Professor Zamorra 4
Im Totenreich des Ghouls
von A. F. Mortimer (Friedrich Tenkrat
Während
Professor Zamorra im Londoner Flughafen
Heathrow in einem Kiosk ein Buch kauft, nimmt eine Frau namens Joanne Cannon aus Versehen dessen Koffer mit, in dem sich Zamorras Amulett befindet.
Der
Professor ist wegen John Colvin in London, einem Mann der neben Telepathie, Hellsehen
und dem Gedankenlesen, auch auf dem Gebiet der Psychokinese und der Telekinese
äußerst begabt ist, um ein parapsychologisches Experiment mit ihm
durchzuführen.
Bei dem Experiment mit John Colvin empfängt Professor Zamorra zufällig die Nachricht eines Ghouls...
...die an Asmodis gerichtet ist, der dem Höllenfürst sieben Menschen opfern will die ihm
nahestehen, als Dank dafür, dass Asmodis ihn in einen Dämon verwandelt hat.
Zamorra
kann dabei auch noch den Namen Jessica Bowen aufschnappen, die das erste Opfer
des Ghouls werden soll, bevor der Gedankenkontakt mit dem Ghoul abbricht.
Mit
Hilfe des Telefonbuchs, findet er schließlich die Adresse von Jessica Bowen,
doch er kommt zu spät, denn die junge Frau ist bereits von dem Ghoul getötet
worden.
Seine
weiteren Nachforschungen führen Professor Zamorra zu David Winner, Jessicas
Halbbruder, dessen Freundin kurz darauf ebenfalls ein Opfer des Ghouls wird.
Als Nicole Duval
von dem Ghoul entführt wird, überschlagen sich die Ereignisse…
- Erschienen am 13. August 1974
- Erster Auftritt von Asmodis
- Ein Roman mit Bill Fleming
Leider entpuppt sich der Roman „IM TOTENREICH DES GHOULS“
des Autors FRIEDRICH TENKRAT als ziemlich handlungsarmes und langatmiges „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer, dessen Geschichte insgesamt wenig Sinn ergibt, das zudem durch
diverse Handlungsstränge und Nebenhandlungsstränge künstlich in die Länge
gezogen wird.
Zudem fragte ich mich zu Beginn des Romans, wieso Professor
Zamorra sein wertvolles Amulett nicht um den Hals trägt, sondern in seinem
Koffer verstaut hat.
Nachdem der Koffer von Zamorra im Londoner Flughafen
Heathrow verschwindet, passiert im ersten Drittel des Horror-Romans so gut wie
nichts. Stattdessen präsentiert der Autor völlig unwichtige und nebensächliche
Szenen, die weder die Geschichte voranbringen, noch sehr unterhaltsam sind.
Erst nach dem Experiment mit John Colvin wird der Roman „IM
TOTENREICH DES GHOULS“ ab dem zweiten Drittel etwas unterhaltsamer, denn dann
macht sich Professor Zamorra auf, um zu
verhindern, dass der Ghoul sieben Menschen tötet.
Das am Ende des Romans Professor Zamorra seinen Koffer,
in dem sich sein Amulett, wiederbekommt, macht das ganze unsinnige Szenario letztendlich
auch nicht viel besser bzw. interessanter.
© by Ingo Löchel

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