John Sincair 2509
Die Ränke der Hölle (Teil 1)
von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)
Während
die Gerichtsverhandlung gegen Johnny Conolly in vollem Gange ist, bekommt John
Sinclair, der als Zeuge zu dieser Verhandlung geladen ist, einen Anruf aus dem
St. Thomas Hospital, wodurch er erfährt, dass Jane Collins aus ihrem Koma
erwacht ist.
So fährt der Geisterjäger anstatt zum Gericht zum St. Thomas Hospital, wo Asmodis von Jane Collins Besitz ergreift und John Sinclair angreift.
Da keiner der beiden Kontrahenten den Kampf entscheiden kann...
...soll der Geisterjäger für Asmodis einen Auftrag erledigen, damit Jane Collins am Leben bleibt.
Da
er seiner Tochter Asmodina einen neuen, widerstandsfähigen Körper geben will, teleportiert
er John Sinclair und sich im Körper von Jane Collins zum Grab von Lilith in den
Irak, um dort das Herz der Großen Mutter zu holen.
Da
John Sinclair nicht zur Gerichtsverhandlung erscheint, wollen Bill, Sheila und
Sir Powell zu ihm fahren, um ihm Beine zu machen.
Unterdessen
befindet sich Mandra Korab zusammen mit Cruciatas bei den Flammenden Steinen,
wo der Inder von zwei Todesengeln Asmodinas angegriffen wird, die er mit seinen
magischen Dolchen vernichten kann.
Dort
will Mandra Korab eine Beschwörung durchführen, bei der einiges schief geht, so dass er und Cruciatas
auf dem Friedhof der Dämonen landen…
- Erschienen am 8. August 2026
- Titelbild: Thomas Greiwe
Der „JOHN SINCLAIR“-Roman „DIE RÄNKE DER HÖLLE“ beginnt
mit der Gerichtsverhandlung (die etwa ein Drittel des Romans ausmacht) gegen
Johnny Conolly, zu der diverse Zeugen geladen wurden, wobei sich die Vernehmung
der Zeugen während der Handlung des gesamten Romans fortsetzt, wodurch die
Parallelhandlungen mit John Sinclair und Mandra Korab etc. ständig unterbrochen
werden.
Dabei stellt man sich schon die Frage, ob man sich bei „DIE
RÄNKE DER HÖLLE“ überhaupt in einem
Horror-Roman befindet oder doch vielleicht in einer TV-Serie wie „Perry Mason“.
John Sinclair, der zwar als Zeuge geladen ist, erscheint
allerdings nicht zur Verhandlung, da er zum St. Thomas Hospital fährt, wo Jane Collins aus
ihrem Koma erwacht ist und gerät dadurch in die Falle von Asmodis.
Ein weiterer Handlungsstrang beschäftigt sich unter
anderem mit Mandra Korab, der nach London gekommen ist, nachdem ihn Glenda
Perkins angerufen hat.
Doch in dieser Parallelhandlung mit Mandra Korab, befindet
sich der Inder nicht mehr in London, sondern bei den Flammenden Steinen, wo er von zwei
Todesengeln Asmodinas angegriffen wird.
Doch wie ist Mandra Korab überhaupt da hinbekommen?
Dann taucht dort auch noch Cruciatas auf. Hat sie Mandra
Korab zu den Flammenden Steinen gebracht?
Eine Erklärung dazu erfolgt leider nicht.
Auch nicht zu dem erneuten Auftauchen von Todesengeln,
die nach der Tötung von Asmodina (siehe „BRING MIR DEN KOPF VON ASMODINA“
(JS 202) doch alle vernichtet wurden. Also wo kommen die her. Auch hierzu fehlt
jedwede Erklärung.
Und auch von Lilith kann sich der Autor IAN ROLF HILL
anscheinend selbst nach ihrem Tod nicht trennen bzw. die Finger lassen. Wie war
das noch mal mit der Beendigung des Lilith- Handlungsstrangs?
Denn aus dem Herz der Großen Mutter, deren Grab sich im
Irak befindet, will Asmodis einen neuen Körper für seine Tochter Asmodina kreieren.
Dadurch muss spätestens hier für alle Leser der
Horror-Serie klar werden, dass der Autor IAN ROLF HILL aus Asmodina eine Lilith
2.0 machen will.
So hat sich letztendlich in der Horror-Serie rein gar
nichts geändert. Nur das anstatt Lilith nun Asmodina die Serie „GEISTERJÄGER
JOHN SINCLAIR“ dominieren wird, die auch nach dieser „ASMODINA“-Trilogie in der
Serie dabei sein wird.
Denn man braucht sich nur den Titel von Band 2513 („Asmodinas
Leichenkeller“) anzuschauen…
Zum Schluss noch ein paar Worte zum desaströsen und völlig
nutzlos gewordenen Titelhelden der Serie.
Der Titelheld einer Serie sollte eigentlich ein Vorbild etc.
sein. Doch stattdessen ist John Sinclair zu einer unfähigen Witzfigur und zu
einem Schwächlich und Säufer geworden, der sich ständig von irgendwelchen
Dämonen verarschen sowie über den Tisch ziehen lässt und der zum Spielball von Asmodis
und Asmodina geworden ist, die die Serie dominieren.
Wie soll man da also die sich ständig zu wiederholenden Worte (Autorenseite,
Facebook-Seite, Leserkontaktseite, etc.) des Autors IAN ROLF HILL deuten, der
immer wieder von sich behauptet, ein so großer Fan der Serie „GEISTERJÄGER JOHN
SINCLAIR“ zu sein?
Fazit: Mit „DIE RÄNKE
DER HÖLLE“ hält der Leser den ersten Teil einer typischen „IAN ROLF HILLL“-Trilogie
in Händen, in der der Autor nicht nur wieder viele Handlungsstränge mit vielen
Personen präsentiert, wodurch der Roman mal wieder recht unübersichtlich und
langatmig geworden ist, sondern darin auch viele neue Baustellen eröffnet, die
am Ende der Trilogie vermutlich auch mal wieder nicht geschlossen bzw. beendet werden.
© by Ingo Löchel
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