Die Nadelsuche
von Hal Clement
Die
Verfolgungsjagd zweier Aliens durch den Weltraum endet auf der Erde. Ihre
Raumschiffe stürzen vor der Küste einer Pazifikinsel ins Meer. Die beiden
Piloten können sich retten. Doch die Anpassung an völlig unbekannte
Lebensbedingungen wirft gewaltige Probleme auf.
Schließlich
handelt es sich bei den Aliens um vier Pfund schwere Gallertkumpen aus einer
äußerst feinstrukturierten Substanz, die in jede andere Materie eindringen
kann.
Auf den ihnen bekannten Welten existieren diese Kreaturen meist in Symbiose mit anderen Lebewesen. Bei dieser Symbiose gilt als oberstes Gebot, dem »Gastgeber« nicht zu schaden. Und genau dieses Gebot hat der verfolgte Alien übertreten, deshalb muss er ausgeschaltet werden.
Sein
Jäger geht mit dem 15jährigen Bob eine Symbiose ein und lernt durch Bobs Augen
und Ohren die Erde kennen. Er braucht jedoch Bobs Hilfe, um seinen Auftrag
ausführen zu können, und gibt dem Jungen seine Anwesenheit zu erkennen.
Nach dem ersten Schock ist Bob bereit, mit dem Jäger zusammenzuarbeiten. Wie aber sollen sie den Verbrecher finden, der jede beliebige Gestalt annehmen kann? Es ist wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.
- Erschienen im Jahr 1983
- Originaltitel: Needle (1949/1950)
- Nadel 1
- Titelbild: Eddie Jones
- Illustrationen: Giuseppe Festino
- Karte: Erhard Ringer
- Heyne SF und Fantasy
- Band 3993
Nachdem der SF-Roman “NEEDLE” im Jahr 1949 im
Pulp-Magazin „ASTOUNDING“ erschienen war, wurde er im Jahr 1950 erstmals in
Buchform veröffentlicht.
Erst im Jahr 1983 erschien der Roman unter dem Titel „DIE
NADELSUCHE“ als Deutsche Erstveröffentlichung im Heyne Verlag.
Der US-amerikanische SF-Autor Harry Clement (Stubbs)
(1922-2003) war der führenden Vertreter des Subgenres „Hard Science Fiction“,
das sich durch ihr Augenmerk auf wissenschaftliche Genauigkeit und Logik
auszeichnet.
Mit dem gradlinig und sehr unterhaltsam geschriebenen
Roman „DIE NADELSUCHE“ präsentiert der Autor HARRY CLEMENT ein qualitativ
hochwertig geschriebenes SF-Abenteuer, das durch seine logische aufgebaute und
durchweg nachvollziehbare Handlung punkten kann.
Hinzu kommen mit den beiden Protagonisten, dem Alien und dem Menschen Bob, zwei
sympathische Roman-Figuren, die man im Verlauf der SF-Geschichte schnell in
sein Herz schließt.
© by Ingo Löchel

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