Translate

Donnerstag, 7. Mai 2026

Palast der Wiedergänger

Gespenster-Krimi 374

Palast der Wiedergänger

von Frederic Collins (Richard Wunderer)

Nachdem George Bromfield an einem Samstagabend vor zwei Jahren von zwei unbekannten Männern erstochen wurde, leidet seine Schwester Jessica immer samstags unter Depressionen.

Um an diesen bestimmten Tag unter Leute zu kommen und nicht der Depression zu verfallen, besucht sie das Schloss Buckshire Castle, das zwanzig Meilen westlich von London liegt.

Während der Besichtigung des Schlosses lernt Jessica eine ältere Dame kennen, die sie warnt, das Schloss sofort wieder zu verlassen.

Nach einigen unheimlichen Vorfällen, in dessen Verlauf sie auch ihren toten Bruder sieht, wird sie bewusstlos von der älteren Dame gefunden (die die Gabe besitzt, schlimme Ereignisse im Voraus zu erahnen), die sie zusammen mit ihrem Sohn nach Hause fährt.  

Da ihr Scotland Yard vermutlich nicht glauben wird, kontaktier sie ihren Ex-Freund Earl Preston, dem sie die unheimlichen Ereignisse auf Schloss Buckshire Castle erzählt.

Daraufhin entscheidet sich Preston dafür, Jessica zu helfen, und fährt zusammen mit ihr zu Lord Pembroke, dem  Besitzer des Schlosses, um diesen auf den Zahn zu fühlen, und sticht dabei in ein Wespennest…

  • Erschienen am 11. November 1980
  • Einzelroman

Mit dem „GESPENSTER-KRIMI“ „DER PALST DER WIEDERGÄNGER“ präsentiert der Autor RICHARD WUNDERER einen flott geschriebenen Horror-Roman, der unter anderen auch durch seine unterhaltsame und abwechslungsreich gestaltete Handlung punkten kann.

Hinzu kommen mit Jessica Bromfield, Earl Preston und Gordon Pembroke (der Sohn von Lord Pembroke) drei sympathische Protagonisten, die man sehr schnell in sein Herz schließt, so dass das Finale für die Leser etwas traurig endet, da einer der drei im interessanten Finale bzw. Showdown von dem Dämon getötet wird, der für die Vorkommnisse auf Schloss Buckshire Castle und unter anderem für die Ermordung von George Bromfield, dem Bruder von Jessica, verantwortlich ist.

© by Ingo Löchel

Keine Kommentare: