Silber Grusel-Krimi 122
Im Todesnetz der Kung Fu-Killer
von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)
Larry
Brent hält sich zusammen mit den beiden PSA-Agenten Su Hang und Iwan Kunaritschew
immer noch in China auf, da sich Chang Li in der Gewalt von Dr. Tschang Fu befindet.
Ihre
Ermittlungen führen sie nach Shanghang, wo Tschang Fu ein Attentat auf den Propheten
Sa verüben will.
Während der Prophet spricht, taucht eine Kutsche auf, aus der vier Männer, Mitglieder von Fu Tschangs Geheimbund „Roter Drachen“ springen, die Sa entführen wollen.
Unter
den Angreifern befindet sich auch Chang Li, der Iwan Kunaritschew mit Hilfe
seiner Kung-Fu-Kenntnisse niederstreckt und den PSA-Agenten anstatt Sa entführt.
Durch
eine Injektion gerät Kunaritschews Geist
und Wille unter den Einfluss von Dr. Tschang Fu, der den PSA-Agenten, wie zuvor
den entführten Chang Li, in seinen Geheimbund „Roter Drache“ aufnimmt.
Kurze
Zeit später wird Larry Brent im Krankenhaus angegriffen, wo der verletzte
Prophet Sa eingeliefert wurde.
Die Angreifer entpuppen sich als Chang Li und Iwan Kunaritschew, die Larry Brent ausschalten können und ihn zu Dr. Tschang Fu bringen, der den PSA-Agenten ebenfalls zu einem Mitglieder seines Geheimbundes „Roter Drache“ machen will…
- Erschienen am 10. August 1976
- Titelbild: Lonati
- Larry Brent 93
- Ein Roman mit Su Hang (X-GIRL-C), Iwan Kunaritschew (X-RAY-7) und Dr. Tschang Fu
- Neuauflage als Larry Brent 164
Drei „LARRY BRENT“-Romane aus der Reihe "SILBER GRUSEL-KRIMI", die sich hintereinander mit
DR. TSCHANG FU beschäftigen, sind einfach zu viel des Guten, zumal ich mich
spätestens hier frage, ob die PSA keine anderen Gegner hat, gegen die diese
Organisation kämpfen kann, oder ob es keine andere Fälle auf der Welt gibt, um
die sich deren Agenten kümmern können.
Auch die gewöhnungsbedürftige Handlung kann mit keinen
besonderen Überraschungen aufwarten, da sie ziemlich vorhersehbar geschrieben
wurde, und der Autor JÜRGEN GRASMÜCK anscheinend zu viele „KUNG-FU“-Filme
gesehen hat, die er in seinen Roman verarbeitet hat, was sich auch nicht gerade
positiv auf das „LARRY BRENT“-Abenteuer auswirkt, das sehr übertrieben in Szene
gesetzt wurde und dadurch etwas sehr unglaubwürdig und unrealistisch wirkt.
© by Ingo Löchel

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