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Montag, 22. Juni 2026

Im Todesnetz der Kung Fu-Killer

Silber Grusel-Krimi 122

Im Todesnetz der Kung Fu-Killer

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Larry Brent hält sich zusammen mit den beiden PSA-Agenten Su Hang und Iwan Kunaritschew immer noch in China auf, da sich Chang Li  in der Gewalt von Dr. Tschang Fu befindet.

Ihre Ermittlungen führen sie nach Shanghang, wo Tschang Fu ein Attentat auf den Propheten Sa verüben will.

Während der Prophet spricht, taucht eine Kutsche auf, aus der vier Männer, Mitglieder von Fu Tschangs Geheimbund „Roter Drachen“ springen, die Sa entführen wollen.  

Unter den Angreifern befindet sich auch Chang Li, der Iwan Kunaritschew mit Hilfe seiner Kung-Fu-Kenntnisse niederstreckt und den PSA-Agenten anstatt Sa entführt.

Durch eine Injektion gerät  Kunaritschews Geist und Wille unter den Einfluss von Dr. Tschang Fu, der den PSA-Agenten, wie zuvor den entführten Chang Li, in seinen Geheimbund „Roter Drache“ aufnimmt.

Kurze Zeit später wird Larry Brent im Krankenhaus angegriffen, wo der verletzte Prophet Sa eingeliefert wurde.

Die Angreifer entpuppen sich als Chang Li und Iwan Kunaritschew, die Larry Brent ausschalten können und ihn zu Dr. Tschang Fu bringen, der den PSA-Agenten ebenfalls zu einem Mitglieder seines Geheimbundes „Roter Drache“ machen will…

  • Erschienen am 10. August 1976
  • Titelbild: Lonati
  • Larry Brent 93
  • Ein Roman mit Su Hang (X-GIRL-C), Iwan Kunaritschew (X-RAY-7) und Dr. Tschang Fu
  • Neuauflage als Larry Brent 164

Drei „LARRY BRENT“-Romane aus der Reihe "SILBER GRUSEL-KRIMI", die sich hintereinander mit DR. TSCHANG FU beschäftigen, sind einfach zu viel des Guten, zumal ich mich spätestens hier frage, ob die PSA keine anderen Gegner hat, gegen die diese Organisation kämpfen kann, oder ob es keine andere Fälle auf der Welt gibt, um die sich deren Agenten kümmern können.

Auch die gewöhnungsbedürftige Handlung kann mit keinen besonderen Überraschungen aufwarten, da sie ziemlich vorhersehbar geschrieben wurde, und der Autor JÜRGEN GRASMÜCK anscheinend zu viele „KUNG-FU“-Filme gesehen hat, die er in seinen Roman verarbeitet hat, was sich auch nicht gerade positiv auf das „LARRY BRENT“-Abenteuer auswirkt, das sehr übertrieben in Szene gesetzt wurde und dadurch etwas sehr unglaubwürdig und unrealistisch wirkt.

© by Ingo Löchel

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