Die Legion des Teufels 1
Säuremord
von Heinrich
Spira
Das Jahr 1944. Während
der Kämpfe in Nordfrankreich, trinkt der
verletzte britische Soldat George Iges im Zweiten Weltkrieg das Blut eines
gefallenen Kameraden.
Nachdem
das feindliche Artilleriefeuer nach zwei Stunden verstummt ist, findet ein
Stoßtrupp den bewusstlosen Iges, die ihn in ein französisches Lazarett bringen.
wo er nach einem Nervenfieber nach Monaten in die Heimat entlassen wird.
Im Juli 1945 kehrt George Iges nach England zurück, dessen sympathische und höfliche Art ihn zum gern gesehenen Gast der Londoner Gesellschaft werden lässt…
Drei Jahre später. Chefinspektor
Daelis von Scotland Yard, der Leiter des Morddezernates, und seine Kollegen
stehen vor einem Rätsel. Denn in den letzten Monaten sind eine Menge von
Menschen verschwunden, die in bester Stimmung ihr Haus verlassen haben und
danach nicht mehr gesehen wurden.
Zudem
stammten alle diese verschwundenen Menschen jenen Kreisen, in welchen
finanzielle Sorgen oder wirtschaftliche Nöte so gut wie ausgeschlossen waren.
Die
Ermittler von Scotland gehen davon aus, dass alle diese verschwundenen Menschen
von einem unbekannten Täter umgebracht wurden.
Doch
nachdem eines der Opfer dem Mörder entkommen konnte, kann Scotland Yard durch
dessen Hinweise schließlich den Täter
verhaften, der zum Tode verurteilt und gehängt wird.
Bei
dem Mörder handelt es sich um George Iges, jenen britischen Soldaten, der nach den
Ereignissen in Nordfrankreich auf den Geschmack nach menschlichem Blut gekommen
ist.
Er tötete seine Opfer, um dessen Blut zu trinken und beseitigt deren Leichen in den Säurefässern einer alten Fabrik.
- Erschienen im Jahr 1951
Mit dem Kriminalroman „SÄUREBAD“ österreichische Standard
Zeitungsverlag die kurzlebige Heftroman-Reihe „DIE LEGION DES TEUFELS", die nach
nur sieben Bänden und einem Sonderheft im Jahr 1952 wieder eingestellt wurde.
Mit „SÄUREBAD“ präsentiert der Autor HEINRICH SPIRA einen
sehr lesenswerten und qualitativ hochwertig geschriebenen Kriminalroman, der
durch seine kurze und knackige Handlung punkten kann, die logisch und nachvollziehbar
aufgebaut ist, so dass bis zum Ende
keine Langeweile aufkommt.
© by Ingo Löchel

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