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Donnerstag, 2. April 2026

Im Totenreich des Ghouls

Professor Zamorra 4

Im Totenreich des Ghouls

von A. F. Mortimer (Friedrich Tenkrat

Während Professor Zamorra im  Londoner Flughafen Heathrow in einem Kiosk ein Buch kauft, nimmt eine Frau namens Joanne Cannon  aus Versehen dessen Koffer mit,  in dem sich Zamorras Amulett befindet.

Der Professor ist wegen John Colvin in London, einem Mann der neben Telepathie, Hellsehen und dem Gedankenlesen, auch auf dem Gebiet der Psychokinese und der Telekinese äußerst begabt ist, um ein parapsychologisches Experiment mit ihm durchzuführen.

Bei dem Experiment mit John Colvin empfängt Professor Zamorra zufällig die Nachricht eines Ghouls...

...die an Asmodis gerichtet ist, der dem Höllenfürst  sieben Menschen opfern will die ihm nahestehen, als Dank dafür, dass Asmodis ihn in einen Dämon verwandelt hat.

Zamorra kann dabei auch noch den Namen Jessica Bowen aufschnappen, die das erste Opfer des Ghouls werden soll, bevor der Gedankenkontakt mit dem Ghoul abbricht.

Mit Hilfe des Telefonbuchs, findet er schließlich die Adresse von Jessica Bowen, doch er kommt zu spät, denn die junge Frau ist bereits von dem Ghoul getötet worden.

Seine weiteren Nachforschungen führen Professor Zamorra zu David Winner, Jessicas Halbbruder, dessen Freundin kurz darauf ebenfalls ein Opfer des Ghouls wird.

Als Nicole Duval von dem Ghoul entführt wird, überschlagen sich die Ereignisse…

  • Erschienen am 13. August 1974
  • Erster Auftritt von Asmodis
  • Ein Roman mit Bill Fleming

Leider entpuppt sich der Roman „IM TOTENREICH DES GHOULS“ des Autors FRIEDRICH TENKRAT als ziemlich handlungsarmes und langatmiges „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer, dessen Geschichte insgesamt wenig Sinn ergibt, das zudem durch diverse Handlungsstränge und Nebenhandlungsstränge künstlich in die Länge gezogen wird.

Zudem fragte ich mich zu Beginn des Romans, wieso Professor Zamorra sein wertvolles Amulett nicht um den Hals trägt, sondern in seinem Koffer verstaut hat.

Nachdem der Koffer von Zamorra im Londoner Flughafen Heathrow verschwindet, passiert im ersten Drittel des Horror-Romans so gut wie nichts. Stattdessen präsentiert der Autor völlig unwichtige und nebensächliche Szenen, die weder die Geschichte voranbringen, noch sehr unterhaltsam sind.

Erst nach dem Experiment mit John Colvin wird der Roman „IM TOTENREICH DES GHOULS“ ab dem zweiten Drittel etwas unterhaltsamer, denn dann macht sich  Professor Zamorra auf, um zu verhindern, dass der Ghoul sieben Menschen tötet.

Das am Ende des Romans Professor Zamorra seinen Koffer, in dem sich sein Amulett, wiederbekommt, macht das ganze unsinnige Szenario letztendlich auch nicht viel besser bzw. interessanter.

 © by Ingo Löchel

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