John Sinclair
2505
Die Haut des Werwolfs
von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)
Nachdem
John Sinclair mit Hilfe des FBI aus New York City nach London zurückgekehrt
ist, erwartet ihn dort bereits ein neuer Mordfall.
Da
anscheinend in Schottland ein Mann namens Garrett Barnes von einem Werwolf getötet
wurde, der vermutliche dort sein Unwesen treibt, hat Chief Superintendant
Cutter darum gebeten, dass der Geisterjäger den ermittelnden Beamten in Dundee beratend
zur Seite steht.
In Dundee angekommen, unterstützt John Sinclair dort Inspector Winston March bei seinen Mordermittlungen auf Mains Castle...
...wo sich Barnes (aus
welchen Gründen auch immer) mit einigen anderen Personen als Gast aufgehalten
hat.
Neben dem Schlossverwalter Lionel Pinewood und seiner
Mutter halten sich dort noch Jeremy Fenton und seiner Begleiterin Sylvia
Preston, die Geschwister Elisabeth und Paul Baker sowie Roy Thorton und Anthony
Drake auf.
Doch bei den weiteren Ermittlungen muss der Geisterjäger
feststellen, dass er es auf Mains Castle nicht nur mit einem Werwolf zu tun
hat…
- Erschienen am 11. Juli 2026
Nach einer mehrseitigen Zusammenfassung über die
Ereignisse der letzten Bände, was mal wieder eine reine Verschwendung von
Seiten ist und für die Handlung des Romans auch mal wieder überhaupt nicht notwendig
ist, hat der Geisterjäger erst einmal nichts anderes zu tun, als
- Harry Stahl und Dagmar Hansen vom BKA,
- dem Templeranführer Godwin de Salier
-
sowie Father Ignatius, der vor kurzem noch der
Vorsitzende des Weißen Kreises gewesen ist, des Geheimdienstes des Vatikans,
der jetzt von Davina MacCarthy geführt wird,
anzurufen.
Dabei fragte ich mich schon, wieso der Geisterjäger keine
Unterstützung von den Templern und/oder vom Weißen Kreis erhält.
Dass einzige was erhält sind die Silberkugeln von
Ignatius, die er nun umsonst geliefert bekommt, da Scotland Yard die Zahlungen
dafür eingestellt hat.
Doch auch danach wird der Roman nicht viel besser, dessen Handlung sich über weite Strecken in einen spannungs- und handlungsarmes Ermittlungs- und Vernehmung-‚Marathon‘ verwandelt, in dessen Verlauf der Autor IAN ROLF HILL (nach dem Angriff auf Sir James in London) erneut eine Kreatur der Finsternis aus dem Hut zaubert, und damit versucht, insbesondere durch den Kampf zwischen den Werwolf und dieser Kreatur der Finsternis, Abwechslung in den langatmig geschriebenen Roman zu bringen.
Zudem hat man das Gefühl, dass der Protagonist John
Sinclair, der anscheinend auch nichts anderes zu tun hat, als ständig an alte
Fälle und Geschehnisse zu denken, als sich auf den Fall bzw. die Ermittlungen zu konzentrieren, was sehr nervt, gerade Mal
in knappen 40% des Romans mitspielt, dessen Handlung durch diverse
Nebenhandlungen künstlich in die Länge gezogen wurde.
© by Ingo Löchel
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