Im Netz der Betörung
von Melchior von Wahnstein
Eine Rezension von Gastautor Uwe Voehl
Hier gleich vorab ein Geständnis: Damals habe ich die OMEN-Heftromane
nicht gelesen, weil mich allein die Cover und
Aufmachung von Jörg Vogeltanz interessiert hatte.
Nun aber habe ich die Lektüre nachgeholt.
Als Einstieg in die Welt von PANTHERION eignet sich das Heft sehr gut. Stil und Inhalt erscheinen mir etwas naiv, aber dennoch ist es alles in allem ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Diese „Naivität“ entspringt vielleicht auch der
Beschreibung der Protagonisten: Keiner ist über 30. Drei coole Jungs, die so ganz nebenbei von UFO-Entführungen, dem
Philadelphia-Experiment und Vampiren reden und ihrem neuen Mitglied Sabine die
Welt von Pantherion erklären.
Diese ist ganz fasziniert, und ihre bevorzugten Vokabeln
sind „cool“ und „geil“. Wer sich da an die Drei ??? erinnert fühlt, liegt aber
falsch (eher wären die GHOSTBUSTERS vergleichbar)..
Denn einige handfeste Pornoszenen enthält der Roman auch,
und die sind garantiert nicht für Kinder geeignet.
- Omen
1 - Die aufsehenerregendsten
Fälle von Pantherion
- Erschienen am 3. Januar 2014
- Titelbild: Jörg Vogeltanz
-
Herausgeber
: CreateSpace Independent Publishing
Was erfahren wir sonst noch: PANTHERION ist eine Art
magischer Orden gegen Eindringlinge aus fremden Dimensionen. Die älteste
Aufzeichnung über PANTHERION stammt aus dem Jahr 1147.
Für die Zeit danach existieren nur Gerüchte, und erst ab
1760 gibt es wieder erste Aufzeichnungen
und eine lückenlos dokumentierte Mitgliederfolge. So ist auch ein gewisser
Nikola Tesla, als er in Graz studiert hat, an PANTHERION herangetreten und dem
Orden über Jahre lose verbunden geblieben.
FAZIT: Ein kurzweiliges
Lesevergnügen und informativer Einstieg in die Welt von PANTHERION. Wer das
Heft noch irgendwo antiquarisch findet, sollte zugreifen.
© by Uwe Voehl

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