Der Dschinn
von Graham Masterton
Nach
der Beerdigung seines Patenonkels erfährt Harry Erskine, der als ‚Hellseher‘
sein Geld verdient, von dessen seltsame Besessenheit
für alles, was mit dem Nahen Osten zu tun hat, eine Besessenheit, die
möglicherweise zu seinem Tod geführt hat.
Aber
auch seine Patentante Marjorie verhält sich merkwürdig, die auf Anweisung ihres verstorbenen Mannes
unbedingt das Haus Winter Sails abreißen will und ihm erzählt, dass ihr Mann Max
auf ein unnatürliche Weise ums Leben gekommen ist.
Max Greaves war ein leidenschaftlicher Sammler persischer Antiquitäten gewesen...
...der
sich in den letzten Monaten seines Lebens mit einem orientalischen Krug
beschäftigt hat, den er vor seinem Tod in einem mit seltsamen Wachssymbolen
versiegelten Raum unter Verschluss hielt.
Entschlossen,
die Wahrheit hinter dem Tod seines Patenonkels herauszufinden beginnt Harry zusammen
mit Anna Modena, die auf dessen Beerdigung kennengerlernt hat, die sich als
Gutachterin für illegal exportierte Antiquitäten entpuppt, zu ermitteln.
Dabei sieht er sich mit einem uralten Übel konfrontiert, einem Dschinn, einem Dämon aus uralten Zeiten…
- Erschienen im Jahr 1979
- Harry Erskine 2
- Originaltitel: The Djinn (1977)
- Horror-Bibliothek 70007
Nach GRAHAM MASTERTONS Debüt-Roman „DER MANTIOU“ (1976),
folgte im Jahr 1977 mit „DER DSCHINN“ das zweite Horror-Abenteuer mit dem Protagonisten
HARRY ERSKINE.
Die deutsche Übersetzung des Horror-Romans erschien im
Jahr 1979 unter dem Titel „DER DSCHINN“ in der Taschenbuchreihe "DIE
HORROR-BIBLIOTHEK" des Bastei Verlages.
Mit „DER DSCHINN“ präsentiert der Autor GRAHAM MASTERTON
zwar einen durchaus lesenswerten und
unterhaltsamen Horror-Roman, der qualitativ allerdings nicht an seinem
Debüt-Roman „DER MANITOU“ heranreicht, zumal vor allem die Verbindung mit den
Märchen aus 1001 Nacht etwas fehl am Platz wirkt. Das hätte der Autor auch
etwas glaubwürdiger und realistischer lösen können.
Auch das Verhalten von Harry Erskine wirkt im Roman etwas
merkwürdig, der nicht an das Übersinnliche zu glauben scheint, obwohl er doch bereits
in „DER MANITOU“ mit einem mächtigen Dämon konfrontiert wurde.
Da dieses Ereignis im Roman „DER DSCHINN“ aber überhaupt
nicht erwähnt wird, ist zu vermuten, dass die Geschichte mit dem Dschinn vor der
Handlung des Romans „DER MANITOU“
spielt, der vermutlich auch vor diesem geschrieben wurde.
© by Ingo Löchel

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