Professor Zamorra 12
Der Dämonenknecht
von Bruce Coffin (Kurt Maurer)
Während
Professor Zamorra mit seiner Sekretärin durch die Pariser Altstadt schlendert,
entdeckt er im Schaufenster eines Trödlerlandens
ein paar alte Pergamentrollen, die sein Interesse wecken.
Sie
sind in spanischer Sprache verfasst und
beschäftigen sich mit General Franzisko Pizarro und seiner Eroberung des
Inkareiches.
Nach harten Verhandlungen, gelingt es ihm mit Hilfe von Nicole Duval diese für 100 Franc zu kaufen.
Nach
ihrer Rückkehr ins Hotel, machen sie beim Abendessen die Bekanntschaft mit der
spanischen Sängerin Ines de Almagro, die den Professor dazu überreden kann, zum
Schloss ihrer Familie zu reisen, da ihr Heimatort Santillana del mar von einem
Dämon beherrscht wird.
In Santillana
del mar angekommen, muss Professor Zamorra entdecken, dass hinter den dortigen Vorkommnissen
der aztekische Dämon Atahualpa steckt, der sich an den Nachfahren der Spanier rächen,
will, der vor Jahrhunderten sein Volk niedergemetzelt hat.
Dafür
hat sein Dämonenknecht die Bewohner des Ortes in die Vergangenheit nach Machu
Piccu gebracht.
Als
auch Nicole Duval in die Vergangenheit verschleppt wird, überschlagen sich die
Ereignisse…
- Erschienen am 3. Dezember 1974
Mit „DER DÄMONKNECHT“ präsentiert der Autor KURT MAURER ein
etwas gewöhnungsbedürftiges „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer, was vor allem daran kränkelt,
dass sich die Hälfte des Romans mit den Ereignissen im spanischen Ort Santillana
del mar beschäftigt, wodurch der etwas
vorhersehbaren Handlung zusätzlich ein erheblicher Teil ihrer Spannung und überraschender
Momente genommen wird.
Dadurch dauert es ellenlang, bis Professor Zamorra und
Nicole Duval endlich in Spanien angekommen sind, so dass sich der „Meister des
Übersinnlichen“ erst im letzten Drittel „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuers um die
Geschehnisse in Santillana del mar kümmern kann
Doch auch danach will keine rechte Spannung aufkommen, da das ganze Szenario mit dem Dämon Atahualpa auch noch zusätzlich sehr unglaubwürdig und unrealistisch in Szene gesetzt wurde, wodurch weitere Mankos des Romans zum Vorschein kommen.
© by Ingo Löchel

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