Die vier Musketiere 14
Die Nacht der Gaukler
von Claus Fischer
Während
der Musketier John Madison ein Essen in einer Taverne zu sich nimmt, fallen ihn
fünf Männer auf, deren Anführer ihn die ganze Zeit zu beobachten scheint. Zudem
wird er von der Kellnerin Christine vor den fünf Spießgesellen gewarnt.
Als
er das Wirtshaus verlassen will, gerät er jedoch in eine Falle, woraufhin Madison
einen Streit anzettelt, wodurch es ihm gelingt, aus dem Wirtshaus zu fliehen.
Doch die fünf Spießgesellen geben nicht auf und verfolgen ihn, da auf seinen Kopf eine Belohnung ausgesetzt wurde, da der Musketier angeblich den Marquis des Aigles ermordet haben soll.
Unterdessen
plant Isabella des Aigles, die Witwe des Marquis, ihre hinterhältigen Pläne
weiter zu verfolgen und hetzt den leicht zu beeinflussenden Gouverneur Marquis
de Saurignac auf, um John Madison endgültig aus dem Weg zu räumen.
Doch
sie hat die Rechnung ohne Germaine, die Tochter des Gouverneurs gemacht, die ihre
Machenschaften durchschaut.
Zudem
sind Hans von Schönau und Michel Villar auf der Suche nach John Madison, um
ihren Bruder aus dem Schlamassel herauszuholen…
- Erschienen im August 1976
Mit dem Roman „DIE NACHT DER GAUKLER“ gab der Autor CLAUS
FISCHER im Jahr 1976 sein Debüt in der Abenteuer-Serie „DIE VIER MUSKETIERE“
Insgesamt bietet der Roman zwar gute Unterhaltung, der
aber im weiteren Verlauf der Handlung mit einigen Längen zu kämpfen hat,
insbesondere was die Parallelhandlung mit Hans von Schönau und Michel Villar,
den beiden Brüdern von John Madison, betrifft.
Die hätte man durchaus ein bisschen kürzen können, um die Geschichte schneller voranzubringen. Denn man verspürt beim Lesen immer wieder den Drang, ein paar Seiten vorzublättern, um endlich zu erfahren, wie es mit der Flucht von John Madison weitergeht.
© by Ingo Löchel

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen