Fledermaus 521
Die Rache des Skorpions
von Kelly Kevin (Susanne Wiemer)
Nachdem
Lilian, die Tochter des Millionärs Jake Fuller ermordet wurde, findet die
Polizei an der Kleidung ihrer Leiche einen Zettel, auf dem die Worte „Der Skorpion lässt grüßen“
stehen.
Als
Harry Cummings Fuller nach diesen Namen fragt, merkt der Leiter der Mordkommission
von Chicago, dass ihm der Millionär etwas verschweigt.
Kurze Zeit nach Lilians Fullers Ermordung taucht ein Mann namens Gaston Latour bei Anthony Quinn auf, der mit dem Anwalt einen Termin vereinbart hat.
Latour,
der zusammen mit Jake Fuller und William Chatterton eine Kette von Nachtklubs
betreibt, erzählt Quinn, dass er einen Drohbrief von dem Skorpion erhalten hat.
Darin
droht der Skorpion Latours Frau und Sohn umzubringen. Anthony Quinn ist
schließlich bereit, Latour zu helfen und dessen Familie von seinen beiden Mitarbeitern
Norton Kirby und Jack O’Learyin in Sicherheit bringen zu lassen.
Doch
Quinn weiß auch, dass ihm Latour nicht alles gesagt. Er ist sich sicher, dass
Latour sehr wohl weiß, wer der Skorpion ist.
Unterdessen
bekommt Jake Fuller Besuch vom Skorpion der den Millionär entführt. Vor
20 Jahren hat der Skorpion für Jake Fuller, Gaston Latour und William
Chatterton einen Tresor geöffnet.
Doch
die drei Männer ließen den Skorpion
danach im Stich und hauten mit der Beute ab, so dass der Skorpion von der
Polizei verhaftet wurde und ins Zuchthaus landete.
Nun ist der Skorpion zurückgekehrt, um sich an Fuller, Latour und Chatterton für ihren Verrat zu rächen. Und dabei geht er ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen…
- Erschienen im Jahr 1969
Mit „DIE RACHE DES SKORPIONS“ präsentiert die Autorin SUSANNE WIEMER einen interessant geschriebenen
Kriminalroman, der zwar bezüglich der Rächer-Story nichts Neues zu bieten hat, der
aber durch seine abwechslungsreich gestaltete Handlung für diverse spannende
Momente sorgt.
Hinzu kommt, dass es der Autorin durch das Legen falscher
Fährten und durch einige überraschende Wendungen gelingt, weitere Abwechslung
in die Handlung des „FLEDERMAUS“-Abenteuers zu bringen, so dass bis zum Ende des
Kriminalromans keine Langeweile aufkommt.
© by Ingo Löchel

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