Hexenküsse
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Ross Fandon, Besitzer eines Touristik-Büros in Dover, besucht ein ganz besonderes Etablissement, wo ihn bereits die drei Frauen Yvonne, Rachel und Tamara erwarten.
Doch diese entpuppen sich als Hexen und
Dienerinnen der Dämonin Lilith, die drei Herzen benötigt.
Nachdem
die drei Hexen bereits zwei Menschen getötet haben, wird Ross Fandon ihr
drittes Opfer, dem sie das Herz aus der Brust schneiden.
Als die Leiche von Fandon von Fischern entdeckt wird, informiert Inspektor Charles Bingham Scotland Yard, woraufhin John Sinclair eingeschaltet wird.
Während
der Geisterjäger die Ehefrau von Fandon befragt, erfährt er, dass Thelma Fandon
den Privatdetektiv Steve Bennet auf ihren Mann angesetzt hat.
Unterdessen
bekommt der Privatdetektiv Besuch von der Hexe Yvonne, die Bennet mit einem
Messer niedersticht und nach der Tat John Sinclair begegnet aber fliehen kann.
Bevor
der schwer verletzte Privatdetektiv bewusstlos wird, kann er dem Geisterjäger
noch den Namen Yvonne nennen.
Währenddessen
ist Yvonne i zu ihren zwei Hexenschwestern zurückgekehrt, die in einem kleinen
Haus außerhalb Dovers leben.
Im
Haus beschwören die Hexen mit Hilfe der drei Herzen ihrer Opfer ihre Herrin
Lilith.
Aufgrund
einer Fahndung nach drei Bankräubern, die Opfer der Hexen werden, stößt der
Geisterjäger auf das Fluchtfahrzeug von Yvonne.
Als
er das Haus der drei Hexen betritt, gerät der Geisterjäger jedoch vom Regen in
die Traufe…
- Erschienen am 23. April 1984
- Lilith gibt ihr Debüt
- Ein Roman mit dem Seher
Im Jahr 1984 erschien mit „HEXENKÜSSE“ das erste „JOHN
SINCLAIR“-Buch als Paperback.
Mit „HEXENKÜSSE“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD ein
unterhaltsames „JOHN SINCLAIR“-Abenteuer, dessen Szenario mit den Hexen aber an frühere „JOHN SINCLAIR“-Romane erinnert.
Wie zum Beispiel an den Roman „DAS HORROR-SCHLOSS IM SPESSART“, wo ein ähnliches Szenario (allerdings mit ein paar mehr Frauen) mit einem Urdämon und dem Schwarzen Tod (als dessen Diener) beschrieben wird.
In „HEXENKÜSSE“ meldet sich zudem auch wieder der Seher
zu Wort, der John Sinclair vor den drei Hexen warnt, die in Wirklichkeit die
Namen Eisbeth Zenunim, Naamah, Mahlaht tragen und Furien aus der Hölle sind.
Wobei sich der Autor nicht wirklich entscheiden kann, was
denn nur die drei Höllenweiber sind. Gefallene Engel, Furien und / oder doch
Hexen, was etwas verwirrend wirkt.
Im weiteren Verlauf wird die Geschichte ab dem Auftauchen
von Suko allerdings aber etwas übertrieben und unrealistisch, insbesondere,
wenn es zum Kampf zwischen Suko (der in Dover angekommen und ebenfalls zum
Hexenhaus gelangt ist) und Lilith kommt, wobei der Chinese trotz seiner
Dämonenpeitsche zu unterliegen droht.
Doch durch den Einsatz seines Kreuzes kann der
Geisterjäger die Dämonin kurzfristig zurückschlagen, wobei die drei Hexen
(Furien oder was auch immer) vernichtet werden.
Sehr unglaubwürdig wirkt aber auch die Sache mit dem Kreuz, das durch die Magie Liliths in einen Klumpen Metall verwandelt wird und erst durch das Auftauchen bzw. Eingreifen des Erzengels Michael wieder komplett hergestellt wird, der Lilith erneut in die Hölle verbannt.
© by Ingo Löchel

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