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Donnerstag, 14. Mai 2026

Der Dämonenknecht

Professor Zamorra 12

Der Dämonenknecht

von Bruce Coffin (Kurt Maurer)

Während Professor Zamorra mit seiner Sekretärin durch die Pariser Altstadt schlendert, entdeckt  er im Schaufenster eines Trödlerlandens ein paar alte Pergamentrollen, die sein Interesse wecken.

Sie sind  in spanischer Sprache verfasst und beschäftigen sich mit General Franzisko Pizarro und seiner Eroberung des Inkareiches.

Nach harten Verhandlungen, gelingt es ihm mit Hilfe von Nicole Duval diese für 100 Franc zu kaufen.

Nach ihrer Rückkehr ins Hotel, machen sie beim Abendessen die Bekanntschaft mit der spanischen Sängerin Ines de Almagro, die den Professor dazu überreden kann, zum Schloss ihrer Familie zu reisen, da ihr Heimatort Santillana del mar von einem Dämon beherrscht wird.

In Santillana del mar angekommen, muss Professor Zamorra entdecken, dass hinter den dortigen Vorkommnissen der aztekische Dämon Atahualpa steckt, der sich an den Nachfahren der Spanier rächen, will, der vor Jahrhunderten sein Volk niedergemetzelt hat.

Dafür hat sein Dämonenknecht die Bewohner des Ortes in die Vergangenheit nach Machu Piccu gebracht.

Als auch Nicole Duval in die Vergangenheit verschleppt wird, überschlagen sich die Ereignisse…

  • Erschienen am 3. Dezember 1974

Mit „DER DÄMONKNECHT“ präsentiert der Autor KURT MAURER ein etwas gewöhnungsbedürftiges „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer, was vor allem daran kränkelt, dass sich die Hälfte des Romans mit den Ereignissen im spanischen Ort Santillana del mar beschäftigt, wodurch der  etwas vorhersehbaren Handlung zusätzlich ein erheblicher Teil ihrer Spannung und überraschender Momente genommen wird. 

Dadurch dauert es ellenlang, bis Professor Zamorra und Nicole Duval endlich in Spanien angekommen sind, so dass sich der „Meister des Übersinnlichen“ erst im letzten Drittel „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuers um die Geschehnisse in Santillana del mar kümmern kann

Doch auch danach will keine rechte Spannung aufkommen, da das ganze Szenario mit dem Dämon Atahualpa auch noch zusätzlich sehr unglaubwürdig und unrealistisch in Szene gesetzt wurde, wodurch weitere Mankos des Romans zum Vorschein kommen.  

 © by Ingo Löchel

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