Translate

Samstag, 29. März 2025

Der Tod schleicht durch London (Teil 1)

Tony Ballard 41

Der Tod schleicht durch London (Teil 1)

von A.F Morland (Friedrich Tenkrat)

Ballard folgt einem anonymen Hinweis, der ihn zu einem sterbenden Dämon führt, welcher angeblich weiß, wie man Fystanat von seiner Lähmung befreien kann.

Allerdings kann er vor seinem Tod nur einen vagen Hinweis geben, der Ballard und Silver zu den drei Tornados führt, bei denen es sich um neutrale Dämonen handelt.

Diese behaupten, dass man die Lähmung mit dem Gift eines Shlaaks aufheben kann, eine noch unbekannte Dämonenart...

...die als Skelette mit Schlangenfingern in Erscheinung treten, welche das Gift absondern.

Auch der Silberdämon Metal nimmt Kontakt mit den in London aktiven Shlaaks auf, die hier eine Kolonie gründen wollen. Da er sich wegen des Schicksals seiner Freundin Arma an Silver rächen will, plant er, die Dämonen für seine Zwecke einzuspannen.

Erschienen am 13. April 1984

Der erste Teil des Doppelbandes beginnt mit einer durchaus originellen Anfangsszene, in der Ballard einen sterbenden Dämon von seiner Existenz erlöst, um von diesem zu erfahren, wie man dem seit längerem gelähmten Fystanat helfen kann.

Mit den neutralen Dämonen, die weder gut noch böse sind, von Asmodis aber jederzeit abberufen werden können, hat der Autor einen weiteren originellen Einfall in die Handlung eingeflochten, auch wenn die drei Tornados, abgesehen von dem entscheidenden Hinweis, noch nicht viel dazu beitragen.

Dabei fragt man sich jedoch, warum Silver, der Tony hier von seiner Lähmung befreit, nachdem der in eine magische Falle tappte, dies nicht auch bei Fystanat versucht hat, zumal der ja “nur” von ein paar Monster - Ratten gebissen wurde, aber das wäre natürlich zu einfach gewesen.

Stattdessen werden hier also die Shlaaks aus dem Hut gezaubert, welche in ihrer Erscheinungsform als Skelette mit Schlangenhänden doch etwas seltsam und gewöhnungsbedürftig daherkommen. Und wie schon bei Professor Kull hat Ballard noch nie etwas von ihnen gehört und trifft erst jetzt, als sie in London eine Kolonie gründen wollen auf sie.

Dass Metal sich mit ihnen zusammentut, um sich an Silver zu rächen, sorgt in diesem insgesamt aber durchaus überzeugenden Roman für Abwechslung, zumal hier bereits sein großer Plan erwähnt wird, Roxane zu entführen und sie mittels eines magischen Rituals die Identität Armas annehmen zu lassen. Tatsächlich umgesetzt wird dieser Plan dann aber erst im fünfbändigen “Roxane-Zyklus” ab Band 66.

 © by Stefan Robijn

Keine Kommentare: