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Mittwoch, 12. August 2026

Die Ränke der Hölle (Teil 1)

John Sincair 2509

Die Ränke der Hölle (Teil 1)

von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)

Während die Gerichtsverhandlung gegen Johnny Conolly in vollem Gange ist, bekommt John Sinclair, der als Zeuge zu dieser Verhandlung geladen ist, einen Anruf aus dem St. Thomas Hospital, wodurch er erfährt, dass Jane Collins aus ihrem Koma erwacht ist.

So fährt der Geisterjäger anstatt zum Gericht zum St. Thomas Hospital, wo Asmodis von Jane Collins Besitz ergreift und John Sinclair angreift. 

Da keiner der beiden Kontrahenten den Kampf entscheiden kann...

...soll der Geisterjäger für Asmodis einen Auftrag erledigen, damit Jane Collins am Leben bleibt.

Da er seiner Tochter Asmodina einen neuen, widerstandsfähigen Körper geben will, teleportiert er John Sinclair und sich im Körper von Jane Collins zum Grab von Lilith in den Irak, um dort das Herz der Großen Mutter zu holen.

Da John Sinclair nicht zur Gerichtsverhandlung erscheint, wollen Bill, Sheila und Sir Powell zu ihm fahren, um ihm Beine zu machen.

Unterdessen befindet sich Mandra Korab zusammen mit Cruciatas bei den Flammenden Steinen, wo der Inder von zwei Todesengeln Asmodinas angegriffen wird, die er mit seinen magischen Dolchen vernichten kann.

Dort will Mandra Korab eine Beschwörung durchführen, bei der  einiges schief geht, so dass er und Cruciatas auf dem Friedhof der Dämonen landen…

  • Erschienen am 8. August 2026
  • Titelbild: Thomas Greiwe 

Der „JOHN SINCLAIR“-Roman „DIE RÄNKE DER HÖLLE“ beginnt mit der Gerichtsverhandlung (die etwa ein Drittel des Romans ausmacht) gegen Johnny Conolly, zu der diverse Zeugen geladen wurden, wobei sich die Vernehmung der Zeugen während der Handlung des gesamten Romans fortsetzt, wodurch die Parallelhandlungen mit John Sinclair und Mandra Korab etc. ständig unterbrochen werden.

Dabei stellt man sich schon die Frage, ob man sich bei „DIE RÄNKE DER HÖLLE“  überhaupt in einem Horror-Roman befindet oder doch vielleicht in einer TV-Serie wie „Perry Mason“.

John Sinclair, der zwar als Zeuge geladen ist, erscheint allerdings nicht zur Verhandlung, da er zum  St. Thomas Hospital fährt, wo Jane Collins aus ihrem Koma erwacht ist und gerät dadurch in die Falle von Asmodis.

Ein weiterer Handlungsstrang beschäftigt sich unter anderem mit Mandra Korab, der nach London gekommen ist, nachdem ihn Glenda Perkins angerufen hat.

Doch in dieser Parallelhandlung mit Mandra Korab, befindet sich der Inder nicht mehr in London, sondern  bei den Flammenden Steinen, wo er von zwei Todesengeln Asmodinas angegriffen wird.

Doch wie ist Mandra Korab überhaupt da hinbekommen?

Dann taucht dort auch noch Cruciatas auf. Hat sie Mandra Korab zu den Flammenden Steinen gebracht?

Eine Erklärung dazu erfolgt leider nicht.

Auch nicht zu dem erneuten Auftauchen von Todesengeln, die  nach der Tötung von Asmodina (siehe „BRING MIR DEN KOPF VON ASMODINA“ (JS 202) doch alle vernichtet wurden. Also wo kommen die her. Auch hierzu fehlt jedwede Erklärung.

Und auch von Lilith kann sich der Autor IAN ROLF HILL anscheinend selbst nach ihrem Tod nicht trennen bzw. die Finger lassen. Wie war das noch mal mit der Beendigung des Lilith- Handlungsstrangs?

Denn aus dem Herz der Großen Mutter, deren Grab sich im Irak befindet, will Asmodis einen neuen Körper für seine Tochter Asmodina kreieren.

Dadurch muss spätestens hier für alle Leser der Horror-Serie klar werden, dass der Autor IAN ROLF HILL aus Asmodina eine Lilith 2.0 machen will.

So hat sich letztendlich in der Horror-Serie rein gar nichts geändert. Nur das anstatt Lilith nun Asmodina die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ dominieren wird, die auch nach dieser „ASMODINA“-Trilogie in der Serie dabei sein wird.

Denn man braucht sich nur den Titel von Band 2513 („Asmodinas Leichenkeller“) anzuschauen…

Zum Schluss noch ein paar Worte zum desaströsen und völlig nutzlos gewordenen Titelhelden der Serie.

Der Titelheld einer Serie sollte eigentlich ein Vorbild etc. sein. Doch stattdessen ist John Sinclair zu einer unfähigen Witzfigur und zu einem Schwächlich und Säufer geworden, der sich ständig von irgendwelchen Dämonen verarschen sowie über den Tisch ziehen lässt und der zum Spielball von Asmodis und Asmodina geworden ist, die die Serie dominieren.

Wie soll man da also die sich ständig zu wiederholenden Worte (Autorenseite, Facebook-Seite, Leserkontaktseite, etc.) des Autors IAN ROLF HILL deuten, der immer wieder von sich behauptet, ein so großer Fan der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ zu sein?

Fazit: Mit „DIE RÄNKE DER HÖLLE“ hält der Leser den ersten Teil einer typischen „IAN ROLF HILLL“-Trilogie in Händen, in der der Autor nicht nur wieder viele Handlungsstränge mit vielen Personen präsentiert, wodurch der Roman mal wieder recht unübersichtlich und langatmig geworden ist, sondern darin auch viele neue Baustellen eröffnet, die am Ende der Trilogie vermutlich auch mal wieder nicht geschlossen bzw. beendet werden.

© by Ingo Löchel

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