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Samstag, 6. Juni 2026

Die Droge aus der Jenseitswelt (Teil 1)

Tony Ballard 94

Die Droge aus der Jenseitswelt (Teil 1)

von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)

Nachdem Pater Severin dem Ballard - Team einen Hinweis auf das verschwundene Höllenschwert geben konnte, welches es offenbar auf Männer der Kirche abgesehen hat, begibt man sich auf die Spur des lebenden  - und nun mordenden Schwertes.

Professor Kull hat es derweil nach Protoc verschlagen, weil er von einer Jenseitsdroge erfahren hat, die es dort gibt, welche seine Macht erhöhen könnte. In seiner Begleitung befindet sich Yul, einer verbesserte Version seiner Cyborgs.

Auf Protoc kommt es zu Kämpfen gegen die Lemuren, von denen einer Informationen über die Droge besitzt. Allerdings entkommt er Kull, der von Yul getrennt wird und in eine Falle gerät.

Ballard gelingt es schließlich, das Höllenschwert, das bereits einige Morde begangen hat, mit dem Diskus in einem Haus festzusetzen, doch als Silver das Haus erreicht, ist es schon wieder entkommen.

  • Erschienen am 25. April 1986

Wie man als Leser bereits vermutet hat, taucht der Nesselvampir Boram am Anfang dieses Romans munter und unversehrt wieder auf, um sich seinem “Herrn” Ballard wieder anzuschließen.

Als nicht ganz so leicht erweist sich dann der Versuch, auch das Höllenschwert wieder nach Hause zu bringen, wobei man sich hier fragt, warum diese zwar schwarzmagische aber ansonsten doch eher motivationslose Waffe es hier nur auf Männer der Kirche abgesehen hat, oder warum es jetzt erst aktiv wird.

Immerhin stellt sich auch Ballard die letztere Frage, wobei er hier jedoch nur Vermutungen anstellen kann.

Die Jagd nach dem Höllenschwert nimmt dann sogar den Löwenanteil des Romans in Anspruch, während Kull auf Protoc von einer Falle in die nächste stolpert und sein brandneuer Supercyborg sich hier noch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.

Besser gesagt trägt er eigentlich noch gar nichts zu Handlung bei, da es ihm nicht gelingt, Kull zu beschützen und sie dann noch getrennt werden.

Ballard weiß in diesem ersten Teil noch gar nichts von dem Plan seines Erzgegners, ebenso wie er bis zum Ende nicht weiß, wie er das Höllenschwert bezwingen kann.

Als es ihm dann am Ende mithilfe des Dämonendiskus gelingt, ist es auch schon wieder verschwunden und der Leser muss sich den zweiten Teil des Doppelbandes vornehmen, um zu erfahren, wie es mit der eigensinnigen Waffe und mit Professor Kull weitergeht.

© by Stefan Robijn

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