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Montag, 13. Juli 2026

Roman: Der Dschinn

Der Dschinn

von Graham Masterton

Nach der Beerdigung seines Patenonkels erfährt Harry Erskine, der als ‚Hellseher‘ sein Geld verdient,  von dessen seltsame Besessenheit für alles, was mit dem Nahen Osten zu tun hat, eine Besessenheit, die möglicherweise zu seinem Tod geführt hat.

Aber auch seine Patentante Marjorie verhält sich merkwürdig,  die auf Anweisung ihres verstorbenen Mannes unbedingt das Haus Winter Sails abreißen will und ihm erzählt, dass ihr Mann Max auf ein unnatürliche Weise ums Leben gekommen ist.

Max Greaves war ein leidenschaftlicher Sammler persischer Antiquitäten gewesen...

...der sich in den letzten Monaten seines Lebens mit einem orientalischen Krug beschäftigt hat, den er vor seinem Tod in einem mit seltsamen Wachssymbolen versiegelten Raum unter Verschluss hielt.

Entschlossen, die Wahrheit hinter dem Tod seines Patenonkels herauszufinden beginnt Harry zusammen mit Anna Modena, die auf dessen Beerdigung kennengerlernt hat, die sich als Gutachterin für illegal exportierte Antiquitäten entpuppt, zu ermitteln.

Dabei sieht er sich mit einem uralten Übel konfrontiert, einem Dschinn, einem Dämon aus uralten Zeiten…

  • Erschienen im Jahr 1979
  • Harry Erskine 2
  • Originaltitel: The Djinn (1977)
  • Horror-Bibliothek 70007

Nach GRAHAM MASTERTONS Debüt-Roman „DER MANTIOU“ (1976), folgte im Jahr 1977 mit „DER DSCHINN“ das zweite Horror-Abenteuer mit dem Protagonisten HARRY ERSKINE.

Die deutsche Übersetzung des Horror-Romans erschien im Jahr 1979 unter dem Titel „DER DSCHINN“ in der Taschenbuchreihe "DIE HORROR-BIBLIOTHEK" des Bastei Verlages.

Mit „DER DSCHINN“ präsentiert der Autor GRAHAM MASTERTON zwar einen durchaus lesenswerten  und unterhaltsamen Horror-Roman, der qualitativ allerdings nicht an seinem Debüt-Roman „DER MANITOU“ heranreicht, zumal vor allem die Verbindung mit den Märchen aus 1001 Nacht etwas fehl am Platz wirkt. Das hätte der Autor auch etwas glaubwürdiger und realistischer lösen können.

Auch das Verhalten von Harry Erskine wirkt im Roman etwas merkwürdig, der nicht an das Übersinnliche zu glauben scheint, obwohl er doch bereits in „DER MANITOU“ mit einem mächtigen Dämon konfrontiert wurde.

Da dieses Ereignis im Roman „DER DSCHINN“ aber überhaupt nicht erwähnt wird, ist zu vermuten, dass die Geschichte mit dem Dschinn vor der Handlung des Romans  „DER MANITOU“ spielt, der vermutlich auch vor diesem geschrieben wurde.

© by Ingo Löchel

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