John Sinclair
2507
Blutsauger aus dem Totenreich
von Rafael Marques (Rafael Hoppe)
Da
Father Ignatius schwer erkrankt ist und einen Zusammenbruch erlitten hat, fliegt
John Sinclair mit Hilfe des Einflusses von Davina McCarthy nach Rom, um dort den
einstigen Chef der Weißen Macht im Vatikan zu besuchen.
Nach dem Besuch bei Father Ignatius wird John Sinclair von einem Mitglied der Schweizer Garde ins Büro von Davina McCarthy geführt, wo er von der Chefin der Weißen Macht erfährt,dass in der Toskana ein neuer Fall auf ihn wartet...
...da es in der Nähe der Kleinstadt Castelfiorentino zu einem
äußerst seltsamen Vorfall gekommen ist.
Die
Schwestern Milena und Daniela Libretto, die in einer abgelegenen Villa wohnen
haben einen Sarg geliefert bekommen, der sich um Mitternacht geöffnet hat, aus
dem ein Vampir stieg, der vor den Augen Danielas ihre Schwester Milena in eben
jenen Sarg entführt hat, der sich seitdem nicht mehr öffnen lässt.
In Castelfiorentino
angekommen, fährt der Geisterjäger zur örtlichen Questura, wo ihn bereits die
Polizistin Carla Amalfi erwartet, die wie ihr Vorgesetzter Commissario
Ortobelli, der bereits Feierabend gemacht hat, den Fall nicht sehr ernst nimmt,
da sie das ganze Geschehen für einen Scherz hält.
Der
einstigen Anhaltspunkt, den die Polizei hat, ist das Wappen auf dem gelieferten
Sarg, das den Conti di Venza zugeordnet werden konnte, einem alten toskanischen
Adelsgeschlecht, das in der Umgebung von Castelfiorentino beheimatet war.
Nach
dem Gespräch mit Daniela Libretto, die sich in der Polizeistation aufhält,
fährt John Sinclair zusammen mit der Frau, die sich als Romanschriftstellerin
entpuppt, zu ihrer Villa, um den Sarg zu untersuchen.
Doch
kurz bevor sie die Villa erreichen, werden sie fast von einem Lastwagen gerammt.
Als
sie endlich die Villa erreichen, entdeckt John Sinclair die Leichen der beiden
Polizisten, die vor dem Haus Wache gehalten haben, die sich kurz danach in
Vampire verwandeln...
- Erschienen
am 25. Juli 2026
Nach dem interessanten Beginn mit Father Ignatius und
Davina McCarthy in Rom, flacht der „JOHN SINCLAIR“-Roman „BLUTSAUGER AUS DEM
TOTENREICH“ erheblich ab.
Denn danach präsentiert der Autor RAFAEL MARQUES ein für
die Horror-Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ völlig überflüssiges „JOHN
SINCLAIR“-Abenteuer, dessen zum Teil recht wirre und handlungsarme Geschichte mit
dem Sarg und dem Vampir sich als Füllroman entpuppt, der zudem auch noch sehr
langatmig und äußerst spannungsarm geschrieben wurde.
Hinzu kommen auch noch diverse Logiklöcher und Ungereimtheiten, die das ‚Lesevergnügen‘ zusätzlich mindern, so dass ich mir am Ende die Frage stellte, was der Autor RAFAEL MARQUES mit seinem langweiligen „JOHN SINCLIAR“-Roman „BLUTSAUGER AUS DEM TOTENREICH“ überhaupt bezwecken wollte, der mit geänderten Figurennamen auch in der Reihe „GESPENSTER-KRIMI“ hätte erscheinen können.
© by Ingo Löchel
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