Gespenster-Krimi 543
Feldherr der Wölfe
von Vernon Graves (Hans Wolf Sommer)
Mack
Norman ist zusammen mit Dackeldame Mabel mit seinem Wohnmobil im US-Bundesstaat
Alabama unterwegs dessen Zielt Arkham in Massachusetts ist.
Einige
Kilometer von der Ortschaft Nutbush bemerkt er einen jungen Mann am Straßenrand
und nimmt den Anhalter mit, der sich ihm während der Fahrt als Milton Abrahams
vorstellt.
Da Mack in Nutbush eine Pause bis zum nächsten Tag einlegen will, steigt der junge Mann wieder aus, der ein anderes Ziel hat.
Kurz
danach sieht Mack Norman, wie Milton Abrahams von zwei Hunden verfolgt und
angegriffen wird. Er hört die Schreie des jungen Mannes und macht sich mit dem
Wohnmobil auf, um dem Mann zu helfen.
Doch
als er den Ort erreicht, wo Abrahams angegriffen wurde, fehlt von dem jungen
Mann jede Spur.
So
macht sich Mack Norman nach längerer Suche nach Nutbush auf, um dort das
Polizeirevier des Ortes aufzusuchen. Doch
als er dort ankommt, kommt er vom Regen in die Traufe.
Denn
als er Sheriff Muller und seinem Deputy Loryman von dem Angriff auf Milton
Abrahams erzählt, machen die beiden Männer keine Anstalten, irgendetwas zu unternehmen.
Stattdessen wird er von Muller und Loryman wegen Trunkenheit verhaftet und in eine Zelle gesperrt, als er die Strafe nicht bezahlen will…
- Erschienen am 7. Februar 1984
- Mack Norman 2
Mit dem "GESPENSTER-KRIMI" „FELDHERR DER WÖLFE“ präsentiert der Autor HANS WOLF
SOMMER einen zu Beginn recht unterhaltsamen Horror-Roman, dessen Werwolf-Szenario
sich aber im weiteren Verlauf der Handlung als ziemlicher Langweiler entpuppt.
Denn obwohl die Handlung durch den schwarzhumorigen
Schreibstil des Autors und durch die Dackeldame Mabel etwas aufgelockert wird, zieht sich die Geschichte, bis zum an den
Haaren herbeigezogen Finale, mit dem König der Wölfe, der die Bewohner von Nutbush
nach und nach in Werwölfe verwandelt, wie
ein Kaugummi.
© by Ingo Löchel

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