer Verlag
- 494 Seiten / 16,95 Euro (Buch), 4,99 (Ebook)
Mit „HELICOPRION“ präsentiert der Autor MICHAEL COLE einen etwas zu langatmig geschriebenen Monster-Hai-Roman, der mit seinen fast 500 Seiten viel zu lang geraten ist, wodurch beim Lesen einige Langeweile aufkommt. so dass man immer wieder den Drang verspürt, mehrere Seiten oder Kapitel vorzublättern.
Zudem erinnerte mich die erste Hälfte von „HELICOPRION“
etwas zu sehr an den Roman bzw. an dem Film „DER WEISSE HAI“.
Der große Unterschied ist allerdings, dass es sich bei
dem Hai im Roman von MICHAEL COLE um einen gezüchteten prähistorischen Hai
handelt, der aus einer Forschungseinrichtung ausgebrochen ist
Hinzu kommt, dass im weiteren Verlauf der Handlung nicht
nur Söldner auftauchen, die verhindern wollen, dass Elise Sheldon und Luke
Jansen weiterhin in der Hai-Sache ermitteln, sondern sich auch ein unbekannter
Virus ausbreitet, was aber nur bedingt
für abwechslungsreiche bzw. spannungsreiche Momente im Roman sorgt.
Interessant fand ich persönlich, die Stellen in „HELICOPRION“,
die aus der Sicht des prähistorischen Hais geschrieben wurden, die aber leider zu
rar gesät waren, um für Abwechslung in dem bisweilen reicht langweiligen Monster-Hai-Roman
zu sorgen.
© by Ingo Löchel

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