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Mittwoch, 16. September 2026

Roman: Helicoprion

Helicoprion

von Michael Cole

Eine Reihe von brutalen Haiangriffen vor der Küste Nordkaliforniens erregt das Aufsehen von Detective Luke Jansen, der vor zwei Jahren aufgrund eines Vorfalls, wodurch er ein Auge verlor und Brandverletzungen im Gesicht zurückbehielt, vom LA Police Department zur Mordkommission des Amadea Police Departments versetzt wurde.

Trotz der Berichte von Augenzeugen über Hai-Sichtungen erinnern die Verletzungen der Opfer eher an einen Kettensägen-schwingenden Irren als an Bisse durch Haie.

Die Vorfälle werden noch mysteriöser, als die Marinebiologin Elise Sheldon der Kreatur begegnet.

Ihre Behauptung, dass es sich um einen Helicoprion handeln würde, wird schnell abgetan. Denn diese prähistorische Kreatur, die als ausgestorben gilt, besaß kreisförmig angeordnete Zähne, die sich durch alles fräsen konnten, was sich ihr in den Weg stellte.

In ihrer Verzweiflung wendet sich Sheldon an Detective Jansen, die sich gemeinsam gegen einen gewalttätigen und menschenfressenden Hai stellen…                  

  • Erschienen im Jahr 2023
  • Luzifer Verlag
  • 494 Seiten / 16,95 Euro (Buch), 4,99 (Ebook)

MitHELICOPRION“ präsentiert der Autor MICHAEL COLE einen etwas zu langatmig geschriebenen Monster-Hai-Roman, der  mit seinen fast 500 Seiten viel zu lang geraten ist, wodurch beim Lesen einige Langeweile aufkommt. so dass man immer wieder den Drang verspürt, mehrere Seiten oder Kapitel vorzublättern.

Zudem erinnerte mich die erste Hälfte von „HELICOPRION“ etwas zu sehr an den Roman bzw. an dem Film „DER WEISSE HAI“.

Der große Unterschied ist allerdings, dass es sich bei dem Hai im Roman von MICHAEL COLE um einen gezüchteten prähistorischen Hai handelt, der aus einer Forschungseinrichtung ausgebrochen ist

Hinzu kommt, dass im weiteren Verlauf der Handlung nicht nur Söldner auftauchen, die verhindern wollen, dass Elise Sheldon und Luke Jansen weiterhin in der Hai-Sache ermitteln, sondern sich auch ein unbekannter Virus ausbreitet,  was aber nur bedingt für abwechslungsreiche bzw. spannungsreiche Momente im Roman sorgt.

Interessant fand ich persönlich, die Stellen in „HELICOPRION“, die aus der Sicht des prähistorischen Hais geschrieben wurden, die aber leider zu rar gesät waren, um für Abwechslung in dem bisweilen reicht langweiligen Monster-Hai-Roman zu sorgen.

© by Ingo Löchel

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