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Sonntag, 31. Mai 2026

Der Morddämon

Professor Zamorra 15

Der Morddämon

von Robert Lamont (Traute Mahn)

Nachdem Ming Li, ein Nachkomme des Dschingis Kahn, aus den Leichenteilen gefallener mongolischer Krieger aus  im13. Jahrhundert Untote (die Changs) gemacht hat, lässt er von diesen Wesen den schottischen Großunternehmer Stephen McTrash entführen, der in seinem Werk Roboter herstellt.

Da seine Changs nicht selbständig handeln können, zwingt Ming Li McTrash dazu, seine Roboter so zu programmieren, dass diese die untoten Wesen anführen können.

Nachdem Professor Zamorra zusammen mit seiner Sekretärin Nicole Duval in Hongkong angekommen ist...

...treffen sie sich dort mi Bill Fleming, der als historische Berater für einen Fernsehfilm, der in der Stadt gedreht wird, engagiert wurde.

Fleming ist durch Inspektor Brewster, der mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt, an ein Tonband gekommen, auf dem die Entführung von McTrash durch die Changs festgehalten wurde.

Während Zamorra, Bill und Nicole den Inspektor im Polizeigebäude besuchen, bricht in Hongkong das Chaos aus, als Ming Lis Armee der Untoten unter Führung der Roboter auf den Straßen den Menschen die Herzen aus dem Leib reißen, wodurch die Changs wieder zu Menschen werden können…

  • Erschienen am  14. Januar 1975

Mit „DER MORDDÄMON“ präsentiert die Autorin TRAUTE MAHN ein ziemlich spannungsarmes und wirres „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer, das vor allem an der völlig unglaubwürdigen Handlung kränkelt.

Dabei wirkt der Bösewicht Ming Li wie ein müder und überzogener Fu-Manchu-Abklatsch, der mit seinen untoten Kriegern, den Changs, sowie mit Hilfe von McTrashs‘ Robotern Hongkong und China erobern will, um das alte Mongolenreich wieder auferstehen zu lassen.

Dabei sagt der Name McTrash eigentlich schon alles. 

Denn „DER MORDDÄMON“ entpuppt sich als ziemlicher 08/15-Trash im Gewand eines Horror-Romans, in dem nur die kurzen Szenen mit den Untoten, die die Menschen auf den Straßen von Hongkong angreifen und töten, für ein wenig Abwechslung sorgen.

Ansonsten bietet die langweilige Handlung des Romans wenig Substanz, indem Nicole Duval selbst nach den vielen Abenteuern mit Professor Zamorra immer noch die Existenz des Übersinnlichen kategorisch ablehnt bzw. leugnet, was nach 15 Romanen einfach nur noch nervt.

 © by Ingo Löchel

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