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Mittwoch, 22. April 2026

Roman: Die Nadelsuche

Die Nadelsuche

von Hal Clement

Die Verfolgungsjagd zweier Aliens durch den Weltraum endet auf der Erde. Ihre Raumschiffe stürzen vor der Küste einer Pazifikinsel ins Meer. Die beiden Piloten können sich retten. Doch die Anpassung an völlig unbekannte Lebensbedingungen wirft gewaltige Probleme auf.

Schließlich handelt es sich bei den Aliens um vier Pfund schwere Gallertkumpen aus einer äußerst feinstrukturierten Substanz, die in jede andere Materie eindringen kann.

Auf den ihnen bekannten Welten existieren diese Kreaturen meist in Symbiose mit anderen Lebewesen. Bei dieser Symbiose gilt als oberstes Gebot, dem »Gastgeber« nicht zu schaden. Und genau dieses Gebot hat der verfolgte Alien übertreten, deshalb muss er ausgeschaltet werden.

Sein Jäger geht mit dem 15jährigen Bob eine Symbiose ein und lernt durch Bobs Augen und Ohren die Erde kennen. Er braucht jedoch Bobs Hilfe, um seinen Auftrag ausführen zu können, und gibt dem Jungen seine Anwesenheit zu erkennen.

Nach dem ersten Schock ist Bob bereit, mit dem Jäger zusammenzuarbeiten. Wie aber sollen sie den Verbrecher finden, der jede beliebige Gestalt annehmen kann? Es ist wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.

  • Erschienen im Jahr 1983
  • Originaltitel: Needle (1949/1950)
  • Nadel 1
  • Titelbild: Eddie Jones 
  • Illustrationen: Giuseppe Festino
  • Karte: Erhard Ringer
  • Heyne SF und Fantasy
  • Band 3993

Nachdem der SF-Roman “NEEDLE” im Jahr 1949 im Pulp-Magazin „ASTOUNDING“ erschienen war, wurde er im Jahr 1950 erstmals in Buchform veröffentlicht.

Erst im Jahr 1983 erschien der Roman unter dem Titel „DIE NADELSUCHE“ als Deutsche Erstveröffentlichung im Heyne Verlag.

Der US-amerikanische SF-Autor Harry Clement (Stubbs) (1922-2003) war der führenden Vertreter des Subgenres „Hard Science Fiction“, das sich durch ihr Augenmerk auf wissenschaftliche Genauigkeit und Logik auszeichnet.

Mit dem gradlinig und sehr unterhaltsam geschriebenen Roman „DIE NADELSUCHE“ präsentiert der Autor HARRY CLEMENT ein qualitativ hochwertig geschriebenes SF-Abenteuer, das durch seine logische aufgebaute und durchweg nachvollziehbare Handlung punkten kann.

Hinzu kommen mit den beiden Protagonisten,  dem Alien und dem Menschen Bob, zwei sympathische Roman-Figuren, die man im Verlauf der SF-Geschichte schnell in sein Herz schließt.

 © by Ingo Löchel

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