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Mittwoch, 15. Juli 2026

Die Haut des Werwolfs

John Sinclair 2505

Die Haut des Werwolfs

von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)

Nachdem John Sinclair mit Hilfe des FBI aus New York City nach London zurückgekehrt ist, erwartet ihn dort bereits ein neuer Mordfall.

Da anscheinend in Schottland ein Mann namens Garrett Barnes von einem Werwolf getötet wurde, der vermutliche dort sein Unwesen treibt, hat Chief Superintendant Cutter darum gebeten, dass der Geisterjäger den ermittelnden Beamten in Dundee beratend zur Seite steht.

In Dundee angekommen, unterstützt John Sinclair dort Inspector Winston March bei seinen Mordermittlungen auf Mains Castle...

...wo sich Barnes (aus welchen Gründen auch immer) mit einigen anderen Personen als Gast aufgehalten hat.

Neben dem Schlossverwalter Lionel Pinewood und seiner Mutter halten sich dort noch Jeremy Fenton und seiner Begleiterin Sylvia Preston, die Geschwister Elisabeth und Paul Baker sowie Roy Thorton und Anthony Drake auf.

Doch bei den weiteren Ermittlungen muss der Geisterjäger feststellen, dass er es auf Mains Castle nicht nur mit einem Werwolf zu tun hat…

  • Erschienen am 11. Juli 2026

Nach einer mehrseitigen Zusammenfassung über die Ereignisse der letzten Bände, was mal wieder eine reine Verschwendung von Seiten ist und für die Handlung des Romans auch mal wieder überhaupt nicht notwendig ist, hat der Geisterjäger erst einmal nichts anderes zu tun, als

  • Harry Stahl und Dagmar Hansen vom BKA,
  • dem Templeranführer Godwin de Salier
  • sowie Father Ignatius, der vor kurzem noch der Vorsitzende des Weißen Kreises gewesen ist, des Geheimdienstes des Vatikans, der jetzt von Davina MacCarthy geführt wird,

anzurufen.

Dabei fragte ich mich schon, wieso der Geisterjäger keine Unterstützung von den Templern und/oder vom Weißen Kreis erhält.

Dass einzige was erhält sind die Silberkugeln von Ignatius, die er nun umsonst geliefert bekommt, da Scotland Yard die Zahlungen dafür eingestellt hat.

Doch auch danach wird der Roman nicht viel besser, dessen  Handlung sich über weite Strecken in einen spannungs- und handlungsarmes Ermittlungs- und Vernehmung-‚Marathon‘ verwandelt, in dessen Verlauf der Autor IAN ROLF HILL (nach dem Angriff auf Sir James in London) erneut eine Kreatur der Finsternis aus dem Hut zaubert, und damit versucht,  insbesondere durch den Kampf zwischen den Werwolf und dieser Kreatur der Finsternis, Abwechslung in den langatmig geschriebenen Roman zu bringen.

Zudem hat man das Gefühl, dass der Protagonist John Sinclair, der anscheinend auch nichts anderes zu tun hat, als ständig an alte Fälle und Geschehnisse zu denken, als sich auf den Fall bzw. die Ermittlungen  zu konzentrieren, was sehr nervt, gerade Mal in knappen 40% des Romans mitspielt, dessen Handlung durch diverse Nebenhandlungen künstlich in die Länge gezogen wurde.  

© by Ingo Löchel

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