Castor Pollux
Tod eines Kaisers
von Michael
Schauer
Kimon ist bei seiner Suche nach Julia im Reich der
Finsteren. Seine Tochter Zoe jedoch ist durch Bonifazius, dem obersten Richter
auf grausame Weise geopfert worden.
Er findet Julia zwar und es gelingt ihen sogar, aber auch der Leichnam ihrer kleinen Tochter soll in dieser Hölle nicht bleiben müssen.
Dabei müssen sie aber auch umgehend die Flucht ergreifen, denn die dämonischen Jägerinnen sind auf der Suche nach ihnen.
In der Welt der Menschen sieht Castor Pollux und Milon von Kroton sich indessen Bonifazius und dem erweckten Varus gegenüber.
Doch
letzteren tötet Castor in seiner Wut mit seinem magischen Schwert. Allerdings muss Castor mit Bonifazius trotzdem einen Handel
eingehen, denn der dämonische Richter benötigt Castor um das magische
Kristallschwert aus den Tiefen unter Rom zu holen, und Castor benötigt
Bonifazius, um Kimon und Julia wieder aus der Dimension der Finsteren zu
befreien.
Bei ihrem Vorgehen setzt Bonifazius aber auch auf die
Jägerin Tasch, welche in Begleitung mit Cassia erscheint, um die Kreaturen
bekämpfen zu können, welche das Kristallschwert in den tiefen Tunnelanlagen
bewachen.
Indessen gerät auch Nero in Panik, denn Lucius Galba
steht mit seinen Legionären bereits vor den Toren Roms und könnte jeden Moment
einmarschieren.
Aber der dämonische Pergon, welcher hinter Galba steht,
hat bereits in Rom auch schon Nymphidus Sabinus, den Heerleiter der Prätorianer
auf seine Seite gezogen, so das der Kaiser wie bereits vom Senat auch von
dieser Seite keinen Schutz mehr zu erwarten hat.
Und während Urbanus Nero nun rät, Rom so schnell wie
möglichst zu verlassen, kämpfen Castor und Milon Seite an Seite mit den
dämonischen Wesen um das Kristallschwert, welches der dunkle Gott Elat
unbedingt benötigt, um seine Brüder Teren und Mogum in den ewigen Schlaf zu
verweisen.
In der Welt der Finsteren hoffen indessen Kimon und Julia
auf eine Auferstehung ihrer kleinen Tochter Zoe. Denn die Dämonin Atropa kennt
ein kleines magisches Moorgebiet, in dem die Rückkehr der Toten möglich sein
soll. Doch auch diese Hoffnung endet in einem grausamen Desaster für Kimon und
Julia.
Auch bei Castor überschlagen sich die Ereignisse
indessen, denn es gelingt Bonifazius und Tasch mit dem Kristallschwert durch
das Portal zu entkommen, durch das sie Kimon und Julia retten konnten. Und auch
Cassia nutzt die Gunst des Augenblicks zur Flucht.
Doch kommt Bonifazius mit dieser magischen Waffe noch
rechtzeitig, damit Elat den Kampf der Brüder für sich entscheiden kann?
Und wie wird Rom aussehen unter einem neuen Pontifex
Maximus nach Nero? Denn hinter dem neuen Kaiser steht Pergon, ein Dämon der dem
möglichen neuen obersten Richter Barnabas nahe steht und ebenso ein Feind von
Castor Pollux ist?
- Erschienen am 21. März 2026
- Ein Roman von Michael Schauer
- Titelbild: Mario Heyer
- Taschenheft Band 12 von 12 (zweite Staffel)
-
Erscheinungsweise
monatlich
„Kajetan wandte sich ab und betrachtete den Leichmam. Wie seltsam ist es doch, dass wir im Tod alle gleich sind, schoss es ihm durch den Kopf. Nero gebot über die Welt und liegt nun ebenso leb- und hilflos auf dem Boden wie ein armer Bauer, der höchstens seinen Schafen und Schweinen befahl.“ (Castor Pollux: Band 12/Staffel 2, "Tod eines Kaisers"/Seite 117)
Dies war nun in Kurzform ganz grob die Handlung des
finalen zweiten Teil und damit auch dem Ende der zweiten Staffel von „CASTOR
POLLUX“.
Und wie bereits am Ende der ersten Staffel, wartet auch
dieses Finale am Schluss wieder mit einem fiesen Cliffhanger auf, den man nur
zu gerne aufgelöst sehen möchte. Doch um dieses spannende Handlung weiter
verfolgen zu können, müssen wir uns bis zum Herbst 2026 wohl noch gedulden
müssen.
Aber wer den Roman „TOD EINES KAISERS“ noch nicht gelesen
haben sollte, sollte trotzdem schnellstens zugreifen. Denn zwischen den
einzelnen Kapiteln lässt der Autor Michael Schauer seinen Lesern wirklich nicht
viel Zeit um Luft zu holen, da es an allen Fronten Schlag auf Schlag geht und die Spannung so
immer weiter nach oben getrieben wird.
Allerdings müssen die Fans sich am Ende des zwölften Bandes wohl auch erst einmal von zwei wichtigen Figuren aus der Romanreihe verabschieden.
Gleichsam erwächst Castor Pollux aber auch ein neuer
Kampfgefährte. Und auch wenn Castor Kaiser Nero nicht wirklich mochte, so
konnte er unter ihm doch sicher sein, das dieser keine gemeinsamen Sachen mit
den Finsteren selbst durchführte, weshalb sie auch nach seinem Tod trachteten.
Doch eben auch das ist seit dem Tod von Kaiser Nero keine
sichere Bank mehr. Denn gerade Lugius Galba hat sich mit dunklen Kräften
eingelassen, welche er auch als neuer Kaiser von Rom sicherlich nicht
kontrollieren kann.
Von daher bleibt es spannend, auch wenn wir als gespannte
Leser erst einmal den Sommer überstehen müssen, bevor die Jagd auf die Dämonen
im alten Rom weiter gehen kann. Schließlich müssen die Autoren Michael Schauer
und Rafael Marques noch fleißig in die Tasten hauen, um uns dann mit frischen
Ideen und düsteren Kreaturen wieder genügend Lesestoff für eine dritte Staffel
zu liefern.
Aber wenn es dann soweit ist, werde ich natürlich alles
daransetzen, um auch die Leser des „THE BLACK STONE MAGAZINES“ wieder mit ins
alte Rom mitzunehmen.
© by Konrad Wolfram
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