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Donnerstag, 2. Juli 2026

Im Netz der Betörung

Im Netz der Betörung

von Melchior von Wahnstein 

Eine Rezension von Gastautor Uwe Voehl

Hier gleich vorab ein Geständnis: Damals habe ich die OMEN-Heftromane nicht gelesen, weil mich allein die Cover und  Aufmachung von Jörg Vogeltanz interessiert hatte.

Nun aber habe ich die Lektüre nachgeholt.

Als Einstieg in die Welt von PANTHERION eignet sich das Heft sehr gut. Stil und Inhalt erscheinen mir etwas naiv, aber dennoch ist es alles in allem ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Diese „Naivität“ entspringt vielleicht auch der Beschreibung der Protagonisten: Keiner ist über 30. Drei coole Jungs, die  so ganz nebenbei von UFO-Entführungen, dem Philadelphia-Experiment und Vampiren reden und ihrem neuen Mitglied Sabine die Welt von Pantherion erklären.

Diese ist ganz fasziniert, und ihre bevorzugten Vokabeln sind „cool“ und „geil“. Wer sich da an die Drei ??? erinnert fühlt, liegt aber falsch (eher wären die GHOSTBUSTERS vergleichbar)..

Denn einige handfeste Pornoszenen enthält der Roman auch, und die sind garantiert nicht für Kinder geeignet.

  • Omen 1 - Die aufsehenerregendsten Fälle von Pantherion
  • Erschienen am 3. Januar 2014
  • Titelbild: Jörg Vogeltanz
  • Herausgeber ‏: ‎ CreateSpace Independent Publishing

Was erfahren wir sonst noch: PANTHERION ist eine Art magischer Orden gegen Eindringlinge aus fremden Dimensionen. Die älteste Aufzeichnung über PANTHERION stammt aus dem Jahr 1147.

Für die Zeit danach existieren nur Gerüchte, und erst ab 1760 gibt es wieder erste Aufzeichnungen  und eine lückenlos dokumentierte Mitgliederfolge. So ist auch ein gewisser Nikola Tesla, als er in Graz studiert hat, an PANTHERION herangetreten und dem Orden über Jahre lose verbunden geblieben.

FAZIT: Ein kurzweiliges Lesevergnügen und informativer Einstieg in die Welt von PANTHERION. Wer das Heft noch irgendwo antiquarisch findet, sollte zugreifen.

© by Uwe Voehl

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