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Samstag, 4. April 2026

Niemand hört dich schreien

Tony Ballard 82

Niemand hört dich schreien

von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)

Mr. Silver spricht Tony auf sein aggressives, boshaftes Verhalten in der letzten Zeit an und versucht mit ihm die Ursache herauszufinden. 

Beide sind sich einig, dass es mit dem Marbu Gift zu tun haben muss, und man beschließt, Pater Severin aufzusuchen, damit dieser Tony von dem schwarzmagischen Keim befreit.

Vicky fährt derweil mit Jubilee zum Schloss einer Bekannten, wo es zu unheimlichen Vorgängen gekommen sein soll.

Schon auf dem Weg dorthin werden sie von dämonischen Folterknechten angegriffen, die nur mit Silberkugeln besiegt werden können, worauf sie beim Schloss getrennt werden. Jubilee wird in den Keller verschleppt, Vicky erfährt, dass sie es mit einem Hexer zu tun haben, der einen Drachengötzen verehrt.

Es gelingt ihr, Silver zu verständigen, der kurz darauf mit Ballard und Severin anrückt.

  • Erschienen am 8. November 1985

Nach der Peckinpah Trilogie geht es hier mit einem recht schlichten und nicht sehr spannenden Fall der Woche weiter.

Am interessanten ist dabei noch das anfängliche Gespräch zwischen Ballard und Silver, wobei dieser einen für seine Verhältnisse ungewöhnlich langen Vortrag hält und dann sehr schnell die richtigen Schlüsse zieht.

Zwar liegt es auf der Hand, dass Tonys Verhalten mit Marbu zusammenhängt, zumal es auch zeitlich passt, allerdings fragt man sich, was hier ein Exorzismus bringen soll. Schließlich handelt es sich bei Marbu um ein Gift, weshalb man es nicht mit einer einfachen Besessenheit zu tun haben kann.

Aber so bringt der Autor halt Pater Severin ins Spiel, der in einer völlig überflüssigen Szene mal wieder eines seiner Schäfchen auf den rechten Weg zurück bringt.

In der zweiten Hälfte erlebt man dann eine Vicky Bonney, die zusammen mit Jubilee gegen ein paar dämonische Folterknechte und einen mutierten Dackel kämpft, bis auf den letzten Seiten schließlich Ballard mit Gefolge auftaucht, um den Hexer und natürlich auch den Götzen mit relativ wenig Aufwand zu vernichten.

 © by Stefan Robijn

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