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Freitag, 6. März 2026

Hexenküsse

Hexenküsse

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Ross Fandon, Besitzer eines Touristik-Büros in Dover, besucht ein ganz besonderes Etablissement, wo ihn bereits die drei Frauen Yvonne, Rachel und Tamara erwarten.

Doch diese  entpuppen sich als Hexen und Dienerinnen der Dämonin Lilith, die drei Herzen benötigt.

Nachdem die drei Hexen bereits zwei Menschen getötet haben, wird Ross Fandon ihr drittes Opfer, dem sie das Herz aus der Brust schneiden.

Als die Leiche von Fandon von Fischern entdeckt wird, informiert Inspektor Charles Bingham Scotland Yard, woraufhin John Sinclair eingeschaltet wird.

Während der Geisterjäger die Ehefrau von Fandon befragt, erfährt er, dass Thelma Fandon den Privatdetektiv Steve Bennet auf ihren Mann angesetzt hat.

Unterdessen bekommt der Privatdetektiv Besuch von der Hexe Yvonne, die Bennet mit einem Messer niedersticht und nach der Tat John Sinclair begegnet aber fliehen kann.

Bevor der schwer verletzte Privatdetektiv bewusstlos wird, kann er dem Geisterjäger noch den Namen Yvonne nennen.

Währenddessen ist Yvonne i zu ihren zwei Hexenschwestern zurückgekehrt, die in einem kleinen Haus außerhalb Dovers leben.

Im Haus beschwören die Hexen mit Hilfe der drei Herzen ihrer Opfer ihre Herrin Lilith.

Aufgrund einer Fahndung nach drei Bankräubern, die Opfer der Hexen werden, stößt der Geisterjäger auf das Fluchtfahrzeug von Yvonne.

Als er das Haus der drei Hexen betritt, gerät der Geisterjäger jedoch vom Regen in die Traufe…

  • Erschienen am 23. April 1984
  • Lilith gibt ihr Debüt
  • Ein Roman mit dem Seher

Im Jahr 1984 erschien mit „HEXENKÜSSE“ das erste „JOHN SINCLAIR“-Buch als Paperback.

Mit „HEXENKÜSSE“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD ein unterhaltsames „JOHN SINCLAIR“-Abenteuer, dessen Szenario mit den  Hexen aber an frühere „JOHN SINCLAIR“-Romane erinnert.

Wie zum Beispiel an den Roman „DAS HORROR-SCHLOSS IM SPESSART“, wo ein ähnliches Szenario (allerdings mit ein paar mehr Frauen) mit einem Urdämon und dem Schwarzen Tod (als dessen Diener) beschrieben wird.

In „HEXENKÜSSE“ meldet sich zudem auch wieder der Seher zu Wort, der John Sinclair vor den drei Hexen warnt, die in Wirklichkeit die Namen Eisbeth Zenunim, Naamah, Mahlaht tragen und Furien aus der Hölle sind.

Wobei sich der Autor nicht wirklich entscheiden kann, was denn nur die drei Höllenweiber sind. Gefallene Engel, Furien und / oder doch Hexen, was etwas verwirrend wirkt.

Im weiteren Verlauf wird die Geschichte ab dem Auftauchen von Suko allerdings aber etwas übertrieben und unrealistisch, insbesondere, wenn es zum Kampf zwischen Suko (der in Dover angekommen und ebenfalls zum Hexenhaus gelangt ist) und Lilith kommt, wobei der Chinese trotz seiner Dämonenpeitsche zu unterliegen droht.

Doch durch den Einsatz seines Kreuzes kann der Geisterjäger die Dämonin kurzfristig zurückschlagen, wobei die drei Hexen (Furien oder was auch immer) vernichtet werden.

Sehr unglaubwürdig wirkt aber auch die Sache mit dem Kreuz, das durch die Magie Liliths in einen Klumpen Metall verwandelt wird und erst durch das Auftauchen bzw. Eingreifen des Erzengels Michael wieder komplett hergestellt wird, der Lilith erneut in die Hölle verbannt.

 © by Ingo Löchel

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